Naturheilkunde Praxistipps

Zahnfleischentzündung und Stomatitis mit Schüßlersalzen behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Eine Stomatitis (Entzündung der Mundschleimhaut) tritt in der Regel mit einer Gingivitis (Zahnfleischentzündung) auf. Dafür gibt es sehr unterschiedliche Ursachen. Mit der entsprechenden Ausschlussdiagnostik kann die genaue Ursache eingegrenzt werden. Mit den entsprechenden biochemischen Mineralsalzen können die Symptome schnell ausgeheilt werden.

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Zahnfleischentzündung und Stomatitis mit Schüßlersalzen behandeln

Zahnfleischentzündung und Stomatitis mit Schüßlersalzen behandeln

Lesezeit: 2 Minuten

Bei folgenden Kausalitäten (Ursachen) kann es zu einer Stomatitis einschließlich einer Gingivitis kommen:

  • Schnarchen mit Mundtrockenheit (Mundatmung)
  • Ständiger Einsatz von Mundwasser oder
  • Mangelnde Mundhygiene durch unregelmäßige Pflege des Mundes
  • Verminderung des Immunsystems durch Erkrankungen
  • Immunschwäche und erhöhte Infektneigung aufgrund einer hämatologischen Erkrankung (Erkrankung des Blutes)
  • Infektion mit dem Candida-albicans-Pilz (bei Kindern Soor), insbesondere bei Säuglingen und Gebissträgern
  • Infektionen mit dem Masernvirus oder Herpes-Infektionen
  • Intoxikationen (Vergiftungen) mit Quecksilber, Blei, Kadmium, etc.

Symptome und Verlauf der Erkrankung

Es kommt zur Rötung und Schwellung der Mundschleimhaut. Es tritt beim Essen ein ständiger Schmerz auf, des Weiteren kommt es zu weißlich-grauen Belägen der Zunge einschließlich der gesamten Mundschleimhaut. Es kommt in der Regel zu Mundgeruch (Foetor ex ore) und im weiteren Verlauf kann es zum geschwürigen Verfall der Mundschleimhaut mit anschließender Schorfbildung kommen.

Die Mundschleimhaut kann bei leichtester Berührung beginnen zu bluten. Der Soor bei Kindern durch die Pilzinfektion mit dem Candida-albicans zeigt direkt auf der Mundschleimhaut weißliche Beläge wie geronnene Milch, die jedoch nicht abgewischt werden kann.

Prophylaktische Maßnahmen

Man achte auf eine entsprechende Mundhygiene mit regelmäßigem Zähneputzen und Mundpflege. Des Weiteren kann mit einem zuckerfreien Kaugummi die Kautätigkeit und entsprechender Speichelfluss angeregt werden. Außerdem sollte auf eine genügende Trinkmenge, insbesondere mit Fruchtsäften ohne Zuckerzusätze, geachtet werden.

Einsatz der biochemischen Mineralsalze

  • Bei Mundtrockenheit sollte das Schüßlersalz Nr. 8 Natrium chloratum D6 mit jeweils 3 x täglich 2 Tabletten gelutscht werden
  • Bei Mundgeruch können die Schüßlersalze Nr. 2 Calcium phosphoricum D6, Nr. 4 Kalium chloratum  D6, Nr. 5 Kalium phosphoricum D6 und Nr. 8 Natrium chloratum D6 mit jeweils 3 x täglich 2 Tabletten entweder lutschen oder als Mineraldrink mit jeweils 5 Tabletten in einem ½ l Wasser gelöst über den Tag verteilt mit kleinen Schlucken trinken
  • Bei Mundschleimhautentzündung kann der Leidende 3 x täglich mit 2 Tabletten die Nr. 4 Kalium chloratum D6 lutschend einnehmen. Diese Medikation kann auch beim Soor entsprechend eingenommen werden.
  • Sollte es bei der Erkrankung zu einem schlechten Geschmack im Mund kommen, kann dies mit der Nr. 10 Natrium sulfuricum D6 mit jeweils 3 x täglich 2 Tabletten lutschend behoben werden.
  • Bei einer bestehenden Gingivitis (Zahnfleischentzündung) kann diese mit der Einnahme der Schüßlersalzen Nr. 3 Ferrum phosphoricum D3 und Nr. 4 Kalium chloratum D6 3 x täglich mit jeweils 5 Tabletten gelutscht werden.

Die oben genannten biochemischen Mineralsalze sollten bis zur völligen Abheilung entsprechend lutschend eingenommen werden.

Naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten

Es können Pinselungen mit Wasserstoffsuperoxid oder Borglyzerin, Myrrhetinktur gemacht werden. Darüber hinaus können Spülungen mit Salbei, Kamille oder mit Kaliumpermangant direkt nach der Mundhygiene durchgeführt werden.

Bildnachweis: RFBSIP / stock.adobe.com

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