Praxistipps

Wie Sie Ihrem Hund das Anspringen abgewöhnen

Lesezeit: < 1 Minute Wer kennt das nicht? Es ist Sommer, die Kleidung hell und freundlich. Zumindest, bis Ihr Hund sich freut, Sie zu sehen. Und im Winter kostet es die eine oder andere Daunenjacke, wenn im Überschwang der Hundebegeisterung die Krallen hängen bleiben. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Sie Ihrem Hund mit vier einfachen Tipps das Anspringen abgewöhnen.

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Wie Sie Ihrem Hund das Anspringen abgewöhnen

Wie Sie Ihrem Hund das Anspringen abgewöhnen

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Viele Hundebesitzer kennen dieses Abfolge: Anlauf, Absprung, Abknutschen. Genau darum geht es beim Hochspringen nämlich: Es ist eine Unterwerfungsgeste, mit der der Hund versucht, an Ihre Mundwinkel zu kommen. Als Welpe lernt er, dass er diese luftige Höhe nur mit Hochspringen erreicht, was die meisten noch süß finden, so lange der kleine Racker 4 Kilo wiegt und ganze 20 Zentimeter hoch ist. Doch bei einem ausgewachsenen Schäferhund, der einen älteren Menschen oder ein Kind anspringt, ist das nicht mehr lustig.

Daher sollten verantwortungsvoll Hundebesitzer Ihrem Hund das Anspringen abgewöhnen: Und zwar von Anfang an!

So können Sie Ihrem Hund das Anspringen abgewöhnen:

Mit diesen einfachen aber wirkungsvollen Maßnahmen kommen Sie am schnellsten zum Ziel und bringen Ihrem Hund bei, seine Freude anders auszudrücken.

  1. Drehen Sie dem hochspringenden Hund schweigend den Rücken zu. Kein Wort, keine Berührung, kein Blickkontakt! Es gibt Hunde, die dennoch weiterspringen. Dann versuchen Sie bitte Folgendes:
  2. Treten Sie dem hochspringenden Hund einen Schritt sehr entschlossen entgegen. Damit nehmen Sie Ihren Raum ein und behaupten Ihre Zone, ohne ihn dabei zu bestrafen.
  3. Wenn ein Hund besonders Gäste zu stürmisch begrüßt, nehmen Sie ihn an die Leine und lassen Sie Ihren Besuch erst einmal ankommen. Instruieren Sie Ihre Gäste am besten zuvor, den Hund komplett zu ignorieren und erst dann zur Kenntnis zu nehmen, wenn er ruhiger geworden ist.
  4. Streicheln Sie Ihren Hund nur, wenn er vor Ihnen „Sitz“ macht. Wenn alle vier Füße in der Luft sind oder er sprungbereit wartet, ignorieren Sie ihn.

Auch die hartnäckigsten Fälle kommen mit dauerhaftem Liebes- und Streichelentzug nicht klar. Sie werden sehen: Schon bald hat er verstanden, dass Sie sich mehr freuen, ihn zu sehen, wenn er brav am Boden bleibt.

Bildnachweis: Paul / stock.adobe.com

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