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Welche Aufgaben hat ein Vereinsvorstand?

Welche Aufgaben hat ein Vereinsvorstand?
geschrieben von Thomas Barwinski

Wie groß oder klein ein Vereinsvorstand sein muss, kommt oft auf die Größe des Vereins an. Dabei sind bestimmte Aufgabengebiete auf jeden Fall zu berücksichtigen. Machen Sie sich in diesem Artikel mit den Aufgaben eines Vereinsvorstandes vertraut.

Gerade bei der Neugründung eines Vereins oder bei einer Umstrukturierung ist der Vereinsvorstand ein zentrales Schlüsselorgan über Erfolg oder Misserfolg des Vereins. Umso wichtiger ist es, zu wissen, welche Aufgaben ein solcher Vereinsvorstand innehat und welche Kompetenzen die Mitglieder des Vorstandes haben sollten. Denn nur wer das Team richtig besetzt und zusammenstellt, kann eine schlagkräftige und kompetente Truppe zusammenbekommen. 

Die Aufgaben eines Vereinsvorstandes

  1. Strategisches und operatives Geschäft
    Darunter fallen alle Aufgaben im Bereich Planung, Koordination, Organisation und Kontrolle. Auch repräsentative Pflichten sind hier mit inbegriffen. Viele Geschäftsführer oder anderweitig selbstständig Tätige sind für diese Aufgaben meist prädestiniert, weil es eben oft Überschneidungen mit den Aufgaben in einem Unternehmen gibt.
  2. Verwaltungsaufgaben
    Neben den strategischen und operativen Führungsaufgaben müssen natürlich auch Kenntnisse in normalen Verwaltungsaufgaben bestehen. Darunter versteht man vor allem die Betreuung von Mitgliedern etc.
  3. Recht, Steuern, Versicherungen
    In vielen anderen Bereichen kann man an seinen Aufgaben wachsen. Die Aufgaben im Bereich Recht, Steuern und Versicherungen lassen sich in der Regel aber nur mit einer speziell ausgebildeten Arbeitskraft bzw. einem Vereinsvorstand bewältigen. In vielen Bereich deckt der Kassenwart oder Kassierer dieses Aufgabengebiet ab. Oft ist der Kassenwart zudem noch Jurist oder Steuerberater. Dies bietet sich bei diesem Aufgabengebiet auf jeden Fall an.

  1. Kommunikation: Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
    Allgemeine Kommunikationstalente sind hier an der richtigen Stelle. Wobei man hier zwischen Marketing (eher vertriebslastig) und PR (Öffentlichkeitsarbeit mit Presse & Medien) unterscheiden sollte. Der Marketer mit seinen Konzepten, wie Geld oder andere Güter an Land gezogen werden können, hat ein wirklich differenzierendes Aufgabengebiet zum PRler, der den Kontakt zur Presse hat. Am besten ist in diesem Gebiet ein Allrounder, der beide Seiten abdecken kann und möchte.
  2. Jugendarbeit
    Die Jugend als einer der wichtigsten Bereiche darf in keinem Vorstand fehlen. Ein Jugendleiter ist für mich ein absolutes Must-have, sofern es sich nicht um einen Verein für Denkmalschutz oder dergleichen handelt. Der Jugendleiter muss sein Team und die jugendlichen Mitglieder koordinieren und organisieren. Bei Sportvereinen zählt zum Beispiel auch die Koordination von Betreuern und Trainern dazu. 

Nicht ohne die Mitgliederversammlung

Sicher können Sie nicht wild einfach Personen aus dem Vorstand austauschen. Daher ist es wichtig, das Anforderungsprofil auf der Mitgliederversammlung den Vereinsmitgliedern bei der Wahl des Vorstandes und deren Vorstandsmitgliedern zu erläutern. Denn nur dann kann die Mitgliederversammlung auch die geeigneten Personen wählen und somit bestimmen.

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Thomas Barwinski

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