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Woran erkenne ich Kosmetika ohne Tierversuche?

Lesezeit: 2 Minuten Im Jahre 1998 hat das Tierschutzgesetz ein Verbot für Tierversuche bei der Entwicklung von Kosmetika erlassen. Kosmetika ohne Tierversuche finden aber in der Praxis immer noch viel zu selten statt. Wie Sie Kosmetika ohne Tierversuche erkennen, erfahren Sie hier.

2 min Lesezeit
Woran erkenne ich Kosmetika ohne Tierversuche?

Woran erkenne ich Kosmetika ohne Tierversuche?

Lesezeit: 2 Minuten

Das weitere Herstellen von Kosmetika durch Tierversuche liegt insbesondere an der lückenhaften Gestaltung des damals erlassenen Gesetzes. Für den Verbraucher spielen die Gründe allerdings eine untergeordnete Rolle, vielmehr gilt es Kosmetika ohne Tierversuche im Handel zu erkennen, was alles andere als ein leichtes Unterfangen ist. Dennoch gibt es Orientierungsmöglichkeiten, wie der folgende Artikel erläutert.

Prüfsiegel als zentraler Indikator:

Kosmetika ohne Tierversuche lassen sich am Besten und Sichersten durch Prüfsiegel erkennen. Besonders wichtig ist in diesem Rahmen das Siegel „Kontrollierte Naturkosmetik – BDIH“. Produkte, die mit diesem Siegel versehen sind, wurden garantiert ohne Tierversuche hergestellt. Damit verbunden bedeutet das Siegel ein Kennzeichen für reine Bio-Produkte.

Bei deren Herstellung wird ganz besonders auf die Einhaltung von Richtlinien aller Art geachtet. Im Mittelpunkt steht aber das Verbot von Tierversuchen, an das sich die Hersteller halten. Auch bei der Entwicklung oder Prüfung der Produkte wird von jeglichen Tests abgesehen, die Tiere in irgendeiner Form tangieren.

Prüfsiegel des Internationalen Herstellerverbands gegen Tierversuche in der Kosmetik (IHTK)

Der Internationale Herstellerverband gegen Tierversuche in der Kosmetik (IHTK), hat ein weiteres Logo auf den Markt gebracht, das dem Verbraucher Kosmetika ohne Tierversuche garantiert. Merkmal des Logos ist eine Hase, auf dem eine schützende Hand liegt. Garantiert wird ein Verzicht von Tests auf Tiere, nach dem 01. Januar 1979.

Bezug wird insbesondere auf die verwendeten Rohstoffe genommen, aber auch bei weiteren Produktionsphasen, hat das Versprechen Bestand. Werden neue Stoffe hergestellt oder produziert, geht dies laut Herstellerverband niemals zu Lasten der Tiere. Es müssen weder Tiere sterben, noch leiden – sie werden in keinster Weise in Mitleidenschaft gezogen.

Die Kontrolle für die Einhaltung der Richtlinien, nicht nur des IHTK, obliegt dem Deutschen Tierschutzbund. Ebenfalls mit einem Hasen wurde das Logo von vielen internationalen Tierschutzorganisationen versehen. Anhand des „hüpfenden“ Hasen, lassen sich Produkte erkennen, die von den Organisationen überprüft wurden.

Es gilt auch hier eine Richtlinie, die Produkte rein ohne Tierversuche garantiert. Die Produkte stammen dabei aus Europa oder sogar aus Nordamerika.

Das Vegan-Logo:

Neuere Kosmetika ohne Tierversuche, werden immer häufiger mit dem Vegan-Logo gekennzeichnet. Zugrunde liegt hierbei eine Blume, die dem Verbraucher ein klares Indiz für die tierlose Produktion liefert. Das Logo garantiert, dass ausschließlich pflanzliche Rohstoffe verwendet wurden. Damit ein hohes Maß an nachhaltiger Qualität gewährleistet wird, müssen alle Hersteller das Logo jedes Jahr neu beantragen.

Bildnachweis: slava / stock.adobe.com

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