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Woher kommt der Muttertag

Lesezeit: 2 Minuten Heute ist Muttertag! Haben Sie schon Muttertagsgrüße verschickt oder Glückwünsche überreicht? Was bedeutet der Muttertag? Wie kam er zu den Frühlingsbräuchen?

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Woher kommt der Muttertag

Woher kommt der Muttertag

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Muttertag: Glückwünsche, Freude, Sonnenschein – alles passt zusammen

Für mich war es heute eine überraschende Erfahrung, als ein Paketbote vor der Tür stand und ein großes, aber leichtes Paket ablieferte. Es rief Verwunderung hervor, dass nun sogar schon am Sonntag ausgeliefert wird. Als ich den Absender „Blume 24″ las, dämmerte es mir schon ein wenig.
Beim Auspacken war es dann klar: Muttertag! Aha!

Wenig später klingelte das Telefon: Wieder Glückwünsche zum Muttertag!
Ich habe mich gefreut. Das schöne Wetter gibt noch ein Quäntchen zur guten Stimmung dazu. Ich freue mich, dass meine Kinder am Muttertag an mich gedacht haben.

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Woher kommt der Muttertag?

Viele unserer heute bekannten und praktizierten Feiertage und Gedenktage haben ihren Ursprung schon in lange vergangenen Zeiten. Bereits im Altertum wurde in Griechenland die Göttin Rhea als Urmutter verehrt. Sie war Tochter von Uranus und Gaea und galt als Mutter von Göttinnen und Göttern. Ihr zu Ehren gab es ein großes Frühlingsfest, an dem die Mutterverehrung gefeiert wurde.

Im 13. Jahrhunderts wurde in England am Sonntag Laetare der Mutter Kirche gedankt und neben der Mutterschaft der Kirche bekam auch die leibliche Mutter Dankesbezeugungen überbracht.

Später, im Jahre 1872 regte die Schriftstellering Julia Ward Howe, die gleichzeitig auch Frauenrechtlerin war, einen offiziellen Feiertag für alle amerikanischen Mütter an. In Philadelphia nahm sich Anna Jarvis diese Idee an und ehrte ihre verstorbene Mutter an ihrem Todestag mir einem Gottesdienst in ihrem Heimatort. Das war am 9. Mai 1907. Außerdem brachte sie eine Aktion für einen offiziellen Feiertag auf den Weg, der allen Müttern gehören sollte. Der erste „Mother’s Day“ von 1908 in Philadelphia fand schon im nächsten Jahr in mehr als 40 Staaten Amerikas Nachahmer.

Muttertag auf dem Festland von Europa

Zuerst setzte sich der Muttertag nach dem ersten Weltkrieg in der Schweiz durch. Das war 1917, dann in Skandinavien 1918 und 1919. In Deutschland wurde der Muttertag dann 1923 von Blumenhändlern endgültig bekannt gemacht.

Im Nationalsozialismus bekam der Muttertag 1933 den Status eines staatlichen Feiertags. Er sollte fortan am 2. Sonntag im Mai begangen werden und diente zur Unterstützung einer Ideologie von missbrauchtem Mutterkult.

Seit Gründung der Bundesrepublik im Jahre 1949 wurde aus dem Muttertag wieder ein privates Fest. In der ehemaligen DDR gab es offiziell keinen Muttertag. Frauen und Mädchen bekamen am 8. März, dem Internationalen Frauentag, Glückwünsche und kleine Geschenke. Der Tag hatte eine politische Prägung.

Bildnachweis: Konstantin Yuganov / stock.adobe.com

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