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Zusammenziehen ohne Streit: So klappt es

Lesezeit: 2 Minuten Wenn ein Paar zusammenziehen möchte, muss es in den meisten Fällen Kompromisse eingehen. Denn nur selten haben beide Partner die gleichen Vorstellungen über eine gemeinsame Wohnung. Damit es keinen Streit gibt, sollten Sie im Vorfeld einige Dinge besprechen.

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Auch wenn sich beide lieben, haben sie noch längst nicht den gleichen Geschmack und so wird die erste gemeinsame Wohnung oft auch die erste Belastungsprobe für die Beziehung. Er mag es spartanisch und praktisch, sie kann sich das gemeinsame Zuhause ohne ausschweifende Deko nicht vorstellen.

Erst wenn sich ein Paar jeden Tag im Alltag erleben muss, kommen die Macken des anderen ans Tageslicht. Das Zusammenziehen ist ein großer Schritt in einen neuen Lebensabschnitt und das Einrichten eines gemeinsamen Nestes sollte deshalb auch von beiden gleichberechtigt erfolgen.

Gemeinsam den neuen Lebensmittelpunkt aussuchen

Bevor Sie auf Wohnungssuche gehen, reden Sie über die Ansprüche, die jeder Partner hat. Sie wünscht sich vielleicht ein Ankleidezimmer mit ausreichend Platz für ihre umfangreiche Schuhsammlung oder eine Bastelecke. Er möchte vielleicht ein Arbeitszimmer, wo er ungestört am Computer arbeiten, Videospiele oder ein Instrument spielen kann.

Wichtig ist auch die Ausgangssituation der Beteiligten. Waren beide schon jahrelang Singles und haben sich schon eine eigene Wohnung eingerichtet oder wohnt jemand noch bei den Eltern und hat kaum eigene Möbel? Am besten ist es sicher, wenn Sie gemeinsam eine neue Wohnung suchen. Auf neutralem Boden kann sich dann jeder einbringen.

Aber nicht immer gibt der Wohnungsmarkt ein passendes Angebot her. Dann stellt sich die Frage, welche der vorhandenen Wohnungen nun der Lebensmittelpunkt werden könnte. Auf jeden Fall müssen Kompromisse gefunden werden, denn der Partner verlangt Rücksichtnahme auf seine Interessen.

Neue Wohnung gemeinsam einrichten

Haben Sie eine neue Wohnung gefunden, planen Sie gemeinsam die Zimmeraufteilung, die Farbgestaltung und die Einrichtung. Welche Möbel müssen neu angeschafft werden und welche sind bereits vorhanden? An welchen Gegenständen hängt ein Partner besonders und würde sich auf keinen Fall davon trennen? Wir kann man diese in die neue Einrichtung einbeziehen?

Versucht ein Partner, nur seine eigenen Vorstellungen durchzusetzen, ist der Streit vorprogrammiert. Können Sie sich nicht einigen, schlafen Sie erst noch eine Nacht darüber und durchdenken Sie das Wohnungskonzept noch einmal. Oftmals lässt sich dann eine Lösung finden.

Eine der bisherigen Wohnungen als Lebensmittelpunkt einrichten

Entschließen Sie sich dazu, eine der bisherigen Wohnungen eines Partners als zukünftigen gemeinsamen Lebensmittelpunkt einzurichten, sollten Sie auch nichts so lassen, wie es bisher war. Manchmal reichen jedoch schon kleine Handgriffe, um die Situation zu verändern. Streichen Sie die Wände in einer anderen Farbe, hängen Sie neue Gardinen auf oder stellen Sie die Möbel um.

Sicher möchte aber der Partner, der seine Wohnung aufgibt, auch ein paar seiner liebgewonnenen Einrichtungsgegenstände mitbringen. Dann muss der aufnehmende Partner dazu bereit sein, dafür Platz zu schaffen. Überlassen Sie jedem Partner eine Ecke in der Wohnung, die er nach seinem ganz persönlichen Geschmack einrichten darf. Auch wenn Ihnen das Ergebnis nicht gefällt, sollten Sie ihre Kritik dazu lieber zurückhalten.

Regeln für das Zusammenleben festlegen

Das ist ein ganz wesentlicher Punkt für eine harmonische Partnerschaft. So ist es schon wichtig, wer wann das Fernsehprogramm bestimmen darf, wer den Müll runterbringt oder wer sich um Wäsche und Reinigungsarbeiten kümmert. Denn beim Streit um den täglichen Kleinkram kann es ganz schnell mit der Romantik zu Ende sein. Legen Sie daher für den Haushalt ganz klare Regeln fest.

Bildnachweis: Antonioguillem / stock.adobe.com

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