Gesundheit Praxistipps

Zuckerkonsum reduzieren leicht gemacht mit diesen 9 Tipps

Verwöhnen Sie sich mit Süßigkeiten und erleben nach deren Verzehr ein angenehmes Wohlgefühl und eine Art innerer Ruhe? Werden Sie auch gelegentlich von unheimlichem Heißhunger auf Süßes heimgesucht? Diese Symptome können die ersten Anzeichen einer beginnenden Zuckersucht sein.

Zuckerkonsum reduzieren leicht gemacht mit diesen 9 Tipps

Zuckerkonsum reduzieren leicht gemacht mit diesen 9 Tipps

Im folgenden Artikel lesen Sie Tipps, wie Sie Ihren Zuckerkonsum reduzieren und sich vor Zuckersucht schützen können. Folgende 8 Ratschläge werden Ihnen im Artikel vorgestellt:

  1. Keine zuckerhaltigen Getränke
  2. Komplexe Kohlenhydrate
  3. Gesund naschen
  4. Gesunder Zuckerersatz
  5. Mild würzen
  6. Verschieben Sie Ihr Dessert
  7. Serotoninspiegel
  8. Bitterstoffe
  9. Chrom und Vanadium

1. Keine zuckerhaltigen Getränke mehr

Als erstes streichen Sie sofort alle gezuckerten Getränke wie Softdrinks, zuckerhaltige Tees sowie zuckerhaltige Säfte aus Ihrem Speiseplan. Ersetzen Sie sie durch verdünnte zuckerfreie Direktsäfte oder durch selbst gemachte Limonaden mit natürlichen Süßungsmitteln wie Birkenzucker Xylit, Honig oder Stevia.

Darüber hinaus trinken Sie täglich ausreichend kohlensäurefreies Wasser. Schon allein diese Maßnahme reduziert Ihren Appetit auf Süßes beträchtlich!

2. Komplexe statt isolierte Kohlenhydrate

Bevorzugen Sie Lebensmittel mit niedriger glykämischer Last. Essen Sie statt isolierten Kohlenhydraten komplexe Kohlenhydrate. Ihre Mahlzeiten sollten den Regeln der basenüberschüssigen Ernährung entsprechen und aus vitalstoffreichen, antioxidantienreichen und hochwertigen Zutaten frisch zubereitet werden.

Was eine basenreiche Ernährung ausmacht, lesen Sie hier.

3. Gesund naschen auch ohne Zucker möglich

Naschen Sie gesund! Besuchen Sie einen Bioladen, ein Reformhaus oder einen Online-Shop Ihrer Wahl und halten Sie Ausschau nach ungezuckerten Süßigkeiten wie Fruchtschnitten, Energieriegel, Algenriegel oder Energiekugeln.

„Ungezuckert“ bedeutet, dass auch kein Vollrohrzucker in den Naschereien enthalten sein sollte.

Auch Trockenfrüchte pur sind eine gute Alternative.

4. Gesunder Zuckerersatz gegen die Zuckersucht

Wenn Sie in der Umstellungszeit so ganz ohne Süßungsmittel nicht auskommen, dann wählen Sie einfach einen gesunden Zuckerersatz wie zum Beispiel Birkenzucker Xylit, Honig oder Stevia.

Selbst Kokosblütenzucker, Ahornsirup und Melasse sind immer noch besser als der isolierte weiße Haushaltszucker und enthalten mehr Antioxidantien als zum Beispiel Agavendicksaft oder Maissirup.

Auch das rote Bananenpulver ist ein leckerer Zuckerersatz.

5. Mild würzen um den Zuckerkonsum zu reduzieren

Würzen Sie nicht mit Fertigwürze, die Geschmacksverstärker oder Hefe enthält. Würzen Sie stattdessen sparsam mit Kräutersalz.

Aufgepasst: Je herzhafter die Hauptmahlzeit zubereitet wird, umso stärker wird im Anschluss daran Ihre Lust auf Süßes. Dieser Effekt wird oft auch durch Knoblauch verstärkt.

6. Verschieben Sie Ihr Dessert um 30 Minuten

Wenn Sie im Anschluss an das Essen unwiderstehliche Lust auf ein Dessert verspüren, geben Sie sich vor, 30 Minuten zu warten und sich erst dann ein Dessert zu genehmigen.

Sie werden überrascht sein, dass nach Ablauf der 30 Minuten Ihre Lust auf Süßes verschwunden ist.

7. Erhöhen Sie Ihren Serotoninspiegel

Muskeltraining sowie serotoninhaltige Lebensmittel erhöhen den Serotoninspiegel und senken damit die Zuckersuchtneigung. Lesen Sie dazu meinen Artikel zum Thema „Gute-Laune-Tipp: Essen Sie Lebensmittel mit viel Serotonin„.

8. Bitterstoffe im Kampf gegen die Zuckersucht

Bitterstoffe verändern das Geschmacksempfinden. Süßigkeiten schmecken daraufhin immer weniger gut – bis die Lust auf Süßes mit der Zeit völlig verschwindet.

Verstärkt wird dies durch die Tatsache, dass unsere Zunge deutlich mehr Rezeptoren für den bitteren Geschmack aufweist als für den süßen. Die Bitterstoffe dominieren daher sehr rasch unser Geschmacksempfinden und verdrängen den Heißhunger auf Süßes.

Was tun aber, wenn Sie diese Geschmackrichtung gar nicht mögen, können Sie hier erfahren.

9. Chrom und Vanadium

Heißhunger-Attacken können auch ein Hinweis auf einen Mangel der Spurenelemente Chrom und Vanadium sein. Ein solcher Mangel kann zu niedrigem Blutzuckerspiegel und infolgedessen gesteigertem Verlangen nach Zucker führen. Klären Sie deshalb diesen eventuellen Verdacht mit Ihrem Hausarzt ab.

Chrom findet sich zum Beispiel in Linsen und Vollkorn, Vanadium in Buchweizen, Sojabohnen, Spinat, Petersilie, Olivenöl und schwarzem Pfeffer.

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Für Fragen stehe ich Ihnen als Bio-Koch, erfahrener Ernährungscoach und Kulinarische-Reisen-Experte gerne zur Verfügung!

Bildnachweis: monropic / stock.adobe.com

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