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Wie Sie hohe Blutfettwerte mit Vitalpilzen positiv beeinflussen

Lesezeit: 3 Minuten Die erhöhten Cholesterin- bzw. Triglyzeridwerte im Blut verursachen die Zivilisationskrankheiten, wie Hypertonie, Angina pectoris, Herz-Kreislauf-Probleme, Durchblutungsstörungen und sogar Herzinfarkt oder sogar Schlaganfall. Mit der entsprechenden Einnahme der richtigen Vitalpilze lassen sich die erhöhten Blutfette positiv beeinflussen.

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Wie Sie hohe Blutfettwerte mit Vitalpilzen positiv beeinflussen

Wie Sie hohe Blutfettwerte mit Vitalpilzen positiv beeinflussen

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Cholesterin gehört zur Gruppe der Sterine, die für das Überleben des Menschen sehr wichtig sind. Das Cholesterin wird hauptsächlich der Leber hergestellt und wird nur in kleinen Mengen direkt aus der Nahrung aufgenommen.

Das Cholesterin ist wichtig bei der Herstellung diverser Hormone und am Aufbau der Zellwände beteiligt. Es ist essentiell für die Herstellung der Gallensäure und ist an der Produktion des wichtigen Vitamin D3 verantwortlich.

Was ist Cholesterin?

Cholesterin ist ein Endprodukt des Sterinstoffwechsels und ein wichtiger Bestandteil der Plasmamembran. Die Plasmamembran der Zelle wird hierdurch erhöht und es trägt gemeinsam mit Eiweiß dazu bei, die entsprechenden Signalsubstanzen direkt in die Zellmembran einzuschleusen und auch heraus zu transportieren.

Der menschliche Organismus beinhaltet ca. 140 g Cholesterin, welches sich zu 95 % innerhalb der Zellmembran und direkt in den Zellen befindet. Um die Zellen mit genügend Cholesterin über das Blut beliefern zu können, bindet er sich für die Beförderung an Lipoproteine.

Die Lipoproteine sind also die Transportmittel. Je nach Zielrichtung gibt es diverse Lipoproteine. Die wichtigsten sind hier die HDL (high density lipoprotein) und das LDL (low density lipoprotein).

Das LDL, wird auch als das „schlechte“ Cholesterin bezeichnet, es befördert das Cholesterin direkt von der Leber in die einzelnen Körperzellen. Hingegen das HDL (Hab – dich – lieb) transportiert das Cholesterol wieder zur Leber zurück. Hieraus kann man erkennen, dass der Fettstoffwechsel direkt in der Leber abläuft.

Man kann sich auch merken, dass das LDL-Cholesterin die Arterien mit so genannten Plaques dicht machen kann und dass das HDL-Cholesterin die Arterien von den Plaques befreit.

Eine länger währende Erhöhung des LDL-Cholesterin gilt als Hauptrisikofaktor für Arteriosklerose, Hypertonie und Herz-Kreislauferkrankungen.

So geht die Schulmedizin vor

Die Allopathie (Schulmedizin) setzt bei einer Erhöhung der Blutfettwerte Statine ein. Diese haben jedoch nicht immer den gewünschten Effekt zur Senkung des Blutfettwertes und besitzen darüber hinaus auch eine Reihe an Nebenwirkungen.

Die Nebenwirkungen sollen anhand des Medikamentes Simvastatin verdeutlicht werden. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass die Nebenwirkungen auftreten können, jedoch nicht bei jedem Menschen auftreten.

Nebenwirkungen des Medikamentes Simvastatin

Seltene Nebenwirkungen:

  • Anämie (Blutarmut)
  • Cephalgien (Kopfschmerzen)
  • Parästhesien (nervliche Missempfindungen wie Ameisenlaufen oder Kribbeln)
  • Vertigo (Schwindel)
  • Neuralgien (Nervenschmerzen)
  • Ostipation (Verstopfung)
  • Diarrhöe (Durchfall)
  • dyspeptische Beschwerden (wie Bauchschmerzen, Blähungen)
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse und/oder Leber
  • Ikterus (Gelbsucht)
  • Hautausschläge mit Pruritus (Juckreiz)
  • Allopecia (Haarausfall)
  • Muskelbeschwerden mit Entzündung der Muskeln und auch Auflösung der Muskelfasern
  • Krämpfe in den Muskeln und auch im Bauch
  • Erhöhung der Leberwerte

In sehr seltenen Fällen kann es auch zu Schlafschwierigkeiten, der Beeinträchtigung der Konzentrations- und Erinnerungsvermögen und zu Leberversagen kommen. Die Aufzählung ist unvollständig, da ich die Nebenwirkungen unbekannter Häufigkeit, wie Lungenerkrankung (interstitielle Pneumonie), Depressionen, etc. nicht weiter ausführen möchte.

So geht die Homöopathie vor

Anhand der aufgeführten Nebenwirkungen und der nicht so guten
Wirksamkeit der Statine möchte ich Ihnen praxismäßig die Vitalpilze
mit Ihren hervorragenden Wirkspektren ans Herz legen.

Diese Vitalpilze helfen bei erhöhtem Cholesterienspiegel

Der wichtigste Vitalpilz für das Absenken des erhöhten Cholesterinspiegels im Blut ist der Shiitake. Der Lentinula edodes enthält der wichtige Alkaloid Eritadenin, welches die Plasmakonzentrationen der Phospholipiden und speziell das Cholesterin senken kann.

Liegen bereits Durchblutungsstörungen aufgrund einer vermehrten Arteriosklerose vor, so kommt auch gleichzeitig das Judasohr, der Auricularia polychricha zum Einsatz. Er verbessert mit seinen heilfördernden Eigenschaften nicht nur die Durchblutungssituation, sondern befreit die bereits verengten Arterien von den Plaques. Es werden somit die Beschwerden der Arteriosklerose eindeutig gelindert.

Des Weiteren kommt der Vitalpilz Pleurotus osteratus, der so genannte Austerseitling wegen seines blutfettsenkenden Eigenschaften zum Einsatz. Die blutfettsenkende Eigenschaft erhält dieser Vitalpilze durch den beinhalteten Wirkstoff Chrysin. Des Weiteren enthält er den wertvollen Inhaltsstoff Lovastatin, welcher eine direkte positive Wirkung auf den Cholesterinstoffwechsel hat.

Außerdem sollte man beim Leberstoffwechsel und dessen positiven Beeinflussung auch an den Vitalpilz Cordyceps sinensis, dem chinesischen Raupenpilz denken. Hervorzuheben ist auch sein antioxidativer Effekt. Hierdurch werden die freien Radikale gebunden und können somit der Oxidation, also dem Ranzigwerden der Blutfette und hiermit einer Schädigung der Zellen vorgebeugt werden.

Wie Sie die Vitalpilze einnehmen

Man sollte diese Vitalpilze einschleichend einnehmen, damit man dem Organismus nicht zu schnell überlastet. Des Weiteren hat jeder Vitalpilz auch gleichzeitig eine entgiftende Wirkung. Hierdurch wird der menschliche Organismus noch mehr belastet. Aus diesem Grund sollte man innerhalb der ersten Woche nur jeweils 1 Kapsel mit dem entsprechenden Vitalpilz-Pulver einnehmen.

Treten während der ersten Woche keinerlei Entgiftungserscheinungen, wie Magendruck oder Kopfschmerzen auf, kann man ab der zweiten Woche mit jeweils 2 Tabletten morgens und abends über einen Zeitraum von mindestens vier Monaten die cholesterinsenkende Behandlung fortsetzen.

Lassen Sie Ihre Blutwerte regelmäßig vom Hausarzt oder auch Heilpraktiker kontrollieren. Lesen Sie auch: Cholesterinwert natürlich und sanft senken

Bildnachweis: Kzenon / stock.adobe.com

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