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Die Funktionsweise des Black Jacks

Die Funktionsweise des Black Jacks
geschrieben von Burkhard Strack

Black Jack zählt nach wie vor zu den beliebtesten Glücksspielen überhaupt. Die Gründe, die zu dieser Vormachtstellung auf dem Gebiet der klassischen Casinospiele führten, sind vielfältig.

Auf der einen Seite kann es dem Umstand zugeschrieben werden, dass jeder dazu in der Lage ist, das hinter dem Spiel befindliche System innerhalb weniger Minuten für sich zu durchschauen. Doch wie ist es möglich, die eigenen Gewinnchancen bei diesem Klassiker auf ein Maximum zu steigern und damit auch beim Spiel um Echtgeld abzusahnen?

Um zu verstehen, wie der Erfolg beim Black Jack wahrscheinlich gemacht werden kann, ist es zunächst notwendig, den Blick auf das System des Spiels zu lenken. Dies ist die wichtige Grundlage, um im Anschluss die eigene Taktik an die mathematischen und statistischen Regeln anzupassen, die sich dahinter verbergen. Nun spielt ein Spieler beim Black Jack in jedem Fall gegen Bank und Haus. Diese beiden Parteien stehen sich gegenüber, wobei der Spieler Karten mit einem bestimmten Wert erhält. Die Farbe spielt dabei überhaupt keine Rolle. Eine Herz 5 trägt damit ebenso den Wert 5 in sich, wie eine Pik 5. Daraus ergibt sich ein Zahlenfeld von 2 bis 10, das theoretisch zu Beginn des Spiels auf der Hand landen kann. Die einzige Ausnahme stellt hierbei der Wert des Asses dar. Dieses kann beim klassischen Black Jack sowohl als 11, als auch als 1 gezählt werden. Ergibt sich der geringere Wert, so erhält der Spieler durch den Dealer noch eine weitere Karte. Die Bildkarten tragen dagegen den Wert 10 in sich.

Das allgemeine Ziel des Spiels besteht darin, so nah wie möglich an den Wert 21 zu kommen. Dabei stehen dem Spieler nicht nur die Karten zur Verfügung, die er zu Beginn der Runde ausgeteilt bekam. Liegt er deutlich unter dem Wert von 21, so kann er sich für den Kauf einer weiteren Karte entscheiden. Hier ist aber stets im Hinterkopf zu behalten, dass damit ein Risiko verbunden ist. Überkauft sich der Spieler nämlich und der Wert seiner Karten übersteigt die Summe von 21, so geht der in der Runde getätigte Einsatz direkt an die Bank. Ein sicherer Gewinn liefert dagegen ein sogenannter “Black Jack”, der dem Spiel seinen Namen gab. Dabei befinden sich eine Bildkarte und ein Ass auf der Hand des Spielers. Diese Kombination ergibt genau die Summe von 21 Punkten, wodurch die Runde auf Anhieb gewonnen werden kann.

Die Crux des Spiels

Vieles beim Black Jack dreht sich also um das pikante Risiko des Kaufes zusätzlicher Karten. Einerseits kann es mit Glück gelingen, diese zur Vervollständigung des Blatts zu nutzen und damit eine Runde zu gewinnen. Andererseits steigt das Risiko des Überkaufens sehr stark an, je näher sich der Spieler mit seinem Blatt bereits an der Summe von 21 Punkten bewegt. Um hier etwas Spielpraxis zu bekommen, lassen sich auch die vielen Online-Black-Jack- Angebote im Internet nutzen. Wer Black Jack online spielen möchte, findet hier einige Test Versionen und passende Angebote vieler Online Casinos. Sind erst einmal einige Runden absolviert worden, so fällt es in der Regel leichter, vorausschauende Entscheidungen am Black-Jack-Tisch zu treffen und die persönliche Gewinnwahrscheinlichkeit damit zu verbessern.

Tipps & Strategien

In unserem kleinen 1×1 möchten wir nun auf einige sinnvolle Tipps eingehen, mit denen Sie ihre Gewinnchancen beim Klassiker Black Jack in die Höhe schrauben können. Dabei ist es uns zunächst wichtig, auf einen zentralen Punkt hinzuweisen. Denn obwohl zahlreiche Anbieter damit werben, gibt es keine wasserdichte Taktik, die längerfristig zu garantierten Erfolgen führt. Wäre dies der Fall, so hätten sämtliche Casinos ihren Betrieb längst für immer geschlossen und jeder Spieler würde rund um die Uhr die gewünschten Gewinne einfahren.
Dennoch gibt es Black Jack Taktiken, die durchaus einen statistischen Mehrwert für die Spieler bereithalten. Dieser ist aber nicht groß genug, um von sicheren Gewinnen sprechen zu können. Mit großer Wahrscheinlichkeit gelingt es auf der Basis dieser Strategien jedoch, eine bessere Performance an den Tag zu legen, als in einem allein auf den Zufall des Glücks ausgerichteten Spiel.

Das Spiel beherrschen

Obwohl Black Jack auf den ersten Blick keinen komplizierten Eindruck macht, ist es für jeden Spieler von Bedeutung, die Regeln im Schlaf zu beherrschen. Am Tisch sollten keine Unklarheiten mehr zu den Werten einzelner Karten vorhanden sein. Denn bereits eine einzige falsche Einschätzung könnte am Ende den eigentlich sicheren Gewinn kosten. Selbst für Spieler, die bereits in der Vergangenheit hin und wieder ihr Glück am grünen Filz herausforderten, lohnt es sich aus diesem Grund, im Vorfeld einen kurzen Blick auf die Tabellen zu werfen. Dies vereinfacht das spätere Spiel wesentlich. Ebenfalls können sich damit Erfahrung und Gefühl schneller etablieren, die für längerfristige Erfolge in der Welt des Black Jacks von so großer Bedeutung sind.

Soft Hand und Hard Hand

Wer sich in die Welt des Black Jacks begibt, dem laufen immer wieder die Begriffe Soft Hand und Hard Hand über den Weg. Zunächst ist oft unklar, was es mit diesem Jargon auf sich hat. Grundlegend ist dafür die unterschiedliche Wertung der Asse im Spiel, die sowohl 1 als auch 11 betragen kann. Von einer Soft Hand spricht ein Profi, wenn das Ass auf seiner Hand als 11 gewertet wird und er die 21 dadurch mit weniger Karten ‘softer’ erreicht. Die Hard Hand bezieht sich dementsprechend auf ein Blatt, bei dem das Ass nur einen einzigen Punkt liefert und dadurch aller Voraussicht nach mehr Karten hinzugekauft werden müssen, um den Sieg zu erringen.

Wichtige Faustregeln

Wir kommen nun zu einigen wichtigen Grundzügen des Spiels, auf die der Spieler tatsächlich Einfluss nehmen kann. Schon aus diesem Grund stellt das Glücksspiel Black Jack eine positive Ausnahme dar. Anhand der geschilderten Situationen sollte es möglich sein, eine neue Perspektive auf verschiedene Situationen im Spiel zu gewinnen und die eigenen Entscheidungen dementsprechend anzupassen. Langfristige Erfolge sind auf dieser Basis definitiv möglich:

  • Kaufe eine weitere Karte bei 8 oder weniger Punkten – denn allein mit dieser Punktzahl wird es kaum möglich sein, einen Gewinn zu erzielen
  • Kaufe keine weitere Karte bei 17 oder mehr Punkten – hier ist die Chance des Überkaufens statistisch gesehen zu hoch
  • Trenne keine zwei 10-wertige Karten – denn diese können zusätzliche Punkte nur gemeinsam liefern
  • Teile stets zwei Asse – so können beide Stapel am Ende einen Black Jack und damit den direkten Gewinn im Spiel liefern

Natürlich sind auch diese Regeln nicht als der Heilige Gral zu betrachten. Dennoch werden sie immer wieder herangezogen, um Anfängern in der Welt des Black Jacks eine Orientierung zu liefern. Und in der Praxis ist es bereits mit diesen vier Grundsätzen möglich, verschiedene Fehler im Spiel zu vermeiden, die den mathematischen Grundlagen im Weg stehen. Aus dieser Perspektive lohnt es sich definitiv, vor dem nächsten Spiel einen genauen Blick auf die Grundsätze zu werfen und sie in das eigene Spiel zu etablieren. So können sowohl sinnlose Überkäufe, als auch wenig aussichtsreiche Spiele mit einstelliger Punktzahl in Zukunft vermieden werden.

Kartenzählen

Das Kartenzählen wird in der medialen Öffentlichkeit immer wieder als großartige Chance betrachtet, um die Bank auf unfaire Weise zu schlagen. In der Tat handelt es sich um ein Delikt, welches mit langjährigem Hausverbot in den Casinos bestraft wird. Zugleich sind sich die Verantwortlichen darüber im Klaren, dass eine sehr große kognitive Leistung vollbracht werden muss, um auch das Kartenzählen in Echtzeit zu beherrschen. Sie schätzen die Gefahr dadurch meist gering ein, dass sich ein Spieler dieses unfairen Mittels bedient. Eine gegensätzliche Darstellung findet sich in großen Hollywood-Produktionen wie “21” oder “Hangover”, in denen das Zählen der Karten direkt zum sicheren Erfolg der Protagonisten führt.

Beim Kartenzählen ist es für den Spieler wichtig, alle bereits ausgespielten Karten zu memorieren. Dadurch kann bei den folgenden Zügen die Wahrscheinlichkeit für Gewinn und Verlust bestimmt werden. Je länger das Spiel dauert, desto schwerer wird die kognitive Herausforderung für den Spieler, der sich nun eine größere Zahl an verschiedenen Karten merken muss. Auf der anderen Seite hat er die Chance, präzisere Vorhersagen zu treffen, je mehr Karten bereits im Vorfeld aus dem Spiel genommen wurden. Dennoch benötigt es eine lange Übungszeit, um in dieser Disziplin erfolgreich zu werden und sie zu einem Teil des eigenen Black-Jack-Spiels zu machen.

Auslöser für den Hype um diese Strategie war einst Edward O. Thorp., der in den 1960er-Jahren das Buch “Beat the Dealer” veröffentlichte. Tatsächlich ist es einigen Spielern nach ihren persönlichen Berichten gelungen, dieses angebotene Wissen erfolgreich in die Tat umzusetzen. Gleichzeitig erschwerten sich in den folgenden Jahren die Bedingungen, unter denen dies möglich war. Denn die Casinos spielten zur damaligen Zeit meist nur mit einem einzigen Kartendeck, welches vom Anfang bis zum Ende durchgespielt wurde. Inzwischen setzen Casinos sogar bis zu sechs verschiedene Decks ein, die in einem einzigen Spiel zum Einsatz kommen. Zwar bleiben die Gewinnchancen für den Spieler dadurch gleich groß, doch es erschweren sich die Bedingungen für das Kartenzählen deutlich. Denn nun wäre es notwendig, sich die gespielten Karten in sechs unterschiedlichen Stapeln zu merken, was für die meisten Menschen absolut ausgeschlossen ist.

Am Ende sollte das Kartenzählen beim Black Jack auch aus dem Grund der Fairness nicht angewendet werden. Schließlich widerspricht es den Grundzügen dieses faszinierenden Spiels in eklatanter Weise und lässt sich somit nicht mit den Grundsätzen und Maximen eines fairen und verantwortungsvollen Spielers vereinbaren.

Bildnachweis: whitewizzard / stock.adobe.com

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.