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Wie Sie Fußpilz erkennen und behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Jeder Dritte in Deutschland hat eine Fußpilzinfektion. Somit gehört der Fußpilz zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Wer ist besonders von Fußpilz betroffen? Welche Symptome treten bei Fußpilz auf? Was sind die Auslöser einer Fußpilzinfektion? Wie können Sie Fußpilz erkennen, wie gezielt behandeln?

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Wie Sie Fußpilz erkennen und behandeln

Wie Sie Fußpilz erkennen und behandeln

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Besonders im Sommer zeigen wir gern unsere Füße. Dann ist es besonders wichtig, dass die Füße gesund und gepflegt aussehen. Viele Menschen sind der Meinung, dass der Zustand der Füße
auch etwas über den ganzen Menschen aussagt. Kranke Füße wirken für viele Menschen abstoßend. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass wir etwas für unsere Füße tun.

Ist Fußpilz die Folge von mangelnder Körperhygiene?

Nein! Ein Pilzbefall der Füße ist sehr selten die Folge unzureichender Fußhygiene.

Bitte beachten Sie: Nach jedem Besuch von öffentlichen Nassräumen sollten Sie Ihre Füße gründlich abduschen, damit der Fußpilz, der im feuchtwarmen Klima besonders gut gedeiht, sich nicht an Ihren Füßen festsetzen kann. Trocknen Sie Ihre Füße, besonders zwischen den Zehen, gründlich ab.

Was sind die Auslöser von Fußpilz?

In den meisten Fällen wird Fußpilz von winzigen Hefe-, Faden- und auch Schimmelpilzen ausgelöst. Diese Pilze siedeln sich vor allem in feuchten und warmen Hautregionen an. Beim Befall der Füße werden von den Pilzen besonders die Zehenzwischenräume bevorzugt. Dort finden die Fußpilze den idealen Nährboden, um sich auszubreiten.

Wie wird Fußpilz übertragen?

Unsere Haut verliert täglich unzählige Hautschüppchen. An diesen Hautschüppchen können auch Pilzpartikel haften. Die abgestoßenen Hautpartikel sammeln sich vermehrt in Duschen, Schwimmbädern, Saunen, Sporthallen und Badezimmern und werden dann von Person zu Person und von Fuß zu Fuß übertragen.

Wie äußert sich eine Fußpilzerkrankung?

Oft ist das erste Anzeichen einer Fußpilzerkrankung ein Jucken zwischen den Zehen. Besonders oft tritt dabei ein Kribbeln zwischen dem vierten und dem fünften Zeh auf. Aber nicht nur zwischen den Zehen, sondern auch am Fußrücken, der Fußsohle oder an den Fußrändern kann Fußpilz auftreten.

Die betroffenen Fußregionen können anfangs noch gesund aussehen. Im späteren Verlauf der Fußpilzerkrankung treten Rötungen, Brennen, Juckreiz, Hautveränderungen und sogar in manchen Fällen eine Bläschenbildung auf.

Welche Menschen sind besonders von Fußpilz betroffen?

  • Männer (sie sind öfter von Fußpilz betroffen als Frauen)
  • Sportler
  • Diabetiker
  • alte Menschen
  • Patienten mit Durchblutungsstörungen der Füße

Wo sind die typischen Ansteckungsquellen für Fußpilz?

  • Duschen (besonders in öffentlichen Einrichtungen)
  • Schwimmbäder
  • Saunen
  • Waschräume
  • Toiletten
  • Badezimmer
  • Handtücher
  • Teppichböden
  • Schuhe
  • Bürsten

Wie können Sie Fußpilz behandeln?

Es gibt eine ganze Reihe von Produkten, die gegen Fußpilz wirksam sind. Besonders bewährt haben sich die Wirkstoffe Bifonazol, Clotrimazol und Terbinafin. Mittlerweile gibt es sogar eine Einmalbehandlung gegen Fußpilzerkrankungen mit dem Wirkstoff Terbinafin. Die Fußpilzbehandlung kann mit Sprays, Salben, Puder oder Gelen erfolgen.

Bitte beachten Sie: Wenn Sie eine Fußpilzerkrankung haben, sollten Sie Ihre Strümpfe immer auf mindestens 60 Grad waschen. Ist dies nicht möglich, sollten Sie einen Wäschespüler, der gegen Bakterien und Pilze wirksam ist, verwenden. Denken Sie bitte auch daran, Ihre Schuhe regelmäßig zu desinfizieren.

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