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Wie Sie gute von schlechter Kritik unterscheiden

Lesezeit: 2 Minuten Gute von schlechter Kritik unterscheiden ist gar nicht so schwer. Hier lernen Sie in wenigen einfachen Schritten, ob derjenige, der Sie kritisiert, Ihnen etwas Gutes oder ob er Ihnen Eins auswischen will.

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Wie Sie gute von schlechter Kritik unterscheiden

Wie Sie gute von schlechter Kritik unterscheiden

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Im letzten Artikel haben wir uns damit auseinander gesetzt, welche Rolle Sie selber spielen, wenn Sie kritisiert werden. Heute geht es darum, wie Sie mit der Kritik umgehen.

So entscheiden Sie, ob Sie die Kritik annehmen

Wenn Sie kritisiert werden, können Sie sich eine einfache Frage stellen: War die Kritik konstruktiv, oder war sie destruktiv?

Betrachten Sie einfach folgende Punkte, wenn Sie entscheiden wollen, ob Sie die Kritik annehmen oder nicht.

Von wem kommt die Kritik?

Negative Kritik eines weisen Menschen ist wünschenswerter als die enthusiastische Lobhudelei eines Narren. Nehmen Sie niemals einen Rat von jemandem an, der da steht, wo Sie nicht hinwollen. Prüfen Sie, ob der Kritiker überhaupt in der Lage ist, sachgerechte Kritik zu üben. Aber ziehen Sie nicht nur dessen Fachwissen in Betracht. Jeder ist auch Mensch, mit Meinungen, Gefühlen, Erwartungen, etc.

Wie wurde kritisiert?

War die Kritik voreingenommen und urteilend, oder hatte der Kritiker die Grundhaltung: Im Zweifel für den Angeklagten? Wie war das Wesen der Kritik? Haben Sie das Gefühl, das Ihnen jemand etwas Gutes tun will, oder will Ihnen jemand eins auswischen?

Warum wurde kritisiert?

Gibt es einen sachlichen, vernünftigen Grund für die Kritik, oder begleicht der Kritiker hier eine alte Rechnung? Bedenken Sie: Verletzte Menschen verletzen Menschen. Haben Sie in der Vergangenheit eventuell einen Fehler im Umgang mit diesem Menschen begangen, der nun beglichen wird?

Was tun bei konstruktiver Kritik? Was tun bei destruktiver Kritik?

Nun, da Sie wissen ob die Kritik etwas Gutes bewirken sollte oder ein versteckter Racheakt war, können Sie entscheiden, wie Sie mit der Kritik umgehen. War die Kritik ungerechtfertigt, unangemessen oder destruktiv, dann sind Sie am besten bedient, wenn Sie sie einfach ignorieren.

Ist die Kritik aber gerechtfertigt, dann machen Sie eine Inventur Ihres Verhaltens, ändern Sie es, und arbeiten Sie weiter.

In beiden Fällen gibt es keinen Grund zu verzweifeln. Bedenken Sie: Nur wer eine Rolle spielt, erfährt Kritik. Alle anderen werden einfach ignoriert.

Bildnachweis: fizkes / stock.adobe.com

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