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Zeitmesser für Gentlemen – Das Comeback der Taschenuhren

Die meisten Menschen kennen Taschenuhren nur noch aus alten Filmen, von alten Fotos und vielleicht auch aus dem Museum. Früher waren Taschenuhren die gängigen Zeitmessgeräte wohlhabender Unternehmer. Der „kleine Mann“ konnte sich keine Taschenuhr leisten. Doch selbst wenn, wäre es unmöglich gewesen, sie im Alltag und vor allem während der Arbeit zu tragen.

Zeitmesser für Gentlemen - Das Comeback der Taschenuhren

Zeitmesser für Gentlemen – Das Comeback der Taschenuhren

Irgendwann haben praktische Armbanduhren die Zeitmesser für die Brusttasche abgelöst. Die edlen Taschenuhren gerieten in Vergessenheit. Doch das ist vorbei. Bei modebewussten Menschen stehen Vintage Taschenuhren gerade richtig hoch im Kurs. Das sollte man über die edlen Zeitmesser für wahre Gentlemen wissen:

Die Uhr für besondere Anlässe

Auch heute gelten Taschenuhren nicht als Alltags-Accessoire. Vielmehr werden sie als das gewisse Extra zu besonderen Outfits gewählt. Besonders gut wirken die Zeitmesser natürlich in Kombination zum Dreiteiler. Stilbewusste Herren runden ihr Outfit auf diese Weise ab und machen jeden Anzug zum echten Hingucker. 

Taschenuhren sind ein echtes Understatement. Aus diesem Grund werden zu besonderen Anlässen vor allem wertvolle Vintage Modelle getragen. Sie schlagen die Brücke vom traditionsreichen Uhrmacherhandwerk hin zur Moderne. Die besten Taschenuhren findet man deshalb oft bei Händlern, die neben neuen Modellen auch gebrauchte Uhren verkaufen. 

Vorteile von Taschenuhren

Fällt die Wahl auf eine Taschenuhr zum Dreiteiler, ist der Hauptgrund dafür meist eine Frage des Stils. Kaum ein Uhrenmodell wirkt exklusiver als eine Taschenuhr. Dennoch ist die Taschenuhr nicht nur ein Accessoire, sondern auch ein zuverlässiger Zeitmesser. Und auch in diesem Kontext bietet sie einen entscheidenden Vorteil:

Beim Tragen eines Anzuges kann eine Armbanduhr ziemlich störend sein. Oft übt sie Druck auf das Handgelenk aus, wenn die engen Bündchen des Hemds und des Sakkos darüber liegen. Das ist nicht nur unangenehm, sondern erschwert auch das Ablesen der Uhrzeit. Eine Taschenuhr hingegen wird lediglich in der Brusttasche verstaut, die bei einem hochwertigen Anzug ohnehin vorhanden ist. Gezückt wird der Zeitmesser dann ganz unkompliziert, wenn man die Uhrzeit wissen möchte.

Zudem schaffen es Taschenuhren, die Persönlichkeit des Trägers hervorzuheben: Stilbewusste Männer, die sich durch ihre Accessoires gerne von der Masse abheben, finden in der Taschenuhr den perfekten Begleiter. Taschenuhren sind in dieser Hinsicht vergleichbar mit Feuerzeugen der Luxusmarke S.T. Dupont. Kenner werden den Wert einer solchen Uhr erkennen, während Laien lediglich einen äußerst gut gekleideten Herren mit Hang zu Eleganz, Ästhetik und Vintage vor sich sehen. Letztlich bieten Taschenuhren wie aus dem Industriezeitalter auch Gesprächsstoff und dienen dadurch als Eisbrecher. Eine schöne Taschenuhr wird beim richtigen Anlass kaum unkommentiert bleiben. 

Taschenuhr im Alltag

Besonders Anlässe sind die perfekte Möglichkeit, um die Taschenuhr auszuführen. Echte Liebhaber nutzen die traditionsreichen Zeitmesser aber auch zunehmend gerne im Alltag. Das ist möglich, wenn man die Taschenuhr in die Hosentasche steckt und an der Gürtelschlaufe befestigt. So wird auch die Jeans bürotauglich.

Arten von Taschenuhren

Wer mit dem Gedanken spielt, eine Taschenuhr zu kaufen, sollte wissen, welche Arten es überhaupt gibt. In der Vergangenheit haben sich vor allem zwei Arten der Taschenuhren etabliert. Auch heute stellen diese beiden Arten den Großteil aller Modelle dar. Es gibt zwar auch Hybrid-Uhren, die anders aufgebaut sind. Dennoch sollten Kenner die beiden Hauptarten gekonnt unterscheiden können.

Lépine-Taschenuhren

Bei Lépine-Modellen handelt es sich um besonders flache Taschenuhren, die perfekt in die Fracktasche passen. Diese edlen Zeitmesser kommen ohne Sprungdeckel aus und sollten deshalb besonders pfleglich behandelt werden. Aktuell sind aber vor allem Uhren mit Sprungdeckel beliebt, da sie beim Öffnen eine typische Bewegung fordern. Wer eine Taschenuhr trägt, spielt diese Bewegung meist gerne aus. Die Krone von Lépine-Uhren befindet sich in der Regel oberhalb der Zwölf.

Savonette-Taschenuhren

Bei Savonette-Uhren handelt es sich um die typischen Kapsel- oder Sprungdeckel-Taschenuhren. Ihre Krone befindet sich normalerweise bei der Drei. Kapsel-Taschenuhren sind durch einen Sprungdeckel geschützt, der zum Ablesen der Zeit geöffnet werden muss. 

Hybridmodelle

Viele Taschenuhren kann man inzwischen auch am Handgelenk tragen. Das ist besonders praktisch. Liebhaber, die Taschenuhren aber vor allem aufgrund des Vintage-Gedankens tragen, greifen jedoch meist auf klassische Modelle zurück. Dabei sind vor allem Modelle der Taschenuhren-Marken Zenith, IWC oder A. Lange & Söhne begehrt. Viele dieser Klassiker gelten auch als gute Wertanlagen.

Bildnachweis: 24K-Production/ stock.adobe.com

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