Arbeitszeugnis

Arbeitszeugnisse – zeitgemäß, modern und fair schreiben

Lesezeit: 2 Minuten Arbeitszeugnisse sollten so abgefasst sein, dass scheidende Mitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt eine angemessene Chance für ihr berufliches Fortkommen behalten, dass sie sich fair und angemessen beurteilt fühlen. Standardformulierungen in Arbeitszeugnissen sind heute mehr den je kritikwürdig geworden. Ich möchte in loser Folge meine Leser mit einer modernen Form der Arbeitszeugnisgestaltung bekannt machen, damit Arbeitgeber Sicherheit für dieses Thema bekommen und Mitarbeiter keinen Grund haben, ihr Arbeitzeugnis verunsichert und misstrauisch zu betrachten.

Wenn der Mitarbeiter mit seinem Arbeitszeugnis nicht einverstanden ist?

Lesezeit: < 1 Minute Im konkreten Fall geht es um die Klage eines Mitarbeiters, der nach 10 Monaten sein Arbeitsverhältnis gekündigt hatte und ein Arbeitszeugnis beantragte. Dieses stellt ihm sein Arbeitgeber auch wunschgemäß aus, allerdings nur mit einer durchschnittlichen Beurteilung. Damit war der Mitarbeiter nicht einverstanden und forderte ein sehr gutes Zeugnis mit der Formulierung: „stets zur vollsten Zufriedenheit". Als der Arbeitgeber dies mit der Begründung verweigerte, dass der Mitarbeiter keine außergewöhnlich gute Leistung erbracht habe, klagte der Mitarbeiter vor dem Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (LAG).

Welchen Einfluss das Zwischenzeugnis auf das Endzeugnis hat

Lesezeit: < 1 Minute Das Zeugnis spielt eine sehr wichtige Rolle bei der Bewerberauswahl. Deshalb sind alle Arbeitnehmer stets an einem guten Zwischen- bzw. Endzeugnis interessiert. Hat ein Beschäftigter bereits ein gutes Zwischenzeugnis, stehen die Chancen, ein ordentliches Beendigungszeugnis zu erhalten, nicht schlecht. Denn die Arbeitgeber dürfen in der Regel nicht vom Inhalt eines zuvor erteilten Zwischenzeugnisses abweichen. Vielfach bewerben sich Auszubildende sogar schon während der Ausbildung. Und womit bewerben sie sich, wenn Sie noch kein Endzeugnis haben – mit dem Zwischenzeugnis.

Zeugniscode: Formulierungen im Arbeitszeugnis – und was dahinter steckt

Lesezeit: < 1 Minute Im Arbeitszeugnis wird negatives Verhalten gerne umschrieben. Hierbei bedienen sich Arbeitgeber eines Zeugniscodes mit standardisierten Formulierungen, die es dem neuen Arbeitgeber ermöglichen, das Verhalten und die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers einzuschätzen. Es gibt zwar kein einheitliches Codebuch für Arbeitgeber, die folgenden Formulierungen tauchen jedoch in vielen Zeugnissen mit der einen oder anderen Variation auf. Es bedeuten ...

Keine Leistungsbeurteilung im einfachen Arbeitszeugnis

Lesezeit: < 1 Minute Wenn ein Arbeitnehmer ein einfaches Arbeitszeugnis verlangt, so muss der Arbeitgeber lediglich ein Zeugnis ausstellen, in dem Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses enthalten sind. Verlangt der Arbeitnehmer ausdrücklich ein einfaches Arbeitszeugnis, muss der Arbeitgeber weder eine Leistungsbeurteilung darin aufnehmen, noch ein zusätzliches qualifiziertes Zeugnis ausstellen. Zu diesem Urteil kam das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz im Mainz.

Arbeitszeugnis: Eine überdurchschnittliche Leistung müssen Sie als Arbeitnehmer beweisen

Lesezeit: < 1 Minute Ein Arbeitnehmer bat nach Beendigung seines 10-monatigen Arbeitsverhältnisses um ein Arbeitszeugnis. Der Arbeitgeber kam dieser Bitte auch nach, allerdings war dem Mitarbeiter die durchschnittliche Beurteilung zu wenig. Stattdessen verlangte er eine Bewertung mit der Formulierung: „stets zur vollsten Zufriedenheit“, was Note 1 entspricht. Der Arbeitgeber hielt dagegen, dass der Mitarbeiter diese Leistung nicht erbracht habe.

Europass: So behalten Sie den Durchblick im Zeugnis-Dschungel

Lesezeit: < 1 Minute Wenn Sie einen neuen Mitarbeiter einstellen möchten, ist die Frage, ob sich der Bewerber weitergebildet hat, oftmals von entscheidender Bedeutung. Die Bewertung der Zertifikate aus Deutschland ist dabei schon aufgrund unterschiedlicher Inhalte und Seriosität der Bescheinigungen oft schwierig genug. Noch schwieriger wird es, wenn Zeugnisse aus dem Ausland der Bewerbung beiliegen. Abhilfe schafft jetzt der so genannte Europass.

Arbeitszeugnis: Diese Sachverhalte sind tabu

Lesezeit: < 1 Minute Endet ein Arbeitsverhältnis, ist der Arbeitgeber verpflichtet, auf Verlangen seines Mitarbeiters ein Arbeitszeugnis zu erteilen. Dabei muss die Formulierungen im Zeugnistext wohlwollend, aber auch wahr sein. Bestimmte Sachverhalte dürfen allerdings nicht in das Arbeitszeugnis aufgenommen werden, wenn diese dem Mitarbeiter ein berufliches Weiterkommen erschweren.

Arbeitszeugnis darf über Postwege geknickt werden

Lesezeit: < 1 Minute Ihre Mitarbeiter können von Ihnen ein Arbeitszeugnis verlangen, das nicht nur inhaltlich, sondern auch rein äußerlich ordnungsgemäß ist. Das bedeutet, dass es auf Firmenbogen geschrieben sein muss. Es muss nicht unbedingt vom Geschäftsführer oder Inhaber des Unternehmens unterschrieben sein. Es genügt, wenn ein höherrangiger Vorgesetzter des Mitarbeiters oder ein Prokurist das Zeugnis unterzeichnet.