Rente

Macht eine Immobilie als Altersvorsorge Sinn?

Macht eine Immobilie als Altersvorsorge Sinn?
geschrieben von Gerd Bielenberg

Eine Immobilie gilt vor allem in Zeiten der Wirtschaftskrise als sichere Anlage und Vorsorge fürs Alter. Ist eine Immobilie als Altersvorsorge auch für Sie von Bedeutung? Hier finden Sie 5 wichtige Vor- und Nachteile des Eigenheims.

Damit Sie auch im Rentenalter Ihren gewohnten Lebensstandard beibehalten können, müssen Sie, zusätzlich zur gesetzlichen Rente, für Ihre Einkünfte im Alter vorsorgen. Ob sich für Sie eine Immobilie lohnt, können Sie anhand der folgenden Liste nachprüfen.

Welche Vorteile bringt eine Immobilie als Altersvorsorge mit sich?

  • Ein Eigenheim als sichere Geldanlage: Eine Immobilie bleibt von Wirtschaftskrisen und Inflationstendenzen verschont. Hohe Wertsteigerungen bei Instandhaltung und guter Lage sind garantiert.
  • Mietfreies Wohnen im Alter nach Abzahlung Ihres Darlehens: Mietpreiserhöhungen oder Kündigungen tangieren Sie nicht. Achtung: Reparaturen oder Modernisierungsarbeiten fallen immer wieder an und bringen hohe Zusatzkosten mit sich.
  • Sie erhalten zusätzliche Mieteinkünfte, wenn Sie Ihre Immobilie vermieten, beispielsweise mittels einer Einliegerwohnung. Damit erhöhen Sie Ihre Rente.
  • Durch den Verkauf des Eigenheims im Alter eröffnet sich Ihnen die Möglichkeit, eine Eigentumswohnung in einem betreuten Seniorenheim zu kaufen.
  • Vererbung des Eigenheims: Nachfolgende Generationen können mit dem Erbe ihr eigenes Heim finanzieren.

Welche Nachteile kann der Erwerb einer Immobilie haben?

  • Eine Immobilie muss abbezahlt werden. Somit sind Ihre Einkünfte lange Zeit an das Darlehen gebunden.
  • Wenig Flexibilität: Mit dem Bau eines Eigenheims sind Sie immer an einen Ort gebunden.
  • Hohe Reparatur- und Instandhaltungskosten fallen an, meist direkt nach der Finanzierungsphase.
  • Aufgrund der hohen Finanzierungskosten bleibt Ihnen kein Spielraum, Geld in eine andere Form der Altersvorsorge zu investieren.
  • Achtung Schuldenfalle! Im Falle einer Arbeitslosigkeit oder Scheidung droht die Gefahr der Verschuldung.

Laut Landesbausparkassen halten über 70 % der Bürger eine Immobilie als Altersvorsorge für sinnvoll. Je nach Einkünften lohnt sich eine Investition in ein Eigenheim. Der Staat unterstützt dieses Vorhaben beispielsweise mittels "Wohn-Riester", der seit 2009 geltenden Eigenheimrente.

experto meint: Eine eigene Immobilie ist ein wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge, da es sich hierbei um eine wertbeständige Vermögensgrundlage handelt. Ein eigenes Haus im Alter ist eine große Stütze. Unabdingbar ist jedoch eine strukturierte Finanzierung. Kalkulieren Sie alle Kosten im Voraus. Damit vermeiden Sie, dass Sie sich finanziell übernehmen.

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