Gesundheit Praxistipps

Yoga: Mehr Gelassenheit und Ruhe durch fernöstliche Körperübungen

Lesezeit: 2 Minuten Von den verschiedenen Spielformen der Technik hat der so genannte Hatha-Yoga in Deutschland die weiteste Verbreitung gefunden. Die Übungen sind leicht zu erlernen, eine Altersbeschränkung gibt es nicht und die gesundheitlichen Auswirkungen betreffen Körper und Seele gleichermaßen.

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Yoga: Mehr Gelassenheit und Ruhe durch fernöstliche Körperübungen

Yoga: Mehr Gelassenheit und Ruhe durch fernöstliche Körperübungen

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Das sind die Elemente der Hatha-Yoga-Übungen:

  • spezielle Körperstellungen (Asanas)
  • Atemübungen (Pranayamas)
  • Tiefenentspannung

Hatha-Yoga ist die eher körperbetonte Art des Yoga. Das Wort „Hatha“ bedeutete ursprünglich „Kraft“. Das Wort „Yoga“ kommt von „yui“ und bedeutet „anschirren, anjochen“ und im übertragenen Sinne „Verbindung, Vereinigung“.

Das Ziel des Yoga besteht demnach darin, durch die Vereinigung gegensätzlicher Pole bzw. Energieströme im Menschen einen Zustand des inneren Gleichgewichts herbeizuführen. Yoga kann ein Weg zu mehr Gelassenheit und Ruhe in der Alltagshektik sein; reifere Menschen erlangen durch ihn Ausgeglichenheit, neuen Schwung und Beweglichkeit bis ins hohe Alter.

Lernen Sie, richtig zu atmen

Eine wichtige Rolle im Übungsprogramm spielt die richtige Atmung. In der hektischen, modernen Welt neigen wir dazu, sehr flach und ungleichmäßig zu atmen. In der Folge treten Verspannungen, Kopf- und Rückenschmerzen sowie viele andere Beschwerden auf.

Durch die Atemtechniken des Yoga werden alle Organe und die Zellatmung angeregt sowie der Stoffwechsel normalisiert. Auf der Gefühlsebene führen sie zu Harmonie und Gelassenheit.

So wirkt Yoga auf den Organismus

Wirkung der Entspannung:

  • Senkung des Blutdrucks
  • Linderung von Kopfschmerzen
  • Verringerung von Verdauungsbeschwerden

Stressminderung Wirkung der Körperübungen:

  • Kräftigung von Muskeln, Sehnen und Bändern
  • Stärkung der Rückenmuskulatur und Wirbelsäule (Vorbeugung gegen Rückenschmerzen, Osteoporose)
  • Lösen von Verspannungen
  • Stärkung des Kreislaufs
  • Förderung der Koordination
  • bessere Konzentrationsfähigkeit
  • bessere Gedächtnisleistung

Sportlicher Ehrgeiz ist fehl am Platz

Nach einer einführenden Entspannungsübung werden Muskeln angespannt, passiv oder aktiv gedehnt und anschließend wieder entspannt. Im Gegensatz zu vielen, von Leistungsdruck geprägten Sportarten besteht das Ziel des Yoga gerade nicht darin, irgend ein festgelegtes Ziel zu erreichen.

Im Gegenteil: Hier ist jegliche Art von Zwang unangebracht und hinderlich. Der Weg ist das Ziel. Für Yoga benötigen Sie keine teure Ausstattung und Sie können ihn prinzipiell überall und zu jeder Zeit ausführen.

Optimalerweise sollten Sie sich morgens vor dem Frühstück oder abends vor dem Schlafengehen eine halbe bis dreiviertel Stunde Zeit gönnen, in der Sie Ihre Yoga-Übungen durchführen. Sollten Sie nicht jeden Tag ausreichend Zeit zur Verfügung haben, genügt es auch schon, 3-mal pro Woche zu üben, um eine spürbare Wirkung zu erzielen.

Ziehen Sie sich bequeme und warme Kleidung an und üben Sie in einem gut gelüfteten, ruhigen Raum auf einer nicht zu weichen Unterlage.

Wenn es das Wetter zulässt, können Sie Ihre Übungen selbstverständlich auch in der freien Natur ausführen. Es besteht keinerlei Zwang, auch nicht, was die Dauer oder Intensität der Übungen betrifft.

Sie gehen in Ihrem persönlichen Tempo voran. Bereits Konfuzius erkannte: Es spielt keine Rolle, wie langsam Sie gehen, solange Sie nicht stehen bleiben. Sollten sich bei Ihnen während einer Übung unangenehme Gedanken einstellen, versuchen Sie nicht, diese mit Gewalt wegzudrücken.

Lassen Sie sie einfach kommen und auch wieder gehen. Schmerzen sollten Sie bei keiner Übung verspüren.

Bildnachweis: Kalim / stock.adobe.com

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