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Wissenswertes über Hypnose in der Zahnmedizin

Lesezeit: 2 Minuten In der Psychotherapie ist die Hypnose eine weit verbreitete Methode, um Ängste, Zweifel und andere psychische Störungen, die auch chronischer Art sein können, zu behandeln. In vielen medizinischen Bereichen werden daher auch Störungen therapeutisch begleitend behandelt und können neben dem Ausgleich der Psyche auch Schmerzen wirksam kontrollieren.

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Wissenswertes über Hypnose in der Zahnmedizin

Wissenswertes über Hypnose in der Zahnmedizin

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Viele Menschen haben Angst vor dem Zahnarzt. Der Grund liegt darin, dass die Behandlung der Zähne häufig mit Schmerzen assoziiert wird, die heutzutage aufgrund der geringen Einflussnahme des Patienten stets unerwartet auftreten können.

Die Hypnose findet daher in vielen Zahnarztpraxen auch begleitend statt, um Patienten die Angst vor Schmerzen zu nehmen. Aber auch chronische Verhaltensstörungen, wie nächtliches Zähneknirschen oder Würgen, werden mit der zahnärztlichen Psychosomatik wirksam behandelt

Hypnosebehandlungen können auch bei zahnärztlicher Behandlung hocheffizient in ihrer Wirkungsweise sein. Die positive Unterstützung ist schon länger in diesem Bereich bekannt und wurde wissenschaftlich untersucht. Die Methode ist dennoch lange nicht so bekannt, wie sie es eigentlich verdient. Vor Allem auch Kinder können von einer begleitenden Hypnose beim Zahnarzt profitieren und unterschiedliche Ängste abbauen.

Hypnose gegen Behandlungsangst beim Zahnarzt

Häufige Bedenken äußern sich im Allgemeinen beim Zahnarzt in einer ständig präsenten Behandlungsangst oder Spritzenphobie. Das Auftreten von wirren Gedanken während der Behandlung kann außerdem einen Würgereiz hervorrufen, der ebenfalls
hypnotisch vermieden werden kann. Gleichzeitig ist die Schmerzbehandlung ein Bereich, welcher häufig auf die Psyche schlagen kann. All diese Aspekte werden mit der Hilfe des positiven Erlebens in einer Hypnose verarbeitet und erleichtern zahnmedizinische Behandlungen effektiv.

Menschen, die in diesem Bereich Hilfe erfahren möchten, sind besonders im Vorteil, wenn eine erfolgreiche Therapie im Vertrauen abgehalten werden kann. Hier ist ein offenes und persönliches Verhältnis zwischen Patient und behandelndem Arzt als Voraussetzung wichtig. In einem Vorgespräch kann das Krankheitsbild erkannt werden und es beleuchtet gleichzeitig verschiedenste Aspekte, die bei einer zahnärztlichen Hypnose zustande kommen.

In einer Behandlungssitzung wird durch die Hypnose eine Trance erreicht, die ein angenehmes und entspannendes Gefühl vermittelt und den Körper in einen gelösten Zustand bringt. Gleichzeitig hat der Patient dennoch Einfluss auf die Behandlung und ist in der Lage zu sagen, welche Schritte er bevorzugt und was er vermeiden möchte. Die Hypnose garantiert eine besondere Wahrnehmung des Körpers und steuert diesen Zustand während der gesamten Behandlung auf dem Zahnarztstuhl.

Mit der Veränderung des Bewusstseins können auch Ressourcen im Körper aktiviert werden, die die Behandlung erheblich erleichtern. Dabei wird ein Zustand ähnlich dem vor dem Einschlafen erreicht, welcher den Patienten zur Ruhe kommen lässt. Ängste, Schmerzen und andere Reaktionen werden so anders wahrgenommen und können bewusst verhindert werden. Gleichzeitig werden Hilfssysteme aufgerufen, welche körpereigenen Kräfte freisetzen und die neue Stabilität auch durchgehend während der Behandlung garantieren.

Jede Hypnose wird in der Regel speziell an die Befindlichkeit des Patienten angepasst und erfolgt immer im Beisein des Zahnarztes. Durch die Verkettung von mehreren Methoden ist schnell und unkompliziert jede Zahnbehandlung auf effiziente und ruhige Weise möglich.

Bildnachweis: WavebreakMediaMicro / stock.adobe.com

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