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Wie Sie mit Selbstcoaching Ihre Ziele erreichen

Lesezeit: 3 Minuten Oft ist die eigene Unzufriedenheit Auslöser für einen persönlichen Entwicklungsprozess. Wenn Sie schon wissen, wohin die Reise gehen soll, können Sie Selbstcoaching-Techniken anwenden, um herauszufinden, wie Sie dorthin kommen. Und wenn Sie noch gar keine klare Vorstellung haben, sondern nur das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, können Sie durch Selbstcoaching herausfinden, was Sie wirklich wollen.

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Wie Sie mit Selbstcoaching Ihre Ziele erreichen

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Selbstcoaching – Wo stehe ich 

Selbstcoaching ist eine Methode, die eigene Entwicklung aktiv voranzubringen. Sie können es in jeder Lebenslage anwenden. Auslöser für einen Selbstcoaching-Prozess ist meist länger anhaltende Unzufriedenheit. Diese kann sich entweder auf Ihren Job oder auf Ihr Privatleben oder auf beides beziehen. Gründe, unzufrieden zu sein, gibt es viele:

  • zu wenig Anerkennung
  • zu wenig Verantwortung im Job
  • zu viel Druck
  • Sinnkrisen
  • unbefriedigende Partnerschaft
  • zu wenig Kontakte
  • Perspektivlosigkeit

Vielleicht trifft einer dieser Gründe auf Sie zu. Vielleicht gibt es aber auch andere Ursachen, weshalb Sie unzufrieden sind? Um sich weiterzuentwickeln, benötigen Sie ein ordentliches Quantum Energie. Die eigene Situation überdenken, sich neu sortieren und sich Ziele setzen, erfordert Kraft und Ausdauer.

Wie bin ich überhaupt an diesen Punkt gekommen?

Wenn Sie momentan nicht da stehen, wo Sie gerne wären, ist es zum einen sinnvoll, darauf zu schauen, wo Sie denn eigentlich stehen und zum anderen, wie Sie dort hingekommen sind. Aus welchen Gründen sind Sie dort, wo Sie sind, und nicht da, wo Sie gern wären? Wichtig ist zu erkennen, dass es Ihre Entscheidungen waren, die Sie dorthin gebracht haben, wo Sie jetzt stehen. Übernehmen Sie deshalb die Verantwortung für Ihr Leben!

Riskieren Sie einen Blick in die Vergangenheit. Es ist wichtig, die Gründe Ihrer bisherigen Entwicklung zu kennen, damit Sie Ihre Entwicklung aktiv angehen können. Daher ist es hilfreich, Entscheidungen der Vergangenheit zu hinterfragen, um Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Und trauern Sie verpassten Chancen nicht länger hinterher. Lassen Sie stattdessen Ihre Träume und Wünsche zu. 

Über welche Ressourcen verfüge ich?

Menschen, die sich selbst coachen, machen sich zunächst klar, was für Ressourcen sie haben. Dazu gehören ihre Talente, ihr Wissen und Können. Miteinander kombiniert ergeben diese Ihre Stärken. Eine Stärke ist eine beständige, beinahe perfekte Leistung in einer Tätigkeit, bei der wir eine gewisse innere Befriedigung verspüren. Um eine Stärke zu entwickeln, müssen wir unsere Talente mit Wissen und Können vervollkommnen. Während ein Talent in erster Linie angeboren ist, können Wissen und Können durch Lernen und Üben erweitert und ausgebaut werden.

Aufbauend auf der persönlichen Kombination Ihrer Stärken können Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal entwickeln und haben ein Statement parat, wenn Sie jemand fragt: "Und was machen Sie?"

Neben Ihren Stärken gibt es auch noch materielle und personelle Ressourcen, die Ihnen Sicherheit und Kraft geben. Wenn Sie zum Beispiel über finanzielle Rücklagen verfügen, können Sie sich unter Umständen eine Auszeit genehmigen, um sich in Ruhe neu zu orientieren. Und wenn es Menschen gibt, die Ihnen nahe stehen – Familie, Freunde oder Bekannte – verfügen Sie über einen wichtigen emotionalen Rückhalt.

Was will ich erreichen? Welche Ziele habe ich?

Ausgangspunkt für unsere Ziele ist unsere Vision. Diese hilft uns, im ganz großen Rahmen das zu sehen, was wir gern machen, was wir gern sein würden und was wir gerne erreichen möchten. Lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf: Wie muss Ihr Leben verlaufen, damit es sich lohnt, jeden Morgen aufzustehen? Was wollen Sie erschaffen? Welche Aufgabe in Ihrem Leben möchten Sie richtig gut erfüllen? Die zentrale Frage ist so einfach wie entscheidend: Was will ich wirklich?

Darauf aufbauend können Sie dann konkrete Ziele für Ihre weitere Entwicklung ableiten. Ein erreichbares Ziel muss folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Ein Ziel muss realistisch sein und seine Erreichung darf von niemand anderem als von Ihnen abhängen.
  • Es muss positiv formuliert sein.
  • Es muss nach Inhalt, Ausmaß und Zeitbezug spezifiziert sein.
  • Sie sollten sich überlegen, welche Auswirkungen die Zielerreichung auf Ihre Umwelt hat.
  • Sie sollten das Ziel so formulieren, als hätten Sie es bereits erreicht.
  • Was kann der erste Schritt zur Zielerreichung sein?

Das Erreichen eines Ziels wirkt sich ungemein stark auf unsere Motivation aus. Machen Sie sich diesen Effekt zunutze, indem Sie sich erreichbare Ziele setzen, die obigen Anforderungen genügen.

Sich Ziele zu setzen ist das Herzstück des Selbstcoachings. Damit Ihre Ziele erreichbar und trotzdem ambitioniert sind, ist es gut alle persönlichen Ressourcen zu kennen. Am besten halten Sie sowohl Ihre Ressourcen als auch Ihre Ziele schriftlich fest. Schließen Sie bezüglich der Zielerreichung sozusagen einen Vertrag mit sich selbst.

Wie Sie Ihre Ziele umsetzen

Ihre Ziele sind einzigartig und genauso individuell ist auch der Weg, den Sie gehen werden. Wer ein Ziel hat, braucht eine Strategie, um es zu erreichen. Sie werden feststellen, dass es leichter ist, das Ziel zu erreichen, wenn Sie es in einzelne Maßnahmen zerlegen und sogenannte Meilensteine definieren, die Sie Schritt für Schritt erreichen möchten. Sie erstellen also einen Aktionsplan, der einem zeitlichen Ablauf folgt. Und dann ist es wichtig, den ersten Schritt zu gehen. Womit Sie anfangen, spielt keine Rolle, sofern Sie irgendetwas tun, dass Sie auf den Weg zur Zielerreichung bringt.

Was Ihren Selbstcoaching-Prozess behindern kann, sind Ängste, negative Gedanken und eingeschliffenes Verhalten. So gibt es beispielsweise Menschen, die Angst vor Veränderungen haben. Wenn Sie Ihre Ängste zu beherrschen lernen, wird Sie das Ihrem Ziel näher bringen.

Andere Menschen werden oft von negativen Gedanken geplagt, wie zum Beispiel: "Das schaffe ich doch sowieso nicht." Machen Sie sich klar, dass Sie für Ihre Gedanken selbst verantwortlich sind und dass Sie negative Gedanken abstellen können. Und wenn Sie sich eingeschliffene Verhaltensweisen und Routinen bewusst machen, hilft Ihnen das, sie selbstbestimmt zu verändern. Aber haben Sie Geduld mit sich: Ein Mensch braucht im Durchschnitt circa 50 Impulse, bis er in seinem Leben etwas verändert.

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