Als Führungskraft die Bedürfnisse von Mitarbeitern erkennen und Konflikte lösen

Als Führungskraft die Bedürfnisse von Mitarbeitern erkennen und Konflikte lösen

Wir alle wissen, dass der demografische Wandel auch dazu beiträgt, dass der Fachkräftebedarf in Unternehmen weiter ansteigen wird. Weitere Erkenntnisse, zum Beispiel der Gallup Studie oder anderen Umfragen bei Beschäftigten und Unternehmen, belegen, dass unzufriedene Mitarbeiter die Arbeitsstelle wechseln oder innerlich gekündigt haben. Welche Folgekosten durch Fluktuation entstehen, ist bekannt. Was können Sie als Führungskraft für Ihre Mitarbeiter und Ihr Unternehmen tun?

Auf der anderen Seite bemängeln Unternehmen einen Mangel an Bewerbern sowie fehlende fachliche wie soziale Kompetenzen.

Wie den Kreislauf durchbrechen?

Die Lösung liegt auch hier wieder im System und ist vielschichtig. Einige Punkte möchte ich Ihnen darlegen. 

  • Das Unternehmen, das anfängt, Veränderungen wahrzunehmen und aktiv zu handeln wird einen Wettbewerbsvorsprung erzielen.
  • Unternehmen, die Ziele und Werte neu ausrichten, kommunizieren und leben, werden bei Mitarbeitern und Kunden Loyalität hervorrufen können. 
  • Emotionale Bindung von Mitarbeitern und Kunden wird das Marketing wesentlich mehr beeinflussen als reine faktische Werbeversprechen.
  • Führungskräfte, die es schaffen, dass ihr System genial zusammenarbeitet, Spielregeln einhält und gemeinsam neue Wege und Lösungen findet, werden dauerhaft Erfolg haben.

Widerstände erkennen und auflösen

In vielen Systemen stehen sich Widersprüche gegenüber. Ziele werden
verordnet, sind aber von der Basis nicht oder nur unzureichend
umsetzbar. Das kann daran liegen, dass zu viele Missstände beim Produkt
vorherrschen, dass Informationen verzögert beim anderen Team ankommen
oder daran, dass Kundenbedürfnisse sich geändert haben.

Schauen Sie einmal darauf, wie nah Sie als Führungskraft tatsächlich an den Bedürfnissen der Mitarbeiter sind.

  • Kennen Sie die technischen Stolperfallen, die dazu führen, dass Informationen nicht fließen können? 
  • Wissen Sie, welche Mitarbeiter mit einer Weiterbildung noch besser und zufriedener Ziele erreichen könnten? 
  • Hören Sie die Anforderungen der Kunden und prüfen Sie diese gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern auf Realisierbarkeit? 
  • Werden Beschlüsse aus Meetings umgesetzt oder durch zu lange weitere Diskussionen verschoben?

Solche Zustände sind zermürbend und wirken sich auf die gesamte Produktivität aus. Zudem verschlechtert sich die Stimmungslage, die Kooperation miteinander zerfällt noch mehr, Personalfluktuation und Stillstand sind die Folge.

Wie sieht die Lösung aus?

Sie sollten frühzeitig gegensteuern, sobald Sie merken, dass es "knirscht", Ziele nicht erreicht werden oder Entscheidungen hinausgezögert werden. Egal von wem – Schuldzuweisungen helfen nicht.

Mit einem Ziel- und Entscheidungscoaching erhalten Sie Klarheit über Ziele und vermeiden Zielkonflikte. Ein Perspektivwechsel sorgt dafür, dass Veränderungen ihren Schrecken verlieren. Training für positives Denken und Handeln implementiert neue Optionen für Lösungen und Kommunikationsmuster.

Betrachten Sie alle Bereiche im Unternehmen neutral und ganzheitlich. Es reicht nicht, Einzelmaßnahmen im Marketing, der Personalentwicklung oder Produktion zu lancieren. Sie brauchen ein integrales Konzept, das Ihnen hilft, sich als Führungskraft zu positionieren und mit Begeisterung alle Mitarbeiter mitzuziehen.

Sie müssen Ihr Unternehmen zu einer Marke ausbauen. Schaffen Sie Anreize und Perspektiven, die langlebig sind und Mitarbeiter begeistern. Sie brauchen Fans, die für Ihr Angebot schwärmen und aktiv Ideen einbringen.

Veröffentlicht am 17. August 2012