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Wie Sie sich richtig auf den Ruhestand vorbereiten

Lesezeit: 2 Minuten Manchmal ist es besser, die Dinge im Leben zu planen, als sie einfach auf sich zukommen zu lassen. Das gilt unter anderem auch für den Ruhestand. Nur wenn Sie sich richtig auf den Ruhestand vorbereiten, vermeiden Sie das Risiko, in ein tiefes Loch zu fallen.

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Wie Sie sich richtig auf den Ruhestand vorbereiten

Wie Sie sich richtig auf den Ruhestand vorbereiten

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Die meisten Menschen treten ihren Ruhestand in einem durchschnittlichen Alter von 60 Jahren an. In diesem Alter zählt man zwar nicht mehr zu den Jüngsten, aber dennoch ist man in der Regel noch fit und körperlich aktiv. Außerdem stehen einem noch einige Jahre bevor, bis man ganz aus dem Leben tritt. Um in dieser Lebensphase nicht in ein tiefes Loch zu fallen, sollten Sie sich richtig auf den Ruhestand vorbereiten. Starten Sie Ihre Planung am besten schon zehn Jahre vor Pensionsantritt.

Die unterschiedlichen Rentner-Typen

Experten differenzieren zwischen insgesamt drei unterschiedlichen Typen von Rentnern. Zum einen gibt es die Vermeider. Hierzu zählen Pensionisten, die ihren Ruhestand ungeplant auf sich zukommen lassen und zunächst einmal einfach abschalten und ihre freie Zeit genießen. Kennzeichnend für diesen Typus sind Menschen, die vorher lange Jahre und hart für ihr Geld gearbeitet haben und sich stark mit ihrem Beruf identifizierten. Nachdem dem Pensionsantritt eine kurze Phase der Entspannung folgt, erlebt diese Gruppe kurz danach nicht selten einen Absturz, weil sie plötzlich erkennen, dass sie in ihrem ehemaligen Unternehmen leicht ersetzbar sind. Auf diese Einsicht hin suchen sich betroffene Menschen ein neues Projekt. So zum Beispiel bauen diese Rentner häufig ihr Haus um, dekorieren ihren Garten anders oder beginnen damit, Autos aufzupeppen. Besonders häufig laufen sie dadurch Gefahr, bei ihren Ehepartnern auf Unverständnis zu stoßen und sich körperlich zu überanstrengen. Nicht selten führt dies zu harten Konsequenzen.

Ein weiterer Typus sind die Übermotivierten. Diese Rentner möchten in der Pension all das nachholen, was ihnen vorher – sei es aus finanziellen oder privaten Gründen – verwehrt worden ist. Tätigkeiten wie Motorradfahren, eine Weltreise zu unternehmen oder einen Jagdschein zu absolvieren, sind für diese Gruppe typisch. Doch die Enttäuschung lässt meist nicht lange auf sich warten. Sich dauerhaft vom Abschied aus dem Berufsleben ablenken zu wollen, indem man sich von einer Tätigkeit in die andere stürzt, funktioniert nicht.

Schließlich gibt es noch die sogenannten Realisten. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich bereits Jahre vor dem Rentenantritt auf die neue Lebensphase vorbereiten. So zum Beispiel ist eine Person schon länger vorher in einem Verein tätig oder kümmert sich um soziale Projekte.

Die richtige Vorbereitung

Wenn Sie oben genannte Probleme verhindern möchten, treffen Sie so früh wie möglich die nötigen Vorbereitungen auf die Rente. Fragen Sie sich in einem Alter von 50 Jahren, ob Sie überhaupt dazu fähig sind, noch zehn Jahre in Ihrem derzeitigen Beruf auszuharren und welche Ziele Sie in Ihrem restlichen Leben noch erreichen möchten. Fragen Sie sich außerdem, wer oder was Ihnen Ihre Anerkennung und Identität verleiht, nachdem Sie aus Ihrem Berufsleben ausgeschieden sind. Ehrenamtliche Tätigkeiten sind hierfür eine hervorragende Wahl. Zu Beginn des Renteneintritts mag eine Phase der Entspannung durchaus sinnvoll sein. Nach einer gewissen Zeit jedoch ist es an der Zeit, diesen Urlaub durch eine sinnvolle Beschäftigung zu ersetzen. Welche das ist, ist von Ihnen und Ihren Interessen abhängig. Folgen Sie Ihrem Herzen und Sie werden Ihren Weg finden.

Bildnachweis: Syda Productions / stock.adobe.com

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