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Firmennamen: Fantasie erlaubt

Firmennamen: Fantasie erlaubt
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geschrieben von Burkhard Strack

Es spricht nicht dagegen, dass Sie sich einen griffigen und werbeträchtigen Fantasienamen als Firmennamen zulegen. Das können Sie auch als Kleinunternehmer oder Freiberufler, der nicht ins Handelregister eingetragen ist. Bei der Wahl des Namens können Sie Ihrer Fantasie weitgehend freien Lauf lassen, denn Ihr tatsächlicher Name muss nicht Bestandteil sein.

Beachten Sie jedoch:

Auf Ihrem Briefpapier und in Ihrem Internet-Auftritt muss auf jeden Fall Ihr voller Name auftauchen. Hier darf nicht allein der Fantasiename stehen, damit Ihre Geschäftspartner wissen, mit wem sie es zu tun haben. Wenn Sie allerdings Werbemittel verteilen, zum Beispiel Flyer, dann reicht der Fantasiename aus. Auch Visitenkarten gelten als solche Werbemittel, und Sie brauchen darauf nicht Ihren richtigen Namen anzugeben (was allerdings wenig Sinn machen würde).

Irreführung vermeiden

Eine weitere Einschränkung: Vermeiden Sie mit Ihrem Fantasienamen Irreführung! Manch ein Fantasiename gaukelt Größe vor, die überhaupt nicht vorhanden ist. Wenn sich der allein arbeitende Seminarleiter als „akademie für …“ oder ein Grafiker als „Design Factory“ verkauft, kann er sich schnell Probleme einhandeln. Auf den Außenstehenden wirken solche Bezeichnungen, als hätte man es mit einem großen Unternehmen oder einem Institut zu tun. Folge könnte eine Abmahnung eines missliebigen Konkurrenten sein.

Bildnachweis: DragonImages / stock.adobe.com

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.