Zum Unternehmensmanagement gehört auch das „Datenmanagement“

In Ihrem Unternehmensmanagement sollte das Sicherheitsnetz zur Datenrettung durch ein kontinuierliches „Datenmanagement“ gewährleistet werden. Denn: Durchschnittlich alle elf Minuten bricht in einem Unternehmen in Deutschland ein Brand aus. Geht ein Firmengebäude komplett verloren, muss fast die Hälfte der Unternehmen innerhalb von zwei Wochen Insolvenz anmelden, fast ein Drittel während der folgenden drei Jahre.

Ihre Betriebsdaten: 6 Maßnahmen für mehr Sicherheit

Wenn Sie das Wort Datendiebstahl hören, fällt Ihnen bestimmt zunächst einmal das Internet als Hauptgefahr für Ihre Betriebsdaten ein. Dies ist aber nur eine von vielen Bedrohungen für Ihre Betriebsdaten. Maximale Sicherheit erreichen Sie nur, wenn sie alle Gefährdungen in Ihre Betrachtungen einbeziehen. Mit den folgenden Maßnahmen erstellen Sie systematisch und Schritt für Schritt ein optimales und ganz persönliches Sicherheitskonzept für Ihre Betriebsdaten.

Selbstständig: Wer jetzt seine Geschäftsbriefe ändern muss

Seit Anfang 2007 werden die Handelsregister in Deutschland nur noch elektronisch geführt (gesetzliche Grundlage: Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister). Ist Ihr Unternehmen im Handelsregister eingetragen bzw. wollen Sie Ihr Unternehmen im Handelsregister eintragen lassen, müssen die nötigen Unterlagen jetzt per Internet beim zuständigen Registergericht eingereicht werden. Möglicherweise müssen Sie in Zukunft neue Geschäftsbriefe produzieren lassen und verwenden.

Hochoffizielle und halboffizielle Business-Kleidung

Den hochoffiziellen Kleindungs-Stil pflegt man im Topmanagement von Konzernen, Banken und großen Firmen. Hier der Dress-Code einer deutschen Großbank: „Hochoffizielle Business-Kleidung wird in den Führungsetagen getragen. Die Mitarbeiter „vor Ort“ – also Kundenberater, Kassierer, alle in der Schalterhalle oder in einer kleinen Filiale Beschäftigten – sind mit halboffizieller Business-Kleidung gut angezogen.“

Dynamisierung der Pensionszusage

Dass Sie Ihre Geschäftsführerbezüge regelmäßig an die Geschäftsentwicklung anpassen, ist selbstverständlich. Demgegenüber wird es allzu oft vergessen, eine Dynamisierung der Pensionszusage zu vereinbaren. Eine solche Regelung ist grundsätzlich zulässig. Das hat der Bundesfinanzhof erst kürzlich ausdrücklich bestätigt (BFH, Az: I R 79/03).

Auch als Versender sind Sie bei der Ladungssicherung in der Pflicht

Der Fahrer eines Lastwagens ist – genauso wie der Halter des Fahrzeugs – dafür verantwortlich, dass die Ladung ausreichend gesichert ist. Doch Vorsicht: Auch Sie als Auftraggeber sind nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Celle bei der Ladungssicherung in der Pflicht. Bei einer Polizeikontrolle fiel den Beamten ein LKW auf, der mit 24 Tonnen Stahlteilen beladen war. Nach Ansicht der Polizei war nämlich die Ladungssicherung der Last mit 6 Zurrgurten an die Ladebordwand nicht ausreichend. Die Zuständigkeiten bei diesem Fall wurden nun vor Gericht geklärt.

Einkaufskosten-Analyse mit der Vollkostenrechnung

Bei der Zuschlagskalkulation, dem klassischen Verfahren der Vollkostenrechnung, werden alle Kosten eines Unternehmens auf die verkaufsfertigen Produkte (Kostenträger) verteilt. Die Einzelkosten werden verursachungsgerecht den jeweiligen Kostenträgern zugeordnet. Der Nachteil der Vollkostenrechnung ist allerdings, dass bei erheblichen Mengenänderungen immer wieder die Gemeinkostenzuschläge angepasst werden müss(t)en. Das interessiert die meisten Unternehmen allerdings nicht: Dieses „Risiko“ bei der Vollkostenrechnung bezahlen fast immer die Kunden – wenn sie sich nicht auskennen.

Der Pflegeprozess ist Ihr Qualitätsindikator

Der Pflegeprozess als lästiges Übel, das muss nicht sein und in vielen Einrichtungen sind diese Zeiten längst vorbei. Die tägliche Umsetzung des Pflegeprozesses ist Voraussetzung für eine lückenlose Dokumentation und Sicherstellung Ihrer Pflege. Untrennbar ist jede von Ihnen durchgeführte Pflegemaßnahme mit dem Pflegeprozess verknüpft.

So reagieren Sie richtig bei Alkoholmissbrauch Ihrer Mitarbeiter

Frage: Ich befürchte, dass einer meiner Mitarbeiter ein Alkohol-Problem hat. Indiz für einen Alkoholmissbrauch ist seine ständige „Fahne“ sowie Beschwerden von mittlerweile zwei Kunden, die der Mitarbeiter im Rahmen seiner Vertriebsaktivitäten besucht. Bei einem Kunden ist es sogar zu einer Auseinandersetzung mit einem Vertriebsmitarbeiter gekommen, bei der er unter starkem Alkoholeinfluss gestanden haben soll.

Das Verhandlungsprotokoll: So sichern und belegen Sie besprochene Vertragsinhalte

Klären wir zunächst einen unter Ein- und Verkäufern weit verbreiteten Irrtum auf: Das Schweigen des Gesprächspartners auf die per E-Mail oder Fax gesendeten Gesprächsnotizen ist keine Zustimmung. Das Gegenteil ist der Fall. Ihre Gesprächsnotiz wird nämlich erst dann zum einseitigen Verhandlungsprotokoll und damit als Beweisstück wertvoll, wenn Sie sie unterschrieben vom Verkäufer zurückbekommen. Nur so besitzen Sie mit dem Verhandlungsprotokoll eine wirkliche Hilfe im weiteren Ablauf der Verhandlungen oder wenn es später im Streitfall sogar um Auslegungsfragen geht.

Die Eckpunkte der Pflegereform stehen fest

In den letzten Juniwochen haben sich nach monatelangen Verhandlungen die Spitze von Union und SPD in den vergangenen Wochen auf die Eckpunkte der Pflegereform verständigt. Die Schwerpunkte der angestrebten Veränderungen liegen in der Stärkung der ambulanten Versorgung und der Unterstützung der Versorgung von Demenzkranken. Geplant sind die Umsetzung und das Inkrafttreten der Pflegereform in zwei Schritten, am 1. Januar und am 1. Juli 2008.

Palliativpflege soll die Lebensqualität Ihrer Kunden verbessern

Schon seit längerem nimmt die Palliativpflege kontinuierlich zu. Immer mehr Pflegedienste erwägen, sich auf die ambulante palliativpflegerische Versorgung zu spezialisieren. Doch oftmals bleibt es bei den Überlegungen, denn bislang gibt es außerhalb der regulären Leistungen der Kranken- und Pflegekassen nur wenige Möglichkeiten, Palliativpflege von den Kostenträgern bezahlt zu bekommen. Doch nun hat der Gesetzgeber die Bedeutung der Palliativpflege erkannt.

Geschäftsreisen: Wo der Handschlag noch angebracht ist und wo nicht

Vor allem im Beruf gilt: Kommen Sie mit ausländischen Geschäftspartnern zusammen oder besuchen Sie andere Länder, werden Sie auch daran gemessen, wie gut Sie sich an den landesüblichen Gebräuchen und Sitten orientieren. Schon bei der Begrüßung mit Handschlag können Sie zu erkennen geben, dass Sie in der Lage sind, sich stilsicher auf jedem Parkett zu bewegen. Lesen Sie, in welchen Ländern der Handschlag noch angebracht ist und in welchen eben nicht.

Expertenrat: Wie Sie den Ideenklau aus China unterbinden

Ideenklau ist leider deutsch-chinesischer Alltag. Hier ein Fall von Siematic: Ein chinesischer Konkurrent bedient sich auf der Homepage des Küchenherstellers. Die Bilder werden übernommen, das Warenzeichen verfremdet, bald sind die kopierten Produkte zu Billigpreisen im Angebot. „Ein durchaus typischer Vorgang“, beschrieb Unternehmensberater Gerd Kerkhoff auf einer Veranstaltung von Kerkhoff-Consulting in Shanghai die Praxis beim Ideenklau. Sollte Ihnen Ähnliches passieren, müssen Sie sich wehren.

Ladendieb: So handeln Sie abschreckend und rechtssicher

Die kürzlich veröffentlichten Zahlen geben keine Entwarnung: Zwar ist die Zahl der polizeilich erfassten Ladendiebstähle 2005 um 9,4% gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen, aber es sind immer noch gut 460.000 Fälle gemeldet worden, in denen ein Ladendieb zugeschlagen hat. Das sind 1.500 Ladendiebstähle an jedem Verkaufstag. Und die Dunkelziffer ist enorm hoch: Nur bei jedem 20. Diebstahl, so Vermutungen von Experten, wird der Ladendieb entdeckt und geschnappt.

Der Gebäude-Energiepass kommt erst zum 1. Januar 2008

Das Thema Klimawandel beschäftigt derzeit Politiker, die Medien und vor allem die Bevölkerung. Somit ist auch der oft angekündigte Gebäude-Energiepass ein in der tagesaktuellen Politik heiß umstrittenes Thema. Lange genug gedauert hat es ja, bis die Bundesregierung die Neuregelung der Energieeinsparverordnung (EnEV) beschlossen hat. Die ursprünglich schon für 2005 angekündigte Verpflichtung für Immobilienbesitzer, bei Verkauf oder Vermietung einen Gebäude-Energiepass vorzulegen, tritt nun erst zum 1. Januar 2008 in Kraft.

BGH: Bei Werkverträgen müssen Sie ohne Rücksicht auf Kosten nachbessern

Bei Kaufverträgen sieht das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) vor, dass Sie als Verkäufer die Nachbesserungen einer fehlerhaften Sache verweigern können, falls das mit zu hohen Kosten verbunden wäre. Stattdessen müssen Sie dann neu liefern, den Kaufpreis mindern oder die Sache zurücknehmen – was für Sie unproblematisch ist, wenn Sie einen Regressanspruch gegen den Lieferanten haben. Wenn Ihnen aber bei einem Werkvertrag ein Fehler unterläuft, haben Sie diesen auf eigene Kosten auszubessern.

So können Sie Bildungserfolge sichtbar machen

Bildungspläne und Vorgaben haben sich in der bundesweiten Landschaft der Kindertageseinrichtungen durchgesetzt. Vermutlich arbeiten auch Sie und Ihre Mitarbeiter in Ihrer Einrichtung bereits nach einem Bildungsplan. Sie fördern die Kinder in den unterschiedlichsten Bereichen wie Mathematik, Sprache, Medien, Kultur und Umwelt. Doch wie können Sie Bildungserfolge sichtbar machen? Und wollen Sie das überhaupt?

Innenverhältnis: Wenn Ihre Prokura intern begrenzt ist

Vorsicht! Es besteht eine Haftungsfalle beim Innenverhältnis, wenn Ihre Prokura intern begrenzt ist. Eine Prokura kann im Außenverhältnis grundsätzlich nicht eingeschränkt werden. Im Innenverhältnis ist das aber ohne Weiteres möglich. Setzen Sie sich über die internen Beschränkungen hinweg, bleibt die Kompetenzüberschreitung gegenüber den Geschäftspartnern folgenlos.

Der Notfallplan für GmbH-Geschäftsführer

Werden Sie als Geschäftsführer Ihrer GmbH plötzlich handlungsunfähig, ohne dass Sie für einen Notfall vorgesorgt haben, gerät Ihre GmbH unweigerlich in die Krise. Wie Sie für fast alle Fälle – im privaten und betrieblichen Bereich – mit einem Notfallplan vorsorgen, damit Ihr Lebenswerk nicht zu Grunde geht, zeigt Ihnen dieser Beitrag.

Nachfolge im Familienunternehmen: Wo Sie potenzielle Nachfolger finden

Immer noch gehen viele Geschäftsführer von Familienunternehmen wie selbstverständlich davon aus, dass der Sohn oder die Tochter das Unternehmen übernimmt und weiterführt. Doch die Kinder haben oft eigene Pläne oder bringen nicht die nötigen Qualifikationen und Eigenschaften für die Aufgabe mit. Damit das Familienunternehmen dennoch fortgeführt werden kann, muss ein Nachfolger außerhalb der Familie gefunden werden.

So halten Sie Ihre Projektdokumentation immer auf dem neuesten Stand

Aufgabe einer guten Projektdokumentation sollte es im Idealfall sein, dass alle Teilnehmer des Projekts in ihren unterschiedlichen Rollen einheitlich gegenüber dem Kunden auftreten. Viele Projektteams scheitern daran, dass der Einzelne den Überblick verliert. Eine gute Projektdokumentation erleichtert Ihnen außerdem die Kommunikation mit den Zielgruppen des Projekts.

Gesetzesreform: Das bringt das neue GmbH-Gesetz ab 2008

Die GmbH als in Deutschland vor allem im Mittelstand vorherrschende Rechtsform soll in Zukunft leichter und schneller zu gründen sein. Das ist das Ziel von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, die den Entwurf des neuen GmbH-Gesetzes an die Bundesressorts zur Stellungnahme weitergeleitet hat. Der sperrige Name „Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekäpfung von Missbräuchen“ (MoMiG) wird Ihnen in Zukunft öfter zu Ohren kommen. Was sind aber die wichtigsten Eckpunkte des neuen GmbH-Gesetzes?

Seit 1.2.2006 können Sie sich als Selbstständiger in der Arbeitlosenversicherung versichern

Schon lange bieten die Renten- und die gesetzlichen Krankenversicherungen Selbstständigen die Möglichkeit, dort versichert zu bleiben. Seit 1.2.2006 können sich Selbstständige zusätzlich in der Arbeitslosenversicherung weiterversichern. Damit erwirbt der Versicherte Anspruch auf Arbeitslosengeld, wenn er seine selbstständige Tätigkeit aufgibt.