Rente

Garantiezins gesenkt – Lebensversicherungen rentieren sich immer weniger

Garantiezins gesenkt - Lebensversicherungen rentieren sich immer weniger
geschrieben von Burkhard Strack

Lebensversicherungen lohnen sich immer weniger – jetzt wurde der Garantiezins auf 2,25% gesenkt. Im Sommer 2000 lag er immerhin noch bei 4%. Und dabei handelt es sich nicht einmal um den ausgezahlten Vertragszins, da die Verzinsung sich nicht auf die Vertriebskosten der Einzahlungen bezieht.

Bei Altverträgen ist der Ertrag zumindest noch steuerfrei, bei einem Neuvertrag jedoch bleibt nicht einmal genug übrig, um die Inflation zu decken. Neuverträge sind es auch, für die die neue Regelung gilt. Beim derzeitigen Garantiezins sind Lebensversicherungen schlichtweg nicht rentabel, einen Altvertrag kann man jedoch zu den alten Konditionen problemlos weiterlaufen lassen.

Günstiger als neue Lebensversicherungen mit niedrigem Garantiezins sind momentan Sparpläne auf Fonds oder Zertifikate, die sie regelmäßig, z. B. einmal monatlich, mit demselben Betrag besparen. Die Zahlungen können Sie zu jedem Zeitpunkt aussetzen oder die Titel sogar verkaufen. Der Vorteil liegt darin, dass die Rendite von Aktien oder einer Mischung mit Anleihen winkt – 6% bis 8% im Jahr sind durchaus möglich.

Sparpläne auf Fonds und Zertifikate werden bei der Bank abgeschlossen. Sie können sich auch an eine Online-Bank wenden.

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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