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Wie viel Schlaf ist gut fürs Herz?

Lesezeit: 2 Minuten Beim Schlaf ist das so eine Sache. Wer zu wenig schläft, hat ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall. Aber auch zu viel Schlaf kann unserem Herzen schaden. Aber wie viel Schlaf ist nun gesund fürs Herz?

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Wie viel Schlaf ist gut fürs Herz?

Wie viel Schlaf ist gut fürs Herz?

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Wir brauchen Schlaf, um uns von den Strapazen des Tages zu erholen. Wer zu wenig schläft, ist am Tag müde, unkonzentriert und weniger leistungsstark. Aber auch zu viel Schlaf kann dazu führen, dass wir, wie man umgangssprachlich sagt, „nicht in die Pötte“ kommt. Die Leistungsfähigkeit ist aber nicht der einzige Punkt, auf den der Schlaf starke Auswirkungen hat. Auch unser Herz und das Herzinfarktrisiko werden von der Schlafmenge beeinflusst.

Herzinfarkt und Herzschwäche

Gerade zu wenig Schlaf kann das Herzinfarktrisiko deutlich steigern. Wer jede Nacht sechs Stunden und weniger schläft, verdoppelt demnach das Herzinfarkt- und das Schlaganfallrisiko. Das geht aus der Studie hervor, bei der rund 3.000 Schläfer untersucht wurden.

Dabei berücksichtigten die Forscher auch andere Risikofaktoren wie Rauchen, Alter, Diabetes, Bewegungsmangel oder Übergewicht. Auch das Risiko für eine chronische Herzschwäche war bei den Teilnehmern, die höchstens sechs Stunden pro Nacht schliefen, um rund 60 Prozent erhöht.

Herzschmerzen durch zu viel Schlaf

Wenn zu wenig Schlaf das Herz schwächt, könnte man davon ausgehen, dass mehr Schlaf das Herz stärkt. Doch das ist falsch. Denn zu viel Ruhe kann dem Herzen ebenfalls schaden. So hatten die Testpersonen, die mehr als acht Stunden Nachtruhe hatten, ein rund doppelt so hohes Risiko für eine Angina pectoris, also Schmerzen in der Brust, die durch Durchblutungsstörungen hervorgerufen werden. Hier glauben die Wissenschaftler, dass nicht der lange Schlaf direkt, sondern eher der damit verbundene Bewegungsmangel das Herz schwächt.

Folgen von Schlafmangel

Zu wenig Schlaf hingegen hat direkte Auswirkungen auf unser Pumporgan. Denn bei dauerhaftem Schlafmangel ist das sympathische Nervensystem aktiviert. Das sorgt dauerhaft unter anderem für Blutdruck und einen erhöhten Puls. Beide Faktoren schädigen langfristig unser Herz.

Natürlich gibt es Menschen, die mehr Schlaf benötigen als andere. So sind einige Ausnahmefälle schon nach vier Stunden Nachtruhe wieder fit während Langschläfer neun und mehr Stunden Schlaf brauchen. Daher ist der Rat, zwischen sechs und acht Stunden zu schlafen, für den Durchschnittsschläfer bestimmt.

Bildnachweis: drubig-photo / stock.adobe.com

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