Fensterputzen: 5 Tipps für schlierenfreie Sicht

Fensterputzen: 5 Tipps für schlierenfreie Sicht

Da marschierten Sie morgens gut gelaunt in die Küche, um mit einem aromatisch duftenden Frühstückskaffee in den Tag zu starten, und müssen sich von verschmierten, staubigen Scheiben die Freude an der aufgehenden Sonne verderben lassen. In dem Moment wird Ihnen klar: Es ist Zeit zum Fensterputzen!

Lesen Sie hier, welche 5 Tipps Sie für eine streifen- und schlierenfreie Sicht nutzen sollten. Weitere Tipps finden Sie auf Haushalt.de.

Tipp 1: Bereiten Sie dich optimal vor

Fensterputzen zählt laut einer Studie zu den unbeliebtesten Tätigkeiten im Haushalt. Allerdings kann man sich mit einer optimalen Vorbereitung viel Zeit und Mühe dabei ersparen. Achten Sie dabei auf folgendes:

  • Niemals bei strahlendem Sonnenschein Fensterputzen.
  • Geben Sie nur wenig seifenhaltiges Mittel ins lauwarme Wasser.
  • Verwenden Sie keine Tücher zum Wischen, die mit Weichspüler behandelt wurden.
  • Sind die Scheiben stark verstaubt oder mit Pollen verschmiert, sollten Sie sie mit einem weichen Besen abzubürsten, bevor Sie mit dem Fensterputzen beginnen.

Tipp 2: Suchen Sie sich das richtige Werkzeug heraus

Zu den im Handel angebotenen teuren Utensilien existieren jede Menge preiswerte Alternativen, mit welchen Sie nicht nur Geld, sondern unter Umständen auch Zeit sparen:

  • Mit Spülwasser und Gummiabzieher ist das Fensterputzen ganz einfach, allerdings muss die Gummilippe gerade und stabil ist.
  • Wenn Sie Fensterleder verwenden, wählen Sie eines aus weichem Material. Nach dem Gebrauch wird des mit Salzwasser ausgespült, ausgewrungen und trocknen gelassen.
  • Beim Einsatz eines Mikrofasertuches verwenden Sie keinen Reiniger zusätzlich, sondern nur lauwarmes Wasser.
  • Für stark verschmutzte Scheiben eignen sich Strumpfhosen, das feine Gewebe entfernt alle Schmutzpartikel mühelos.
  • Auch eine Zeitung verhilft zu glasklarem Durchblick: in Wasser tauchen, auswringen und loslegen.

Tipp 3: Wirksame Hausmittel – für jedes Problem die passende Lösung

Auch hier gilt: Vergessen Sie teure und umweltschädliche Chemiekeulen aus dem Supermarkt und greifen Sie lieber zu alten, wirksamen Hausmitteln:

  • Je nach Werkzeug benutzt man nur Wasser oder setzt ein klein wenig seifiges Konzentrat (beispielsweise Geschirrspülmittel) bei.
  • Gegen Kalkflecken auf den Scheiben hilft ein Schuss Essig oder Zitronensaft.
  • Weichspüler im Wasser verhilft zu einem besonders glänzenden Ergebnis. Positiver Zusatzeffekt: Regenwasser perlt danach fast rückstandslos ab.
  • Sind die Fenster mit der Zeit matt geworden, tragen Sie Leinöl auf, lassen es kurz einwirken und waschen es danach gründlich ab.
  • Statt milder Lauge eignet sich auch schwarzer Tee hervorragend zum Fensterputzen.
  • Besonders starken Verschmutzungen rücken Sie mit Salmiakgeist zu Leibe. 
  • Mit einem Schuss Klarspülmittel für die Geschirrspülmaschine werden auch die Scheiben glasklar.

Tipp 4: Die clevere Nachbehandlung für den ungetrübten Blick

Um schon bald eine streifen- und schlierenfreie Sicht aus Ihren Fenstern genießen zu können, ist auch eine clevere Nachbearbeitung im Anschluss an das Fensterputzen wichtig.

Das A und O nach dem Fensterputzen ist das gründliche Trockenpolieren der Fensterscheiben. Trocknet der Wasserfilm von alleine, bilden sich sofort kalkhaltige Schlieren auf dem Glas. Dafür verwenden Sie trockenes Zeitungspapier oder ein fusselfreies Baumwolltuch. Besonders strahlend wird das Ergebnis, wenn das Fenster mit einer Nylonstrumpfhose trocken gerieben wird.

    Tipp 5: Alternative und Innovation

    Als Hausfrau oder Hausmann sind Sie sicher dankbar für die Nennung von Alternativen, welche die Arbeit erleichtern oder sich diese mithilfe einer Innovation sogar komplett erübrigt.

    • Putzen Sie Ihre Fenster im Rhythmus der Natur: Am besten wird das Ergebnis bei abnehmendem Mond an einem "Lufttag". Informieren Sie sich über die passenden Daten mithilfe eines Mondkalenders. 
    • Wollen Sie sich das Fensterputzen komplett ersparen, wählen Sie beim Neukauf selbstreinigendes Glas. Dieses ist mit winzigen Partikeln aus Titan-Dioxid beschichtet – Schmutz bleibt daran kaum haften, und wenn doch, wird er mit dem nächsten Regenguss einfach weggespült.
    Veröffentlicht am 31. Mai 2016
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    Autor
    Patricia Sparacio