Steuern bei der Rente sparen

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Grundsätzlich sind aber bei Rentnern (wie bei jedem anderen auch) Einkünfte ab 2010 immer bis zu 8.004 Euro steuerfrei (für Verheiratete verdoppelt sich der Satz auf 16.008 Euro). Gleichzeitig können die Krankenversicherungsbeiträge im Rahmen der Grundversorgung steuerlich voll abgesetzt werden.

Der Sonderausgaben-Pauschbetrag von 36 bzw. 72 Euro vermindert das zu versteuernde Einkommen zusätzlich, sodass bei einer gesetzlichen Rente von rund 1.300 Euro und einem Krankenkassenbeitrag mit Pflegeversicherung von 130 Euro kein Cent Steuern gezahlt werden muss, wenn es sonst keine Einkünfte gibt, die das zu versteuernde Einkommen erhöhen.

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Bei verheirateten Rentenbeziehern können beide zusammen je nach Krankenkassenbeitrag bis zu 2.600 Euro Rente steuerfrei beziehen.

Versorgungsbezüge steuerbegünstigt
Versorgungsbezüge im öffentlichen Dienst (z. B. Ruhegehalt bei Beamten) oder in der privaten Wirtschaft (Betriebsrenten) sind zusätzlich steuerbegünstigt – durch einen Versorgungsfreibetrag, der ergänzt wird um einen Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag. Zwar schmelzen diese Freibeträge bis zum Jahr 2040 auf 0 Euro ab, die heutigen Rentnergenerationen sichern sich "ihre" Freibeträge jedoch lebenslang.

Und die können sich sehenlassen: 32 Prozent der Versorgungsbezüge sind für den Rentnerjahrgang 2010 steuerlich begünstigt, maximal jedoch 2.400 Euro. Der Zuschlag liegt bei 720 Euro, dazu kommt ein Werbungskostenpauschbetrag von 102 Euro.

Weiter Steuern bei der Rente drücken
Zusätzlich kommen noch weitere Steuererleichterungen im Alter hinzu, die z. B. bei Riester-Renten oder Betriebsrenten wirken. Zum einen ist das der Altersentlastungsbetrag. Im Jahr 2010 sind damit 30,4 Prozent der zusätzlichen Einkünfte begünstigt, nach oben begrenzt auf 1.444 Euro.

Noch großzügiger ist die Steuer-Regelung bei einer Rente aus einer privaten Rentenversicherung. Hier ist – je nach Alter – nur ein geringer Teil der regelmäßig gezahlten Rente überhaupt steuerpflichtig: Gehen Sie mit 65 in Rente, sind nur 18 Prozent der Rentenversicherung überhaupt zum steuerpflichtigen Einkommen zu rechnen. Bei einem Steuersatz von 30 Prozent (was schon sehr hoch wäre), würden so gerade 5,4 Prozent Steuern auf die private Rentenversicherung fällig werden – Grund zur Sorge ist das wahrlich nicht. [jwx]

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