Buchführung

Buchführung: Die Vorteile eines Kassenbuchs

Auch wenn es lästig ist, sollten Sie als Selbstständiger nicht auf das Führen eines Kassenbuchs verzichten. Wenn Ihre Kunden beispielsweise Ihre Rechnungen sofort in bar begleichen, müssen Sie das schließlich irgendwie festhalten. Geld einstecken und vielleicht noch auf einen Schmierzettel notieren reicht nicht und ist wirklich nicht zu empfehlen. Für den Fiskus sind diese Bareinnahmen nämlich genauso wichtig und bei Prüfungen besonders interessant wie Überweisungen auf Ihr Firmenkonto.

Wenn Sie bei der Dokumentation von Barverkäufen nicht äußerst penibel vorgehen, droht Ihnen eine Schätzung durch das Finanzamt. Dies hat Bundesfinanzhof erst gerade wieder bestätigt: 
 
Wer bilanziert, muss jeden einzelnen Barverkauf (außer bei Kleinbeträgen wie im Einzelhandel üblich) in einem Kassenbuch festhalten. Als Einnahmen-Überschuss-Rechner haben Sie es dagegen etwas einfacher: Sie können die Belege, z.B. fortlaufend nummerierte Kassenzettel, geordnet aufbewahren (notfalls in einem Schuhkarton), und zwar 10 Jahre lang.
 
Ein Kassenbuch ist eine hilfreiche Sache, damit Sie besser nachhalten können, was eingenommen wurde und was entnommen wird. Achtung: Das Kassenbuch muss immer exakt den Inhalt der Kasse wiederspiegeln. Wenn sich nämlich im Kassenbuch rechnerisch ergibt, dass Sie mehr entnommen als eingenommen haben, der Barbestand also negativ ist, darf das Finanzamt bei einer Prüfung die Bareinnahmen schätzen.

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.