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Windows 7 Recovery Disk: Wenn am PC oder Notebook nichts mehr geht

Lesezeit: 2 Minuten Wenn Sie einen neuen Rechner kaufen, wird der häufig nicht mit einer Vollversion des Betriebssystems Windows 7 von Microsoft, sondern mit einer Windows 7 Recovery Disk ausgeliefert. Sollte das System später streiken oder aus einem anderen Grund eine Neuinstallation nötig werden, erweist sich der Datenträger als wichtiger Helfer für die Wiederherstellung.

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Windows 7 Recovery Disk: Wenn am PC oder Notebook nichts mehr geht

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Wenn Sie länger Zeit mit Windows arbeiten, wird das System in der Regel immer langsamer. Das liegt daran, dass das Betriebssystem eine mangelhafte Selbstreinigung hat. So sammelt sich beispielsweise bei der De-Installation von Programmen immer mehr Datenballast
an, der das System verlangsamt. Wenn dann irgendwann nichts mehr geht, muss Windows neu aufgesetzt werden. Hier hilft die Windows 7 Recovery Disk.

Welche Vorteile hat die Windows 7-Vollversion gegenüber der Windows 7 Recovery Disk?

Verfügen Sie über einen Datenträger mit einer Vollversion von Windows 7, lässt sich das Betriebssystem auf jedem beliebigen PC oder Notebook installieren. Wechseln Sie also beispielsweise den Rechner, ist es kein Problem, die Windows 7-Vollversion auf dem neuen PC weiter zu verwenden. Die Vollversion des Betriebssystems ist dabei völlig unabhängig von der angeschlossenen Hardware.

Wenn Sie zum Beispiel die Grafikkarte des Rechners austauschen, muss nur ein neuer Treiber installiert werden, den Sie sich aus dem Internet laden.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Windows und der Windows 7 Recovery Disk?

Auch die Windows 7 Recovery Disk eignet sich für die Neuinstallation eines PC, beispielsweise dann, wenn sich der Rechner nicht mehr starten lässt oder der im Betrieb angesammelte Datenballast das System zu langsam macht. Der wesentliche Unterschied zur Windows 7-Vollversion ist, dass die Windows 7 Recovery Disk nur auf ein System zugeschnitten ist. Das heißt, dass mit dem Betriebssystem meist auch alle Treiber zur Hardware mitinstalliert werden.

Das bringt den Vorteil mit sich, dass Ihr System nach dem neuen Aufsetzen sofort mit allen Hardware-Komponenten lauffähig ist. Damit liegt aber auch der entscheidende Nachteil auf der Hand. Wenn Sie beispielsweise Hardware-Komponenten austauschen, versucht die Windows 7 Recovery Disk die alten Komponenten zu installieren. Außerdem ist der Datenträger nur auf ein bestimmtes System zugeschnitten. Wechseln Sie den Rechner später, lässt sich das Betriebssystem über die Windows 7 Recovery Disk nicht mitnehmen.

Soll ich die Vollversion oder die Windows 7 Recovery Disk wählen?

Grundlegend eignet sich die Vollversion von Windows 7 für Sie, wenn Sie Ihren Rechner häufig wechseln, da Sie das Betriebssystem unabhängig vom PC installieren können. Auch dann, wenn Sie die Hardwarekonfiguration Ihres PC häufig ändern, ist die Vollversion die flexiblere Lösung, da Treiber einfach nachinstalliert werden. Bei den heutigen Rechnern haben Sie aber meist keine Wahl, denn viele Systeme werden mit einer Windows 7 Recovery Disk ausgeliefert.

Oft wird die Windows-Version sogar gar nicht mehr auf einem Datenträger ausgeliefert. Stattdessen sind die erforderlichen Dateien für die Wiederherstellung des Systems auf einer gesonderten Partition auf der Festplatte installiert. Ist eine Neuinstallation erforderlich, müssen Sie beim Booten des Rechners nur noch eine bestimmte Taste drücken, um das System neu aufzusetzen. Welche Taste die Wiederherstellung einleitet, ist herstellerabhängig.

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