Homöopathie Praxistipps

Winter-Blues mit Schüßlersalzen behandelbar

Alljährlich zur herbstlichen und winterlichen Zeit haben einzelne Personen mit einer Herbst- oder Winterdepression, auch Winter-Blues genannt, zu tun. Ca. 3 % der Bevölkerung leiden unter diesen Stimmungsschwankungen, die saisonal immer wieder auftreten. Mit den richtigen biochemischen Mineralsalzen lassen sich die depressiven Episoden gut behandeln.

Winter-Blues mit Schüßlersalzen behandelbar

Winter-Blues mit Schüßlersalzen behandelbar

Es muss eine deutliche Unterscheidung zwischen einer echten herbstlichen oder winterlichen Depression und einer Verstimmung unterschieden werden, denn: Nach einer psychologischen Diagnose können die Hauptkriterien einer „echten“ Depression nicht wahrgenommen werden.

Bei vielen Betroffenen ist die Ausprägung einer Depression eher geringer, aber dennoch vorhanden und muss auch ernst genommen werden.

Unterscheidungsmerkmale einer Winterdepression hin zur Depression:

Depression

Winterdepression

depressive Stimmung an fast jedem Tag der Woche (Traurigkeit) depressive Stimmung nur in der herbstlichen und winterlichen Zeit
Apathie (Teilnahmslosigkeit) Lustlosigkeit an jeglichen Verrichtungen verringerte Lust aufgrund der trüben Witterung
Suizid-Gedanken (Selbstmordgedanken) Suizid-Gedanken liegen hier i.d.R. nicht vor
Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust vermehrter Appetit auf Süßigkeiten, Nudeln, etc. Gewichtszunahme
Schlafstörungen und Getriebenheit vermehrtes Schlafbedürfnis, Müdigkeit über den Tag hinaus
negative Gedanken und Verantwortung und Wertlosigkeit Rückzug von gewohnten Menschen und Tätigkeiten
keine Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz (Krankschreibung erforderlich) verringerte Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz

Fehlende Sonneneinstrahlung führt zu Verstimmungen

Der wichtigste Unterscheidungspunkt ist jedoch die immer wieder zeitlich begrenzte Verstimmungslage in der herbstlichen und winterlichen Zeit. Für die meisten Betroffenen eines Winter-Blues ist die Zeit zwischen November und Februar die schlimmste Zeit. Es fehlt ihnen in dieser Zeit an Wärme und vor allem an den Sonnenstrahlen, die das Gemüt wieder heiter stimmen. Des Weiteren können Depressionen auch körperliche Krankheitsursachen haben.

Welche Schüßlersalze helfen bei Winter-Blues?

Bei der richtigen Dosierung und mit der richtigen Auswahl der biochemischen Mineralsalze nach Dr. med. W. Schüßler die Symptome des Winter-Blues erfolgreich reduzieren.

Schüßlersalz Nr. 5 Kalium phosphoricum D6

Dieses biochemische Mineralsalz ist für die Funktionsfähigkeit der Gehirnzellen sehr wichtig. Die Verbindung zwischen Protein, Fettsäure und Kalium phosphoricum ergibt das wichtige Lecithin. Kommt hierzu noch in Wasser gelöstes biochemisches Mineralsalz Nr. 8 Natrium chloratum D6 so ist es die Grundlage für die Basis der Neubildung des Liquor (Flüssigkeit im Gehirn und Rückenmark). Kommt es zum Mangel an Kalium phosphoricum, so können Ängstlichkeit, depressive Verstimmungen, Gedächtnisschwäche und auch Platzangst auftreten.

Nr. 6 Kalium sulfuricum D6

Durch ein Mangel an diesem Schüßlersalz kommt es zur Benommenheit, Unlust und auch depressive Zustände. Durch sein Fehlen kann der Sauerstoff im Organismus nicht richtig verwertet werden. Es regt die Zellneubildung im gesamten Organismus an. Des Weiteren hilft es, den Sauerstoff im Organismus überall dorthin zu befördern, wo es dringend benötigt wird. Es wird bei den folgenden Symptomen eingesetzt: Gefühl der Schwere, depressive Zustände mit Ängstlichkeit und Mattigkeit.

Nr. 8 Natrium chloratum D6

In Verbindung mit dem biochemischen Mineralsalz Nr. 5 Kalium phosphoricum D6 fördert es den Liquor (Flüssigkeit im Gehirn und Rückenmark) und hilft so indirekt gegen depressive Zustände.

Nr. 10 Natrium sulfuricum D6

Hat eine positive Wirkung auf depressive Zustände, wenn diese nach Kopfverletzungen auftreten. Sowie bei einer Verschlimmerung der depressiven Zustände bei feuchter Witterung und in der Nähe von Gewässern.

Nr. 11 Silicea D12

Fehlt das Basenmittel Nr. 9 Natrium phosphoricum D6 im Organismus, können sich die Säureionen auch im Nervengewebe festsetzen. Um eine Nervensignalübertragung wieder zu verbessern, werden die Kieselsäure-Moleküle zum Abbau der Säure verbraucht. Sollten alles Siliceamoleküle verbraucht sein, so können die Nervenimpulsübertragung nicht mehr genügend vollzogen werden.

Von den oben aufgeführten biochemischen Mineralsalzen (man beachte das Schüßlersalz Nr. 10 Natrium sulfuricum D6 und deren Beschreibung) sollte man bei depressiven Zuständen, die saisonal bedingt auftreten, ein bis zwei Monaten mit der Einnahme vorher beginnen. Am besten stellt man sich ein Mineral-Mix-Getränk wie folgt zu:

Man nehme von den oben aufgeführten biochemischen Mineralsalzen jeweils 10 Tabletten und löst diese in einem Liter stillen Wasser (oder auch Leitungswasser) auf. Man trinke das hergestellte Mineral-Mix-Getränk in kleinen Schlucken über den Tag verteilt.

Des Weiteren sollte über den genauen Zeitraum das Sonnen-Licht-Vitamin D3 in einer höheren Dosis von ca. 1.000 Mikrogramm zusätzlich eingenommen werden. Es steigert die Stimmungslage und gleichzeitig wird das Immunsystem durch die Einnahme gestärkt.

Bildnachweis: dubova / stock.adobe.com

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