Unternehmen

Unternehmen: Als Selbstständiger auf Kurs

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet einen tagtäglichen Spagat. Es auf ein tragfähiges finanzielles Grundgerüst zu stellen, eine zukunftsfähige Strategie zu entwickeln und dabei die neusten Trends nicht zu verpassen, kann eine enorme Herausforderung darstellen. Deshalb beschäftigen sich unsere Unternehmensexperten in diesem Bereich mit allem, was mit der Unternehmensführung zu tun hat. Erfahren Sie hier, …

  • wie Sie die Finanzierung Ihres Unternehmens sicherstellen.
  • welche Fähigkeiten Sie im Management unbedingt beherrschen sollten.
  • wie Sie Trends verfolgen und Ihren Wettbewerbern einen Schritt voraus sein können.
  • wie Sie eine zukunftsfähige Unternehmensstrategie erarbeiten.
  • was einen erfolgreichen Vertrieb und Verkauf ausmacht.
  • wie sich das aktuelle Geschehen in der Wirtschaftspolitik auf Ihre Unternehmung auswirken wird.

Holen Sie sich bei experto das Handwerkszeug für Ihre erfolgreiche selbstständige Tätigkeit – unsere Ratgeber helfen Ihnen, Ihrer Linie treu zu bleiben und Ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Haustürgeschäfte: Partnerschaftliche Indoor-Beratung ersetzt Drückerkolonnen

Mit ihrem Ich-AG-Konzept hat die Bundesregierung eine Branche in ganz besonderem Maße unterstützt: den Direktvertrieb. So sind mit Sicherheit einige der knapp 250.000 Gründer, die im letzten Jahr von der Bundesagentur für Arbeit mit Überbrückungsgeld oder als Ich-AG gefördert worden waren, dafür verantwortlich, dass die Haustürgeschäfte in Deutschland um 13 Prozent zulegen konnten.

Die Bibel aus dem Web-Shop: C. Ludwig versendet Kirchenbedarf in die ganze Welt

In Deutschland sind die Kirchen in der Krise – in der evangelischen wie der katholischen Kirche gibt es nicht nur einen Priester-Mangel, sondern auch wirtschaftliche Engpässe. Weniger Personal, weniger Budgets, weniger Gebäude – tatsächlich werden Gemeinden zusammengelegt und Gebäude verkauft. Der Markt für die Händler von Kirchenbedarf schrumpft. Altäre oder Kelche, Monstranzen und Paramente sind ohnehin keine Frequenzbringer.

Discount-Wirtschaft: Fallstudie Mäc Geiz – In 10 Jahren vom Prototypen zur hundertsten Filiale

"Schotten sind Verschwender – wir nicht!", so lautet das Motto der Einzelhandelskette Mäc Geiz. Das Unternehmen hat sich auf Discount mit Niedrigpreisprodukten spezialisiert. Interessant ist das Konzept, das die typischen Elemente der Strategie dieses Unternehmenstyps zeigt. Mäc Geiz setzt vor allem auf Einfachheit: Alle Filialen sind identisch ausgestattet. Das Sortiment umfasst 2.500 Artikel, die ständig geführt werden – und Aktionsware.

Freie Mitarbeiter: Vermeiden Sie den Verdacht der Scheinselbstständigkeit

Typisches Gründer-Problem: Die jungen Unternehmer schaffen ihre Arbeit nicht mehr allein, aber einen festen Mitarbeiter wollen sie auch nicht gleich einstellen. Zu hoch sind die Kosten, zu unsicher ist die künftige Auftragslage. Eine Alternative zum festen Arbeitsverhältnis, die sich in einer solchen Situation anbietet, sind freie Mitarbeiter. Doch mit ihnen erregt man schnell den Verdacht der Scheinselbstständigkeit.

Internetaktien: Der Google-IPO – zurück in die Zukunft?

Zeitreisen sind seit jeher ein Menschheitstraum. In großer Literatur wie H.G. Wells "Zeitmaschine" (1895) wurde die Vision, die Gesetze von Raum und Zeit auszuhebeln, ebenso verklärt wie in zahlreichen Hollywood-Produktionen. Wahrscheinlich erinnern Sie sich noch an die legendäre 80er-Jahre Trilogie "Zurück in die Zukunft", in der Michael J. Fox als junger Protagonist Marty McFly plötzlich in die beschaulichen 50er-Jahre zurückversetzt wurde. Auch Sie als Anleger werden bei Ihren Börsenengagements sicher schon mehr als einmal den Wunsch gehabt haben, die Zeit noch einmal zurückdrehen zu können: Hätte man eine Aktie doch besser bereits vor Jahren gekauft oder verkauft...

Produktsicherheit: Seit dem 1. Mai haften Sie schneller für Mängel

Nicht nur als Hersteller, sondern auch als Verkäufer oder Dienstleister müssen Sie sich auf hohe Bußgelder einstellen, wenn Sie technische Arbeitsmittel (Maschinen, Zubehör, Schutzeinrichtungen etc.) oder Produkte (vom Getränkeautomaten über Möbel bis hin zum Fitnessgerät im Studio) mit Sicherheitsmängeln in den Verkehr bringen. Das neue "Geräte- und Produktsicherheitsgesetz" (GPSG), das seit dem 1.5.2004 gilt, bewirkt folgende wichtige Änderungen:

EU-Erweiterung: Die wichtigsten Rahmendaten der neuen EU-Staaten

Seit dem 1. Mai gehören sie dazu: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta und Zypern. Für viele Firmen, die in Osteuropa schon vertreten sind, ist die EU-Osterweiterung nur noch ein formaler Akt, der die Abwicklung der Geschäfte erleichtert. Viele Wirtschaftsexperten rechnen mit einem Wachstumsschub. Es stellt sich jedoch die Frage, für wen: Nur für die Konzerne und die neuen EU-Ost-Staaten? Oder auch für kleine und mittelständische Unternehmen? Immerhin ist die EU gerade um rund 75 Mio. potenzielle Käufer gewachsen.

Professionelle Datensicherung: Sichern Sie Ihre wichtigen Firmendaten regelmäßig auf mehreren Datenträgern

Regelmäßige Datensicherung ist zwar lästig, aber für jeden Betrieb ungemein wichtig. Sichern Sie Ihre Firmendaten nicht regelmäßig auf mehreren Datenträgern, handeln Sie fahrlässig. Die Folge: Selbst wenn Sie ein Computerunternehmen damit beauftragen, Ihren PC zu reparieren und dabei Daten verloren gehen, haftet es nicht für den Datenverlust. Das hat das Oberlandesgericht Hamm in einem aktuellen Fall entschieden (Oberlandesgericht Hamm, 1.12.2003, Aktenzeichen: 13 U 133/03).

Strengere Vorschriften bei der Ladungssicherung: Vermeiden Sie Bußgelder

Dass Ladung auf Fahrzeugen richtig gegen Herabfallen und Verrutschen gesichert sein muss, ist Ihnen klar. Berufsgenossenschaftliche Vorschriften zur Ladungssicherung regeln, wie Ladung zu sichern ist, welche Einrichtungen hierzu am Fahrzeug vorgesehen sind und welche Hilfsmittel verwendet werden dürfen. Doch auch der Gesetzgeber hat sich mit dem Thema Ladungssicherung beschäftigt und in der Straßenverkehrsordnung Regeln zur Ladungssicherung festgelegt.

Verhandlungstaktik: Wenn die Technik oder andere Fachbereiche mit am Tisch sitzen

"Wir favorisieren Ihre Lösung“, rutscht es dem Techniker am Anfang der Verhandlung heraus. Der Verkäufer kann seine Freude kaum verbergen. Und der Einkäufer legt resigniert den Stift aus der Hand – er kann sich die Preisverhandlung sparen. Eine erfundene Geschichte? Es geht nicht darum, die oft bestehenden innerbetrieblichen Gräben zu vertiefen, aber die meisten Techniker sind nicht gerade Verhandlungsprofis. Beachten Sie: Viele Techniker haben in Sachen Verhandlungstaktik keinerlei Ausbildung genossen. Das Gleiche gilt allerdings auch für viele Einkäufer.

So führen Sie geschickte Preisverhandlungen

Ein Kundengespräch ist eigentlich gut verlaufen, und dann kommt der entscheidende Punkt – der Preis. "Ich denke noch mal darüber nach“, heißt es oft, und das ist in den meisten Fällen ein Vorwand. Geben Sie jetzt nicht einfach auf, sondern versuchen Sie herauszufinden, was hinter der Ausrede steht. Und entwickeln Sie ihr Verkaufsmanagement weiter.

So halten Sie die Belegschaft auch bei Entlassungen motiviert

Kündigungswellen, die überraschend über Mitarbeiter hereinbrechen, erzeugen Unsicherheitskrisen. Verbreitetes Paradoxon: Nur 10 Prozent der Mitarbeiter werden entlassen. Die bleibenden 90 Prozent sind verunsichert: "Wie geht es weiter? Wann stehe ich auf der Straße?" Folge: Produktivitätsrückgang, sinkende Moral, Qualitätsprobleme, innere Kündigung, unzufriedene Kunden – eine Abwärtsspirale.

Massclusivity – Eine schöne Illusion

In unserer krisengeschüttelten Konsumwelt startet gerade die Karriere von Massclusivity. Ein Luxustrend, der uns mit der schönen Illusion umschmeichelt, aus der Masse herauszustechen. Ohne dieses Gefühl, für rare Augenblicke, in begrenzten Zeiträumen und unter ganz besonderen Gegebenheiten auserwählt zu sein, können viele Zeitgenossen sich den Alltag in der Massenkultur schlechterdings nicht mehr vorstellen.

So texten Sie eine erfolgreiche Pressemitteilung

Tue Gutes und rede darüber ist einfach gesagt, denn täglich werden die Zeitungsredaktionen mit Pressemitteilungen überhäuft. Gut geschriebene Pressemitteilungen sind daher das A und O für Ihre effektive Öffentlichkeitsarbeit. Denn Sie fallen in der Menge auf und machen dem Redakteur das Arbeiten einfacher. Beachten Sie daher unsere fünf Tipps für eine erfolgreiche Pressemitteilung:

So führen Sie Telearbeit erfolgreich ein

Immer mehr Unternehmen setzen Telearbeit ein, um Ihre High-Potentials zu motivieren und diese durch eine flexible Gestaltung von Privat- und Berufsleben ans Unternehmen zu binden. Außerdem steigert diese Organisationsform die Produktivität um bis zu 20%, durch Desk-Sharing können Bürofläche und pro Arbeitsplatz Kosten von bis zu 30% eingespart werden. Alles Fakten, die für den Einsatz von Telearbeit sprechen, vorausgesetzt Sie beachten die folgenden Punkte:

Bonität: Wird Ihr Kunde zahlen können?

Prüfen Sie die wirtschaftliche Lage und das Zahlungsverhalten – die so genannte Bonität – Ihrer Geschäftspartner, bevor Sie größere Aufträge annehmen. Das gilt vor allem für Neukunden. Seien Sie aber auch kritisch bei Kunden, die Sie schon länger kennen. Denn die schlechte wirtschaftliche Lage bringt immer mehr Betriebe in Zahlungsschwierigkeiten.

Nicht einfach "Rauf oder Runter"

Manager setzen den Preis als Waffe falsch ein.So lautet die Diagnose der Betriebs- und Volkswissenschaftler Hermann Simon und Georg Wübker. Die derzeit geführten aggressiven Preiskriege, wie sie besonders für den Lebensmittelhandel, den Strom- oder Bankensektor charakteristisch seien, hätten eine zerstörerische Wirkung auf die jeweiligen Branchen.

Aufträge: Im Zweifel lieber bestätigen

"Eine Auftragsbestätigung – warum soll ich mir die Mühe machen?" So denken einige Handwerker und stehen schriftlichen Auftragsbestätigungen skeptisch gegenüber. Außerdem sind sie vom Gesetzgeber für einen Vertragsabschluss nicht zwingend vorgeschrieben. Doch es gibt viele gute Gründe, warum Sie Aufträge und Bestellungen Ihrer Kunden schriftlich bestätigen sollten. Lesen Sie in diesem Beitrag, welche Punkte eine Auftragsbestätigung enthalten sollte.

Kundengespräche: So meistern Sie die entscheidenden vier Minuten

Die ersten vier Minuten der Kundengespräche sind besonders wichtig. In unserer Kultur beträgt die durchschnittliche Begegnung zweier Menschen vier Minuten. In dieser Zeit entscheidet sich der Verlauf der weiteren Beziehung. Zum Beispiel gibt es eine ganze Reihe von Dienstleistungen, die nicht länger als vier Minuten dauern, etwa den Check-in am Flughafen, das Einkaufen von Obst und Gemüse im Lebensmittelladen oder Geldgeschäfte in Banken.

Kalkulation: Richtig Rechnen

Wer heute erfolgreich als Unternehmer arbeiten will, darf nicht nur etwas von Verkaufen oder bloßem Arbeiten verstehen. Erfolgreiche Unternehmer dürfen nicht nur in Umsätzen, Gewinnen und Leistungen, sondern müssen auch in Wirkungsbeiträgen, Kosten und Kapazitäten denken. Oft hapert es am Rechnungswesen, das stark vernachlässigt wird oder erst Monate später vorliegt. Denn Umsatz ist nicht gleich Gewinn.

Gute Kundenbeziehungen steigern den Umsatz

Treue Kunden mit hohen Umsätzen sind der Wunsch jedes Unternehmers. Stammkundschaft durch Kundennähe war eigentlich immer ein besonderer Vorteil der kleinen Betriebe: Doch längst haben auch die großen Unternehmen den Wert einer guten Kundenbeziehung erkannt. Mit aufwändigen Computerprogrammen sammeln sie fleißig Informationen über ihre Kunden, stellen die Daten allen Unternehmensteilen zur Verfügung, um so die Kunden möglichst individuell bedienen zu können.

Entdecken Sie neue Vertriebswege

Neben Online-Anbietern, die ausschließlich im Web präsent sind, und den klassischen Versandhändlern, die ihre Ware über Kataloge vermarkten, versuchen zunehmend auch Unternehmer mit Ladengeschäften, ihre Produkte direkt zum Kunden nach Hause zu bringen. Ein Click im Internet oder ein Anruf - und schon sind Bücher, Anzüge, Zigarren bestellt.