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Wie viele Kompromisse sind in einer Partnerschaft nötig?

Lesezeit: 2 Minuten Natürlich muss es in einer Partnerschaft Gemeinsamkeiten geben. Aber auch Kompromisse sind für eine gelungene Partnerschaft notwendig. Wie viele das sind, zeigt sich oft erst in der Praxis. Wie Sie unnötiges Leid und Stress vermeiden, lesen Sie hier.

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Wie viele Kompromisse sind in einer Partnerschaft nötig?

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Wie viele Kompromisse sind in einer Partnerschaft nötig?

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„Gegensätze ziehen sich“ an. Und „Gleiches zu Gleichem gesellt sich gerne“. Was stimmt denn nun? Kann man mit jedem Menschen eine Partnerschaft eingehen, weil er so ähnlich ist, wie man selbst oder eben völlig anders?

Kompromisse muss man in jeder Partnerschaft eingehen, weil man sich Mr. oder Mrs. Perfect schließlich nicht backen kann. Aber wie viel Kompromiss und wie viel Gemeinsamkeiten sind wirklich nötig für eine gute Partnerschaft? Diese Frage stellt sich nicht nur Menschen in festen Beziehungen, sondern auch Partner-Suchenden.

Welcher Topf passt auf welchen Deckel?

Das ist tatsächlich eine sehr individuelle Frage – und nicht zuletzt auch Entscheidung! Welchen Kompromiss kann und möchte man eingehen? In meiner langen Paarberatungs-Praxis habe ich viele glückliche Paare erlebt, die eigentlich „überhaupt nicht zusammenpassen“. Wenn es nach den vielen schlauen Tests dazu ginge.

Andererseits passt es in der Praxis manchmal mit theoretisch wunderbar zusammenpassenden Menschen einfach nicht. Das ist meist auch kaum erklärbar, aber Gefühle sind ja auch nur sehr bedingt rational nachvollziehbar.

Das man nicht zusammenpasst, kommt zwischen den besten Menschen in den besten Beziehungen vor. Außerdem kann man sich auch auseinanderentwickeln. Das hängt auch viel von den Umständen ab, was sonst noch so glücklich oder weniger glücklich im Umfeld des Paares geschieht. Das ist auch kaum planbar und zu beeinflussen.

Letztlich ist – auch gerade in der Liebe – alle Theorie grau

Und gerade hier geht „Probieren über Studieren“.

Wie es in der Praxis läuft, wird man erst in der Praxis sehen können. Oft merkt man dann auch erst, was man selbst will oder auch akzeptieren kann. Oder vermeintliche Schwächen des Partners stellen sich als gar nicht so gravierend heraus. Umgekehrt kann es auch passieren. Die positiven Seiten können sich doch als nicht ganz so positiv herausstellen.

Durch das Zusammenleben wächst eine Partnerschaft. Vielleicht können Sie sich beispielsweise irgendwann ein gemeinsames Kind vorstellen, was davor undenkbar war.

Paarberatung kann helfen

Ratsam ist es allerdings immer, sich bei auftretenden Problemen auch Beratung zu suchen. Gerade wenn (große) Gefühle im Spiel sind, kommen die Betroffenen meistens beim besten Willen nicht ohne den Rat eines Dritten aus. Da man sich alleine viel zu sehr in seinem eigenen Muster bewegt. Eine Paarberatung kann viele vermeintlich „völlig hoffnungslose“, verfahrene Beziehungen retten.

Wann sollten Sie unbedingt eine Paarberatung aufsuchen:

  • Wenn Sie so unter einer Beziehung leiden, dass Sie physisch oder psychisch krank werden.
  • Wenn Sie auf Dauer einfach nicht zufrieden sind in Ihrer Partnerschaft.
  • Wenn Gewalt oder Missbrauch im Spiel sind.
  • Wenn ein Partner ausgenutzt wird. Dabei ist die Frage zu klären, ob das Ausnutzen mit Absicht oder aus Versehen geschieht. Auch um das herauszufinden, ist eine Paarberatung notwendig.

Manchmal ist es sinnvoll, die Probleme in der Paarberatung zunächst mit einem Partner zu besprechen. Später sollte aber unbedingt der zweite Partner hinzugezogen werden.

Bildnachweis: goodluz / stock.adobe.com

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