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Wie viel Taschengeld mit 12 – Was ist gesetzlich vorgeschrieben

Lesezeit: 2 Minuten Das Taschengeld ist in vielen Familien das Streitthema Nummer eins. Die Kinder verlangen mehr Geld und die Eltern wissen nicht wirklich, wie viel sie dem Nachwuchs zahlen sollen. Dabei ist es für Kinder wichtig, möglichst frühzeitig den Umgang mit Geld zu erlernen. Generell sind Eltern nicht verpflichtet, ihrem Nachwuchs überhaupt ein Taschengeld auszuzahlen.

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Wie viel Taschengeld mit 12 – Was ist gesetzlich vorgeschrieben

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Den richtigen Weg finden

Das Taschengeld mit 12 stellt in gewisser Weise das Einkommen der Kinder dar. Aber nicht allen Eltern ist es möglich, ihrem Nachwuchs ein üppiges Taschengeld zu zahlen. In der Regel sollte zwischen dem 12. und 13. Lebensjahr ein Taschengeld in Höhe von 18 bis 22 Euro im Monat gezahlt werden. Eltern, die aus finanziellen Gründen diese Summe nicht aufbringen können, sollten auf jeden Fall das Gespräch mit dem Kind suchen und auch die finanzielle Lage erklären.

Auf diese Weise werden Kinder auch mehr Verständnis zeigen. Dennoch ist es für heranwachsende Kinder wichtig, über eigenes Geld zu verfügen. Dabei muss es sich nicht um hohe Summen handeln. Eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit von den Eltern fördert aber nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern auch den Ehrgeiz, mit dem eigenen Geld einfach besser umzugehen.

Regeln für das Taschengeld

Bekommen Kinder Taschengeld, entbindet dies die Eltern nicht von ihrer Pflicht, spezielle Anschaffungen für den Nachwuchs weiterzubezahlen. Um Unklarheiten und auch Missverständnisse gleich vermeiden zu können, ist es wichtig klare Regeln aufzustellen. So sollte unter anderem bereits im Vorfeld geklärt werden, was das Kind von seinem Taschengeld allein zu finanzieren hat.

Bei einem Betrag von 20 Euro im Monat im Alter von 12 Jahren, sollten die Kinder über ihr Taschengeld alleine und frei verfügen können. Verliert das Kind jedoch Schulsachen, so muss es diese von dem Taschengeld wieder ersetzen. Mit einem solchen Betrag haben Kinder aber die Möglichkeit, auch einfach auf einen größeren Wunsch zu sparen und sich diesen dann auch selbstständig erfüllen zu können.

Je mehr Taschengeld die Kinder in diesem Alter bekommen, umso mehr finanzielle Ausgaben sollten sie damit auch alleine bewerkstelligen. So können unter anderem bei einem höheren Taschengeld auch Handykarten oder Beiträge für Sportvereine selbstständig beglichen werden. So lernen Kinder nicht nur den Umgang mit Geld, sondern wissen auch, dass monatliche Verbindlichkeiten regelmäßig zu bezahlen sind.

Taschengeld aufs Konto

Eine sehr gute Möglichkeit, Kinder den Umgang mit dem Geld und dem späteren Leben zu erklären, ist das Eröffnen eines Schülerkontos. Auf dieses kann das Taschengeld dann eingezahlt werden und wird von den Kindern verwaltet. Mit Hilfe einer einfachen Bankcard können die Kinder dann auch ihr Taschengeld abheben.

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