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Zimtgebäck enthält Curmarin: Gefährlich für Kleinkinder

Lesezeit: < 1 Minute Zimtgebäck kann gesundheitsschädlich sein, denn in vielen Proben wurden bereits Anfang des Jahres stark überhöhte Werte des Aromastoffs Cumarin gemessen. Cumarin kommt natürlicherweise in Zimt vor, wird also nicht künstlich zugesetzt. Der Aromastoff kann jedoch Leberschäden verursachen und steht im Verdacht, Krebs auszulösen. Deswegen wurde ein Grenzwert von zwei Milligramm Cumarin pro Kilo Lebensmittel festgelegt.

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Zimtgebäck enthält Curmarin: Gefährlich für Kleinkinder

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Manche der untersuchten zimthaltigen Leckereien überschritten den erlaubten Grenzwert allerdings um das 40-fache und enthielten bis zu 76,4 Milligramm Cumarin. Grund für den hohen Cumarin-Gehalt im Zimtgebäck ist laut einem Bericht des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) die Verwendung von Cassia-Zimt: Im Gegensatz zum teureren Ceylon-Zimt finden sich im Cassia-Zimt deutlich höhere Cumarin-Werte.
Auf Grund ihres geringeren Körpergewichts sind durch die erhöhten Cumarin-Gehalte im Zimtgebäck insbesondere Kinder gefährdet. Beim Spitzenreiter mit 76,4 Milligramm Cumarin pro Kilo hätte ein Kleinkind den festgelegten täglichen Risikogrenzwert bereits mit 20 Gramm Zimtsternen erreicht.

Zimtgebäck wird derzeit verschärft auf seinen Cumarin-Gehalt überprüft und muss nach einem Bericht des BfR vom Markt genommen werden, wenn es die Grenzwerte überschreitet. Die Ergebnisse der Lebensmittelkontrollen liegen nach Angaben des Verbraucherschutzministeriums derzeit noch nicht vor. Deshalb können Sie nur eines tun:

  • Lassen Sie Zimtsterne & Co. besser im Regal liegen.
  • Geben Sie Ihrem Kleinkind kein gekauftes Zimtgebäck zu essen.
  • Backen Sie lieber selbst – und zwar mit Ceylon-Zimt.

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