Praxistipps Reisen

Wir fahren mit unserer Fellnase in den Urlaub

Lesezeit: 3 Minuten In diesem Artikel findest du nichts über Einreisebestimmungen, Impfvorschriften oder der Suche nach Hundestränden. Hier geht es um alltägliche Dinge, die im Urlaub zum Problem werden können.

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Wir fahren mit unserer Fellnase in den Urlaub

Wir fahren mit unserer Fellnase in den Urlaub

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Futter

Trockenfutter

Das ist die einfachste Lösung für die schönsten Wochen des Jahres. Du kannst problemlos die gewohnte Marke und die benötigte Menge transportieren. Natürlich kannst du innerhalb Deutschlands das gewohnte Trockenfutter nachkaufen. In anderen europäischen Nachbarstaaten ist das nicht mehr selbstverständlich.

Jedes Land hat seine eigenen Futtermittelhersteller. Die Produkte werden in Supermärkten oder Zoofachgeschäften verkauft. Für dich bedeutet das eine kurzfristige Futterumstellung. Ein Einkauf über das Internet kann ein paar Tage dauern. Um mehr Informationen zum Thema zu erhalten, kannst du das Hundeportal Welpenblicke.de besuchen, wo du viele nützliche Informationen zu Halten deines Hundes erhältst.

Nassfutter

Je nach Größe deines Hundes ist die benötigte Menge für ein oder zwei Wochen ziemlich umfangreich. Wenn du genügend Platz hast, wird der Transport nicht zum Problem. Aber die Entsorgung des Mülls? Die meisten europäischen Staaten haben Mülltrennung. Teilweise können Dosen nur in Wertstoffhöfen abgegeben werden. Wo ist der Nächste an deinem Urlaubsort?

Die Alternative ist, du nimmst die leeren Dosen mit nach Hause. Am einfachsten ist es, du gewöhnst deine Fellnase bereits während der Urlaubsplanung an Trockenfutter.

Barfen

Diese gesunde und artgerechte Ernährung ist im Urlaub am problematischsten. Mitnehmen ist eventuell gerade für eine Woche möglich. Die Kühlkette darf nicht unterbrochen werden. Der Transport in Kühlbehältern und am Urlaubsort wird eine Gefriertruhe oder ein Kühlschrank mit Gefrierfach benötigt.

Innerhalb Deutschlands findest du bestimmt einen Metzger deines Vertrauens. In den Nachbarstaaten ist es schon schwieriger. Besonders dann, wenn du die Landessprache nicht sprichst. Außerdem haben viele Menschen in diesen Ländern wenig Verständnis für dein Fütterungsproblem.

Hier wäre als kurzfristige Urlaubsalternative das bekannte Trockenfutter im Gespräch.

Autofahren

Dein Hund liebt Autofahren. Das ist eine Grundvoraussetzung. Wie lange ist er gewöhnt im Auto zu sitzen? Je nach Urlaubsziel bist du einige Stunden unterwegs.

Richte die Pausen während der Fahrt nach deinem vierbeinigen Freund. Im Auto solltest du

  • Wasser
  • Wasserschüssel
  • Kotbeutel
  • Leine
  • Maulkorb

griffbereit haben.

Parke bei Raststätten in der Nähe von Grünflächen. Das „kleine Geschäft“ wird meistens erledigt. Sensible Hunde verkneifen sich teilweise das „große Geschäft“. Sie sind viel zu aufgeregt in der fremden Umgebung.

Die Entfernung der Hinterlassenschaft ist nicht nur in Deutschland wichtig, sondern ebenfalls in den Urlaubsländern. Teilweise gibt es drastische Strafen, wenn du dieser Tätigkeit nicht nachkommst.

In Deutschland sind wir verwöhnt von den vielen Kotbeutelspendern. Im Ausland gibt sie es teilweise nicht oder sie sind leer. Du musst die Tüten also unterwegs oder am Urlaubsort kaufen. Die Suche nach den Hundebeuteln kann einen Urlaubstag verderben. Außerdem sind sie relativ teuer. Also versorge dich Zuhause mit diesen kleinen Plastikbeuteln.

Noch ein Tipp: Gib deinem Liebling während der Fahrt nichts zu Fressen. Durch die Aufregung kann sich ein Durchfall entwickeln oder es wird ihm „kotzübel“.

Urlaubsort

Dein Liebling kennt sich nicht aus. Lass ihn nicht unbeaufsichtigt freilaufen. Die Einwohner der Urlaubsländer sind häufig gegenüber Hunden freundlicher gesinnt als Medien oder Internet erzählen. Leider hört sich die Toleranz sehr schnell auf, wenn dein Hund Katzen jagt oder plötzlich auf einer fremden Terrasse steht.

Beispielsweise gehören in Italien Haustiere selten ins Haus. Das bedeutet aber nicht, dass sie ihre Tiere nicht lieben. Natürlich ist es in den Städten anders. Dort können die Hunde nicht in einem Garten wohnen. Aber generell sind Hunde kein Familienmitglied. Die Einheimischen nehmen ihre Vierbeiner nicht zum Stadtbummel oder in ein Restaurant mit.

Flugreisen

Bei vielen Fluggesellschaften kannst du deinen Hund mit auf die Reise nehmen. Kleine Hunde (sogenannte „Handtaschenhunde“) können in den Passagierraum. Alle anderen müssen in einer Hundebox im gut temperierten Frachtraum bleiben.

Das Ein- und Auschecken mit Hund dauert etwas. Die Flugbox muss bestimmten Normen entsprechen. Bei aller Übung und Vorsorge diese Prozedur ist für jede Fellnase reiner Stress. Muss eine Urlaubsreise nach Mallorca oder Griechenland mit Hund sein?

Fazit

Die Ferien zusammen mit dem Hund ist eine wunderschöne Sache. Unsere Fellnasen sind Familienmitglieder. Plane deinen Urlaub individuell für und mit deinem Hund. Überlasse nichts dem Zufall und ihr beide werdet eine unvergessliche Zeit haben.

Bildnachweis: Javier brosch / stock.adobe.com

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