Gesundheit Praxistipps

Zink – nicht nur für das Immunsystem wichtig

Lesezeit: 2 Minuten Fast die Hälfte aller Deutschen ist mit Zink unterversorgt, denn unsere Ernährung enthält zu wenig Zink. Sind Sie Vegetarier, Diabetiker oder leiden Sie an Allergien? Ernähren Sie sich nicht ausgewogen? Dann haben auch Sie wahrscheinlich einen Zinkmangel. Auch in Stresssituation haben Sie einen erhöhten Zinkbedarf. Warum ist Zink für uns so wertvoll und die ausreichende Versorgung so wichtig?

2 min Lesezeit
Zink – nicht nur für das Immunsystem wichtig

Zink – nicht nur für das Immunsystem wichtig

Lesezeit: 2 Minuten

Dass Zink gut für unsere Abwehrkräfte ist, wissen viele Menschen. Sie können Ihr Immunsystem stärken, wenn Sie in Erkältungszeiten rechtzeitig Zinkpräparate einnehmen.

Zink ist an vielen Stoffwechselprozessen in unserem Körper beteiligt

Doch auch Ihre Haut, die Haare, die Nägel und Ihre inneren Organe benötigen Zink. Damit Ihre Zellen regelmäßig erneuert werden, ist Zink von herausragender Bedeutung. Zink hilft Ihrem Körper dabei, die so genannten „freien Radikalen“ abzufangen und unschädlich zu machen.

Zink beeinflusst zudem Ihren Gehirnstoffwechsel. Das Spurenelement unterstützt die Bildung des Glückshormons Serotonin. Zink ist auch an der Regulierung Ihres Blutzucker- und Hormonspiegels beteiligt.

Welche Symptome können auf einen Zinkmangel hindeuten?

  • Infektanfälligkeit
  • Problemhaut, die schuppen kann und entzündet ist
  • Akne
  • Wundheilungsstörungen
  • dünnes und glanzloses Haar
  • Geruchs- und Geschmacksstörungen
  • Nachtblindheit

Welche Personen haben einen erhöhten Zinkbedarf?

  • Sportler
  • Vegetarier
  • Diabetiker
  • Allergiker
  • Rheumatiker
  • Schwangere und Stillende
  • Menschen, die Stress ausgesetzt sind
  • Personen, die häufig Alkohol konsumieren

Welche Lebensmittel haben einen hohen Zinkgehalt?

  • Innereien, zum Beispiel Rinder-, Kalb-, Hühner- und Schweineleber
  • Kalbfleisch
  • Austern
  • Sonnenblumenkerne
  • Keimlinge vom Roggen und Weizen
  • Weizenkleie und Weizenkörner
  • Haferflocken
  • Cashewkerne und Paranüsse
  • bestimmte Käsesorten, zum Beispiel Gouda, Emmentaler und Edamerkäse
  • Milchprodukte
  • Eier

Können Sie Ihren Zinkbedarf durch die Nahrung decken?   

Männer benötigen etwa 10 Milligramm Zink täglich, Frauen etwa 7 Milligramm.  Schwangere und Stillende benötigen etwa 10 bis 11 Milligramm Zink pro Tag. Wenn Sie wenig von den oben genannte Lebensmitteln essen oder zu den Risikogruppen gehören, die einen Zinkmangel haben könnten, sollten Sie in Zeiten besonderer Belastungen ein Zinkpräparat einnehmen.

Hinweis: Artikel zu Gesundheitsthemen dienen ausschließlich Informationszwecken. Sie können und dürfen in keiner Weise eine fachkundige ärztliche Beratung ersetzen. Für Schäden jedweder Art aufgrund eigenständiger Selbstdiagnose und Selbstbehandlung anhand der veröffentlichten Artikel können weder experto.de noch dessen Autor direkt oder indirekt verantwortlich gemacht werden. Alle veröffentlichten Beiträge enthalten außerdem die Meinung des jeweiligen Autors und spiegeln nicht die Meinung von www.experto.de wieder. www.experto.de übernimmt keinerlei Haftung für die entsprechenden Fremdbeiträge. Für Fremdbeiträge sind ausschließlich die jeweiligen Urheber verantwortlich.
Bildnachweis: bit24 / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: