Familie Praxistipps

Wie Sie mit dem Haushaltsbuch Geld sparen

Lesezeit: 3 Minuten Führen Familien ein Haushaltsbuch, sparen sie je nach Einnahmen bis zu 100 Euro im Monat. Das ist keine Zauberei sondern clevere Buchhaltung. Indem Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben dokumentieren, behalten Sie den Überblick und entwickeln einen besseren Bezug zum Geld. Probieren Sie es aus und fangen Sie gleich an, unsere Spartipps umzusetzen.

3 min Lesezeit
Wie Sie mit dem Haushaltsbuch Geld sparen

Wie Sie mit dem Haushaltsbuch Geld sparen

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Wie ist ein Haushaltsbuch aufgebaut

Haushaltsbücher gibt es sowohl im Heftformat als auch als Excelversion für den PC. Für Anfänger empfiehlt sich das jederzeit verfügbare Heftchen. Das Haushaltsbuch ist ganz einfach aufgebaut, damit Sie auch hier Zeit sparen. Sie notieren das Einkommen der Familie und die festen Ausgaben. Die Differenz der Summen ergibt Ihr monatliches Budget. Im Rahmen diese Summe bestreiten Sie die veränderlichen Ausgaben zum Beispiel für Lebensmittel. Es erfordert etwas Disziplin diese variablen Ausgeben jeden Tag zu notieren. In der Jahresübersicht vergleichen Sie Ihre Einnahmen mit den gesamten Ausgaben. Haben Sie ein Plus erwirtschaftet oder haben Sie über Ihre finanziellen Verhältnisse gelebt?

Feste Einnahmen und Ausgaben

Zunächst listen Sie jeden Monat das Einkommen der Familie auf: Nettogehälter der Familienmitglieder, Kindergeld und andere Einnahmen wie zum Beispiel Zinsen. Errechnen Sie auf diese Weise eine Summe, über die Sie garantiert jeden Monat verfügen können. Genauso verfahren Sie mit den festen Ausgaben wie Miete oder Telefonkosten. Tragen Sie auch Ausgaben ein, die Sie vierteljährlich oder einmal im Jahr bezahlen, zum Beispiel Versicherungen, GEZ  oder Beiträge zu Vereinen. Um den Überblick zu behalten, empfehlen wir, für diese Ausgaben monatlich die entsprechenden Beträge einzuplanen und zurückzulegen.

Mit dem Haushaltsbuch bei den festen Ausgaben sparen

Durchforsten Sie zunächst Ihre festen Ausgaben nach überflüssigen Mitgliedschaften. Zahlen Sie Beiträge für den Sportverein, obwohl Ihr Kind längst ein anderes Hobby hat. Wie sieht es mit Zeitschriftenabos aus? Und wollten Sie nicht schon längst die überflüssige Insassenunfallversicherung kündigen oder endlich zu einem günstigeren Stromanbieter wechseln? Schreiben Sie sofort die Kündigungen. So haben Sie es erledigt und verpassen nicht den nächsten Kündigungstermin. Auf diese Weise sparen Sie im Monat bis zu 50 Euro.

Bei den veränderlichen Ausgaben im Haushaltsbuch sparen

Notieren Sie die variablen Ausgaben jeden Tag. Das geht am besten, wenn Sie die Beträge nach Art der Ausgaben sortieren: Lebensmittel, Genussmittel, Kleidung, Auto, Freizeit, Tierfutter. Geben Sie für einen Bereich sehr viel Geld aus, lohnt es sich, die Beträge einzeln aufzulisten. So kommen Sie Kostenfallen auf die Spur. Vielleicht ist das Katzenfutter viel zu teuer. Oder Sie merken, dass Sie oft auf Sonderangebote der Discounter reagieren und Dinge kaufen, die Sie gar nicht wirklich brauchen.

Das Budget im Blick behalten

Wenn Sie ein Haushaltsbuch führen, wissen Sie genau, über wie viel Geld Sie im Monat für den Lebensunterhalt verfügen. Teilen Sie sich diese Summe wöchentlich ein. So haben Sie den ersten Überblick und sind viel kritischer beim Ausgeben des Geldes. Vor allem, weil Sie die Engpässe kennen.

Mit dem Haushaltsbuch bis zu 100 Euro sparen

Spartipps bei den festen Kosten:

  • Wechseln Sie konsequent den Anbieter zum Beispiel für Strom oder Telefon, wenn die Kosten erhöht werden.
  • Bei den Mietnebenkosten sparen Sie, wenn Sie zu einer kleineren Mülltonne wechseln.
  • Besorgen Sie sich bei den Stadtwerken eine Broschüre mit Tipps zum Energiesparen.

Spartipps bei den veränderlichen Ausgaben:

  • Studieren Sie die Prospekte mit Sonderangeboten und schreiben Sie vor dem Einkauf eine Liste.
  • Kaufen Sie möglichst nur die Sachen auf Ihrer Einkaufsliste.
  • Gehen Sie nie hungrig einkaufen.
  • Teurere Produkte sind nicht automatisch besser. No-name-waren haben oft eine sehr gute Qualität bei geringem Preis.
  • Teure Produkte sind in Augenhöhe platziert, billigere Waren in den unteren Regalen.
  • Vergleichen Sie die Preisangaben pro Gewicht, die an den Regalen stehen. Da entpuppt sich manches Schnäppchen oft als Mogelpackung.
  • Bei Kleidung oder technischen Geräten lohnt es sich, auf den Schlussverkauf zu warten.
  • Achten Sie beim Kauf der Kleidung, dass die Stücke zusammenpassen.
  • Versuchen Sie so oft wie möglich zu handeln. Auch wenn es nicht klappt, gewinnen Sie an Übung.
  • Stöbern Sie auch in Secondhandläden.
  • Werfen Sie altes Spielzeug oder Kleidung nicht weg sondern bieten Sie sie auf dem Flohmarkt oder über die kostenlosen, regionalen ebay-Kleinanzeigen an.

Ein Haushaltsbuch oder den Budgetplaner für den PC bestellen Sie kostenlos bei dem Beratungsdienst Geld und Haushalt der Sparkassen-Finanzgruppe.

Bildnachweis: Klaus Eppele / stock.adobe.com

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