Geld sparen

Bundesfinanzhof: Ausbildungskosten lassen sich sammeln

Lesezeit: < 1 Minute Berufliche Aufwendungen sind – grundsätzlich unbegrenzt – als Werbungskosten oder Betriebsausgaben steuermindernd absetzbar. Der Abzug ist ein Grundpfeiler des deutschen Steuerrechts, der Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit. Mit zwei wichtigen Urteilen zum Abzug von Ausbildungskosten (Az. VI R 38/10 und VI R 7/10) hat der Bundesfinanzhof neue Steuersparchancen geschaffen.

Steuer-ID verschwunden – was tun?

Lesezeit: < 1 Minute Wer seit diesem Jahr einen Freistellungsauftrag bei der Bank ändern oder neu einrichten will, braucht seine neue "Steueridentifikationsnummer". Aber nicht jeder hat die perfekte Ordnung zu Hause und findet die Post, mit der die Steuer-ID vor einiger Zeit mitgeteilt wurde. Vielleicht kam die Post auch gar nicht an. Wo kann man nun wegen seiner Steuer-ID nachfragen?

Steuervereinfachungsgesetz 2011: Geringverdiener können profitieren

Lesezeit: < 1 Minute Das Steuervereinfachungsgesetz sieht vor, dass ledige Arbeitnehmer, die bis zu 10.200 EUR Bruttoarbeitslohn pro Jahr erhalten und verheiratete Arbeitnehmer, die zusammen 19.400 EUR erhalten, von der Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung befreit werden sollen. Diese Änderung soll bereits für den Veranlagungszeitraum 2010 gelten. Lesen Sie, wie Sie als Geringverdiener vom Steuervereinfachungsgesetz profitieren können.

Vom Kindergeld dank Steuervereinfachungsgesetz profitieren

Lesezeit: 2 Minuten Vermögen auf die Kinder zu übertragen ist attraktiver geworden. Früher geriet durch dieses legale Steuer-Sparmodell sehr schnell das Kindergeld für erwachsene Kinder in Gefahr – mit dem Steuervereinfachungsgesetz ist dieser Nachteil seit 2012 entfallen. Selbst für reiche Kinder wird nun weiter gezahlt. Folgendes sollten Sie zum Steuervereinfachungsgesetz wissen.

6 Prozent Erstattungszins: Top-Geldanlage beim Finanzamt

Lesezeit: 2 Minuten Wer sechs Prozent Zinsen p. a. auf sein Geld haben will, muss derzeit schon einiges Risiko eingehen. Aber ein Schuldner mit bester Bonität? Es gibt ihn: den Fiskus. Kommt eine Steuererstattung verspätet, muss das Finanzamt 0,5 Prozent Erstattungszins für jeden vollen Monat zahlen – also sechs Prozent Zins pro Jahr.

Fristenverlängerung bei der Steuererklärung 2010

Lesezeit: < 1 Minute Die Abgabe Ihrer Steuererklärung 2010 sollte bis zum 31. Mai 2011 erfolgen. Dennoch kann es vorkommen, dass Sie die Frist bei der Steuererklärung nicht einhalten können. Dann haben Sie die Möglichkeit, eine Fristverlängerung bei der Steuererklärung 2010 zu beantragen. experto zeigt Ihnen, wie das geht.

Änderungen im Jahr 2011 bei Steuern & Co.

Lesezeit: 2 Minuten Zahlreiche Änderungen vor allem in den gesetzlichen Bestimmungen bringen dem Bürger 2011 viele Vor- und Nachteile. Auf die Änderungen beim ALG II ("Hartz IV"), dem Wohngeld, der Krankenversicherung und der Lohnsteuer haben wir bereits in einem anderen Artikel aufmerksam gemacht. Im Folgenden sollen nun weitere wichtige Änderungen beschrieben werden.

Mit Vereinfachungsregeln Steuern sparen

Lesezeit: < 1 Minute Jeder möchte gerne Steuern sparen, doch was alles in einer Steuererklärung geltend zu machen ist und wo im Formular in welcher Höhe abzusetzen, das war für die meisten schon immer ein Buch mit sieben Siegeln. Wohl dem, der die Hilfe eines Steuerberaters in Anspruch nehmen konnte – und die Kosten für ihn in der Steuererklärung gleich geltend gemacht hat.

Steuerbonus auch für Eigentümergemeinschaften

Lesezeit: < 1 Minute Seit Januar 2006 werden nicht nur Schönheitsreparaturen, sondern alle Handwerkerdienste im Haus steuerlich begünstigt. 20 Prozent Ihrer Kosten für Renovierung, Erhaltung oder Modernisierung der zu eigenen Wohnzwecken genutzten Immobilie können direkt von der Steuerschuld abgezogen werden maximal jedoch 600 € im Jahr.

Erbschaftsteuerrecht: Familienunternehmen steuerfrei vererben?

Lesezeit: 2 Minuten Die Änderungen im Erbschaftsteuerrecht und Schenkungsteuerrecht sind Ende 2008 durch alle notwendigen Instanzen gegangen und mit Wirkung vom 01.01.2009 rechtskräftig. Im unternehmerischen Bereich resultieren die Änderungen primär aus den geänderten Bewertungsvorschriften, die zu einer Erhöhung der steuerlichen Bemessungsgrundlage führen.

Schulgeld und Sonderausgabenabzug

Lesezeit: < 1 Minute Schulgeld können Sie grundsätzlich über den Sonderausgabenabzug steuerlich geltend machen. Aber Vorsicht: Diese Regelung gilt nicht für alle Schulen. Laut dem Finanzgericht Rheinland-Pfalz sind berufsbildende Schulen nämlich ausgenommen.

Grundsteuer auf selbst genutzte Immobilie

Lesezeit: < 1 Minute Wohnen Sie im eigenen Haus oder in Ihrer eigenen Eigentumswohnung? Dann sollten Sie gegen Grundsteuerbescheide Einspruch einlegen. Das Finanzamt lässt das Verfahren dann ruhen, und Sie profitieren von einer eventuellen, positiven Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts.

Wann Sie Ihrem Mieter haushaltsnahe Dienstleistungen bescheinigen müssen

Lesezeit: 2 Minuten Viele Vermieter und Hausverwalter werden derzeit von ihren Mietern um Bescheinigungen gebeten, mit denen diese die Kosten haushaltsnaher Handwerker- und Dienstleistungen in ihrer Steuererklärung geltend machen können. Wenn Ihre Betriebskostenabrechnung bereits die notwendigen Informationen zu den haushaltsnahen Dienstleistungen enthält, brauchen Sie Ihren Mietern eine zusätzliche Bescheinigung nicht auszustellen.

Schenkungen: Beugen Sie Streitigkeiten vor

Lesezeit: < 1 Minute Gerade zu Weihnachten werden gern Wertpapiere oder Barvermögen innerhalb der Familie verschenkt. Auch wenn sich die Beschenkten jetzt dankbar zeigen, kann es später zu Auseinandersetzungen kommen. Beugen Sie bei größeren Schenkungen an Kinder oder Enkel möglichen Streitigkeiten vor.

Finanzplanung – ab 2009 Belege aufbewahren!

Lesezeit: 2 Minuten Ab 01.01.2009 gilt für Einkünfte aus Kapitalvermögen die neue "Abgeltungsteuer". Durch die pauschale Besteuerung der Erträge mit 25% (plus SoLi und ggf. Kirchensteuern) soll vieles vereinfacht werden. Allerdings kommt auf die Anleger ein erhöhter Aufwand zu: die Abrechnungen und Unterlagen aus Wertpapieranlagen sollten zwingend aufbewahrt werden!

Finanzplanung- Erbschaftsteuer und Grundsätzliches

Lesezeit: 2 Minuten Die Erbschaftsteuerreform scheint den Weg durch die Instanzen zu gehen. Nachdem die Regierungskoalition sich geeinigt und der Bundestag zugestimmt hat, muss am 05.12. der Bundesrat das Gesetz "durchwinken". Grundsätzlich steht eine Höherbewertung von Immobilien und Gewerbevermögen an, dafür werden Freibeträge zum Teil deutlich angehoben, insbesondere für Ehegatten, Kinder und Enkelkinder.

Achtung, wenn Kinder Kapitalerträge einnehmen

Lesezeit: < 1 Minute Kinder können bis zu 801 Euro jährlich steuerfrei an Kapitalerträgen einnehmen. So weit, so gut. Steuerfrei bleiben Erträge bis zu 8.500 Euro pro Jahr, wenn der Minderjährige keine weiteren Einkünfte hat. Ist das Geldgeschenk größer, wird Einkommensteuer fällig, denn auch Kinder sind Steuerzahler.

Finanzplanung: Erbschaftsteuerreform – erste Überlegungen

Lesezeit: < 1 Minute Die Parteien der Regierungskoalition haben am 06.11.2008 eine Einigung bei der Reformierung der Erbschaftsteuer erreicht. Überraschend enthält diese Einigung den vollkommen steuerfreien Übergang des Familienwohnheims auf Ehegatten und - unter bestimmten Voraussetzungen- Kinder im Erbfall. Details sind noch nicht bekannt, allerdings lassen sich erste Gestaltungen ableiten.

Steuerhinterziehung verkehrt herum

Lesezeit: < 1 Minute Kann eine Steuerhinterziehung auch verkehrt herum passieren, nämlich zu Gunsten des Finanzamts? Diese Frage musste der Bundesfinanzhof beantworten. Im betreffenden Fall hatte ein Mann über Jahre hinweg seine Zinseinkünfte nicht in der Steuererklärung angegeben.

Finanzplanung: Steuertipp – Alle Jahre wieder…

Lesezeit: < 1 Minute ...aber in 2008 besonders attraktiv: Reduzierung des zu versteuernden Einkommens mit festverzinslichen Wertpapieren! Mit den negativ anzurechnenden "Stückzinsen" aus festverzinslichen Papieren können Anleger in 2008 ihr Einkommen mindern und profitieren zudem in 2009 von dem pauschalen Steuersatz der Abgeltungsteuer.

Höheres Elterngeld nach Wechsel der Lohnsteuerklasse

Lesezeit: < 1 Minute Durch einen Wechsel der Lohnsteuerklasse kann es zu einer Erhöhung des Elterngeldes kommen. In diesen Fällen liegt kein Missbrauch vor, wie das Sozialgericht Dortmund jetzt entschied. Und zwar gleich in zwei Fällen (Az. S 11 EG 8/07, S 11 EG 40/07), in denen Mütter aus der Klasse IV in Klasse III wechselten.

Finanzen: Wie Sie sich gegen Fehler beim Zinsabschlag wehren

Lesezeit: < 1 Minute Die Kreditinstitute in Deutschland führen die Steuer über eine Voranmeldung an die Finanzverwaltung ab. Davon zu trennen ist aber die Beziehung zu Ihnen als Bankkunde, so das Niedersächsische Finanzgericht. Fehler können daher nicht durch Einspruch oder Klage gegen die Bank beseitigt werden (Az. 10 K 391/02). Macht eine Bank beim Zinsabschlag einen Fehler, können Sie sich an das Finanzamt halten. Dieses Urteil ist rechtskräftig. Für Sie folgt daraus:

Abgeltungsteuer – Augen auf bei der Geldanlage

Lesezeit: < 1 Minute Ab 01.01.2009 gilt eine pauschale "Abgeltungsteuer" für Einkünfte aus Kapitalvermögen, also Zinsen, Dividenden und Ausschüttungen aus Ihren Geldanlagen. Zukünftig werden 25% zuzüglich "Soli" und gegebenenfalls Kirchensteuer, in der Summe rund 28%, der Erträge direkt an der Quelle von den Banken einbehalten. Zusätzlich werden ab 01.01.2009 auch die bisher steuerfreien "Kursgewinne" von der Abgeltungsteuer erfasst.