Gesundheit Praxistipps

Wie Sie Ihre Körperhaltung durch Yoga verbessern

Lesezeit: 2 Minuten Viele Menschen leiden an den Folgen von schlechter Körperhaltung. Dies lässt sich mit regelmäßigen Yogaübungen sehr gut korrigieren. Hier erhalten Sie ein paar Tipps zu Yoga-Übungen, die Ihnen zu einer besseren Körperhaltung verhelfen.

2 min Lesezeit
Wie Sie Ihre Körperhaltung durch Yoga verbessern

Wie Sie Ihre Körperhaltung durch Yoga verbessern

Lesezeit: 2 Minuten

Die Grundstellung

Die Grundstellung des Yoga ist Tadasana (Berg-Stellung). Man steht mit den Beinen gerade, Füße zusammen, Beine angespannt. Hüften und Schultern sind gerade, Arme hängen an den Seiten nach unten. Der Kopf zeigt mit dem Scheitelpunkt zur Decke, Kinn parallel zum Boden.

Besonders wichtig ist die richtige Spannung im Beckenbereich: während die Schultern nach hinten gespannt sind, der Rücken und Bauch in die Länge, sollte das Becken leicht nach vorne gekippt sein.

Die Standstellungen beginnen entweder in Tadasana oder mit den Füßen hüftbreit auseinander, die Außenkanten Ihrer Füße stehen hier parallel zueinander. Für die folgenden Yoga-Übungen brauchen Sie eine Matte und einen Yoga-Block.

Die Dreiecksstellung

Utthita Trikonasana (die Dreiecksstellung) beginnt aus der Grundstellung. Sie stellen die Beine dann etwa einen Meter oder mehr auseinander, Füße zeigen parallel nach vorne. Jetzt drehen Sie den linken Fuß etwa dreißig Grad nach innen und den rechten neunzig Grad nach außen. Der rechte Fuß steht jetzt also quer zu ihrem Oberkörper, der linke stützt hinten. Beine immer gestreckt und angespannt. Stellen Sie einen Block etwas in der Mitte des rechten Unterschenkels hinter diesen (hochkant oder quer, je nachdem wie weit Sie herabreichen können).

Mit dem Blick immer noch nach vorne, heben Sie die Arme bei einer Einatmung nun parallel auf Schulterhöhe, seitlich ausgestreckt. Bei einer weiteren Einatmung beugen Sie Ihren Oberkörper seitlich rechts, der rechte Arm geht nach unten zum Boden geht und der linke nach oben zur Decke. Legen Sie die rechte Hand nun auf dem Block ab und wenn Sie in der Stellung ausbalanciert sind, können Sie den Kopf nach oben drehen, so dass Sie Ihre linke Hand anschauen. Ihre Hüfte muss stabil bleiben, also nicht nach rechts wegknicken lassen! Sie spüren die Anspannung in ihren Beinen sowie in der rechten Hälfte des Oberkörpers.

Der gesamte Zyklus

Sie lösen die Stellung auf, indem Sie erst den Blick wieder nach vorne richten, dann die Arme mit dem Oberkörper nach oben bringen, dass Sie wieder parallel seitlich in Schulterhöhe ausgestreckt dastehen, dann die Arme an die Seiten sinken lassen und die Füße zur Grundstellung zusammen bringen. Wiederholen Sie nun diese Übung zur anderen Seite hin. Machen Sie den gesamten Zyklus (Grundstellung – Dreiecksstellung rechts – Grundstellung – Dreiecksstellung links – Grundstellung) dreimal. Bleiben Sie immer ein paar Atemzüge in jeder Stellung.

Gute Wirkung der Übung

Wie viele Asanas im Yoga kann man hier mit dem Hilfsmittel Block erst sanft einsteigen und bei zunehmender Flexibilität, den Block immer niedriger stellen oder ganz weg lassen. Dieser Zyklus sorgt für Anspannung in Beinen, im Beckenbereich, am Rücken und an den Seiten des Oberkörpers. Alle Muskelpartien, die für einen guten Stand sorgen, werden trainiert und die Wirbelsäule gestreckt, gebeugt und wieder gestreckt – sie bekommen dadurch langfristig einen geraden Rücken.

Bildnachweis: Prostock-studio / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: