Rente

Verkauf von gebrauchten Lebensversicherungen – eine Alternative?

Bei der „Versilberung“ laufender Lebensversicherungspolicen gibt es zum meist grottenschlechten Rückkaufswert oftmals eine Alternative: Den Verkauf der Police – interessant für Käufer und Verkäufer.

Oftmals sind Inhaber einer Lebens- oder Rentenversicherung aus diversen Gründen gezwungen, ihre Police zu versilbern, werden doch von den über 90 Mio. Verträgen ohnehin nur gut die Hälfte bis zum Ende durchgehalten.

Meist sind jedoch je nach Laufzeit die Rückkaufswerte sehr bescheiden und auf den Erlös bzw. die Zinsen fallen dann auch noch Steuern an. Hinzu kommt die sich offenbar immer weiter verschlimmernde Niedrigzinsphase. Es sollte deshalb die Möglichkeit geprüft werden, die Police wie einen Gebrauchtwagen zu verkaufen, der Erwerber führt die Police dann selbst oder durch einen Dritten weiter.

Vorteile für den Verkäufer

Erster Vorteil für den Verkäufer: Die Steuerproblematik ist vom Tisch. Bei der Auswahl des Aufkäufers ist jedoch Vorsicht angesagt, vor allem, wenn dieser utopische Renditen verspricht oder die vertragliche Ausgestaltung nur eine Teilauszahlung ad hoc vorsieht und der Restbetrag ratenweise in Lichtjahren ausgekehrt werden soll. Dann lieber die Finger davon lassen.

Sicherheit unter den zahlreichen Anbietern bieten zumindest diejenigen Unternehmen, die Mitglied im Bundesverband BVZL sind. Nur wenn man neben dieser Auswahl einige Regeln bzw. Kriterien beachtet, kann der Verkauf bis zu fünf Prozent mehr Auszahlung bringen.

Achten Sie neben der Mitgliedschaft im Bundesverband darauf, dass der Anbieter möglichst in einer Summe den Betrag auskehrt oder weitere Raten in nicht zu weiter Ferne sind. Lassen Sie sich Referenzkunden geben. Dann sollte der Todesfallschutz abgetrennt werden und im Bedarfsfalle weiter dem Verkäufer zugutekommen.

Achten Sie auf versteckte Gebühren sowie Klauseln und klären Sie vorsorglich vor Vertragsunterzeichnung mit Ihrem zuständigen Finanzamt ab, ob, und falls ja, welche steuerlichen Nachteile es gäbe. Und last but not least: Prüfen Sie andere Möglichkeiten im Umgang der Police anstatt eines Verkaufes. Der Experte steht Ihnen hier gerne mit Rat zur Verfügung.

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Michael Rieger