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Wieso Sie Ihr Vereinsangebot auf den Prüfstand stellen sollten

Lesezeit: 2 Minuten Immer mehr Vereine haben das Problem, dass sie ihre Mitglieder verlieren. Nicht nur verlieren sie dadurch wichtige Einnahmen, sondern auch die Bedeutung des Vereins selbst nimmt in der jeweiligen Gemeinde stetig ab. Der häufigste Grund für die Kündigung einer Vereinsmitgliedschaft ist ein veraltetes Vereinsangebot. Erfahren Sie hier, was Sie dagegen tun können.

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Wieso Sie Ihr Vereinsangebot auf den Prüfstand stellen sollten

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Wieso sollten Sie Ihr Vereinsangebot regelmäßig aufpeppen?

Zuerst sollte klargestellt werden, dass mit dem Begriff "Vereinsangebot" nicht nur die angebotenen Kurse, wie z. B. die Kurse in einem Sportverein, gemeint sind, sondern auch das Drumherum des Vereinslebens: also Feste, Events und Veranstaltungen. Wenn dieses Angebot nicht mehr den Bedürfnissen eines Vereinsmitglieds entspricht, dann führt dies zwangsläufig zur Kündigung. Das Problem dabei ist überwiegend, dass das Vereinsangebot veraltet und langweilig geworden ist.

Beispielsweise werden Trends, die in der Gesellschaft auftauchen, nicht rechtzeitig von einem Verein aufgegriffen und den Mitgliedern angeboten. Es kann aber auch sein, dass sich Mitglieder mehr Gemeinschaft und Zusammenhalt wünschen und ihnen zu wenige gemeinschaftliche Events vom Verein angeboten werden. Fragen Sie sich deshalb daher auch in Bezug auf Ihr Vereinsangebot: Bieten wir unseren Mitgliedern die Möglichkeit aktueller Trends an? Wie sieht es aus mit Kursen für Berufstätige? Wann ist das nächste Vereinsfest geplant? Wie ist unsere Präsenz in der Gemeinde?

Tipps zur Überarbeitung Ihres Vereinsangebots

Wichtig ist, dass Sie die Interessen Ihrer Mitglieder im Auge behalten und für jeden etwas anbieten. So wird sichergestellt, dass Ihr Vereinsangebot zu jedem Zeitpunkt aktuell ist und den Bedürfnissen Ihrer Mitglieder gerecht wird. Wenn Sie eine breite Masse bedienen, dann wird niemand das Interesse verlieren. Dazu können Sie zum einen eigens einen Posten in Ihrem Vereinsvorstand schaffen. Diese Person ist dann allein dafür zuständig, die Zufriedenheit Ihrer Mitglieder im Auge zu behalten. Dies kann z. B. durch regelmäßige Umfragen einmal pro Jahr geschehen.

Erstellen Sie dazu am besten einen Fragebogen, den Sie von Ihren Mitgliedern beantworten lassen: Achten Sie dabei darauf, dass alle Gebiete abgedeckt sind. Fragen Sie nach Verbesserungsvorschlägen und was Ihren Mitgliedern fehlt. Die Umfrage kann ausgewertet und bearbeitet werden. Das Ziel dabei ist, dass am Ende konkrete Verbesserungsvorschläge an den Vereinsvorsitz weitergegeben werden können.

Anstelle einer einzelnen Person können Sie aber auch eine Arbeitsgruppe für dieses Problem bilden. Diese kann dann regelmäßig durch Umfragen die Mitgliederzufriedenheit überprüfen und durch die Auswertung dieser und zusätzlicher Recherche das Vereinsangebot aktuell halten. Erkundigen Sie sich beispielsweise auch, was Ihre Konkurrenz anbietet. Lassen Sie Ihrer Kreativität bei Ihrem Vereinsangebot freien Lauf.

Nutzen Sie Ihr überarbeitetes Vereinsangebot auch zur Rückanwerbung alter Mitglieder

Wenn Sie dann Ihr Vereinsangebot überarbeitet und aufgepeppt haben, dann können Sie dies nicht nur zur Werbung neuer Vereinsmitglieder nutzen, sondern auch für die Rückanwerbung bereits verlorener Mitglieder. Kontaktieren Sie diese per Post oder laden Sie sie zu einem Vereinsevent ein, bei dem Sie auf Ihr neues Vereinsangebot aufmerksam machen wollen.

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