Krankheiten Praxistipps

Yoga senkt den Blutdruck: Prophylaxe und begleitende Therapie

Lesezeit: < 1 Minute Sport und Bewegung im Allgemeinen gelten als wichtige Maßnahmen im Kampf gegen Bluthochdruck. In den meisten Fällen werden aber Ausdauersportarten wie Walken, Joggen oder Schwimmen empfohlen. Die American Heart Association (AHA) hat jetzt aber Studiendaten veröffentlicht, die zeigen, dass auch Yoga effektiv zur Reduktion des Blutdrucks eingesetzt werden kann.

< 1 min Lesezeit
Yoga senkt den Blutdruck: Prophylaxe und begleitende Therapie

Yoga senkt den Blutdruck: Prophylaxe und begleitende Therapie

Lesezeit: < 1 Minute

Studie mit älteren Patienten und geringem Bluthochdruck

Das Ziel vieler Programme gegen Bluthochdruck ist der frühzeitige Kampf gegen das Entgleisen des Blutdrucks, um eine medikamentöse Therapie so lange wie möglich zu vermeiden. Viele Maßnahmen wie eine Ernährungsumstellung mit salz- und fettarmer Struktur sowie gezielte Bewegungsprogramme können einen leichten Bluthochdruck auf natürliche Weise auf Normalmaß senken.

An der indischen Studie, deren Ergebnisse auf einer Tagung in Kochi, India präsentiert wurden, nahmen 60 Probanden teil. Eine Gruppe mit Patienten im Alter von durchschnittlich 56 Jahren erhielt einen Monat lang Yoga-Unterricht und setze die Übungen danach weitere zwei Monate zuhause fort. Die Kontrollgruppe im Alter von durchschnittlich 52 Jahren machte kein Yoga.

Moderate aber nachweisbare Senkung des Blutdrucks

Drei Monate nach dem Beginn des Yoga-Trainings wurden beide Gruppen mit einem Langzeit-EKG untersucht und die Blutdruckwerte über diesen Zeitraum hinweg festgehalten. Im Schnitt zeigten die Patienten der Yoga-Gruppe nach der Laufzeit eine Blutdrucksenkung von 5 mmHG sowohl beim diastolischen als auch beim systolischen Blutdruck. Bei vielen Patienten mit einem leichten Bluthochdruck erreichten die Blutdruckwerte damit Normalwerte. In der Kontrollgruppe blieb der durchschnittliche Blutdruck unverändert.

Eine Senkung um 5 mmHg klingt im ersten Moment nicht viel. Aber bereits eine Senkung von 2 mmHg senkt das Risiko einer Koronare Herzerkrankung als Folge des Bluthochdrucks um 6 Prozent und das Schlaganfallrisiko sogar um 15 Prozent. Damit sind die beobachteten Werte durchaus interessant und werden zu weiteren Untersuchungen führen.

Quelle: UPI.com

Bildnachweis: Maygutyak / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: