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Wieso Ballaststoffe so wichtig sind

Lesezeit: 2 Minuten Ballaststoffe sind für eine gesunde Ernährung unverzichtbar. Sie beeinflussen die Verdauung positiv, denn Verstopfungen und vielen weiteren Darmerkrankungen wird somit vorgebeugt. Sie sollten täglich über die Nahrung aufgenommen werden, beispielsweise durch Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse.

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Wieso Ballaststoffe so wichtig sind

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Ballaststoffe haben für die Gesundheit und den Stoffwechsel eine enorme Bedeutung. Sie gewährleisten, dass der Darm die Arbeit gut verrichten kann. Auf diese Weise wird vielen Darmerkrankungen entgegengewirkt, beispielsweise Verstopfungen, Hämorrhoiden und Divertikulose. Doch nicht nur auf den Darm wirken sich die Stoffe positiv aus.

Erhöhte Cholesterinwerte bedeuten, dass ein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorliegt. Auch der Cholesterinspiegel und die Blutfettwerte können durch eine hohe Zufuhr gesenkt werden. In Bezug auf die Erkrankung Diabetes mellitus Typ 2 konnte ebenso eine günstige Wirkung nachgewiesen werden. Die Insulinwirkung wird verbessert, wodurch Blutzuckerspitzen vermieden werden können.

Im Dickdarm werden Ballaststoffe von den Darmbakterien zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut. An verschiedenen Stellen greifen diese in die Krebsentstehung ein. Dadurch könnte laut Schätzungen von Wissenschaftlern die Schädigung des Erbguts verringert, die Aktivität von Entgiftungsenzymen gesteigert und das Wachstum der Darmtumorzellen gehemmt oder sogar gestoppt werden.

Welche Lebensmittel sind ballaststoffreich?

Es ist sehr wichtig, dass Sie jeden Tag durch die Ernährung ballaststoffreiche Lebensmittel aufnehmen. Enthalten sind sie zum Beispiel in Vollkornprodukten, Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten und Kartoffeln. Dabei handelt es sich demzufolge um pflanzliche Lebensmittel, welche den Hauptanteil Ihrer Ernährung bilden sollten. Im Allgemeinen wird empfohlen, dass täglich etwa 30 Gramm Ballaststoffe verzehrt werden.

In Deutschland wurde laut Studien festgestellt, dass die meisten Menschen zu wenig aufnehmen. Der Grund hierfür ist beispielsweise, dass zu viele Weißmehlprodukte auf dem Speiseplan stehen. Die Pflanzenfasern aus Gemüse, Obst und Getreide quellen im Magen auf. Damit sorgen sie dafür, dass das Sättigungsgefühl schneller auftritt und auch länger anhält. Auf diese Weise hilft eine ballaststoffreiche Ernährung auch beim Abnehmen.

Ballaststoffe enthalten im Gegensatz zu Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett keine Energie, das heißt keine Kalorien. Sie sättigen, indem die Magenentleerung verzögert wird.

Folgende Lebensmittel sind sehr ballaststoffreich:

  • Vollkornprodukte (Vollkornbrot, -nudeln, -reis etc.)
  • Obst (Äpfel, Birnen, Kiwis, Beeren, Zitrusfrüchte usw.)
  • Gemüse (Brokkoli, Karotten, Erbsen, Kartoffeln, Weiß- und Rosenkohl)
  • Hülsenfrüchte (Erben, Linsen, Bohnen etc.)
  • Nüsse und Samen
  • Trockenfrüchte (getrocknete Aprikosen, Pflaumen etc.)

Bei den Trockenfrüchten sollten Sie allerdings den hohen Zucker- und somit Kaloriengehalt beachten.

Fazit: Eine ballaststoffreiche Ernährung ist sehr wichtig

In der täglichen Ernährung dürfen Ballaststoffe nicht fehlen, denn für eine geregelte Verdauung sind sie unverzichtbar. Bei einer erhöhten Zufuhr sollten Sie jedoch ebenso Ihre Trinkgewohnheiten anpassen, denn diese Lebensmittel können im Darm Wasser binden. Daher ist auch eine ausreichend hohe Flüssigkeitszufuhr sehr wichtig, damit sie den Darm auch gut passieren können und keine Bauchschmerzen auftreten.

Bildnachweis: AA+W / stock.adobe.com

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