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Wie Sie endlich lernen, Nein zu sagen

Lesezeit: 2 Minuten Leiden Sie auch darunter, dass sie nicht Nein sagen können? Dieses Phänomen trifft erfahrungsgemäß sehr häufig auf Frauen zu – aber nicht nur. Es ist ein Verhalten, das uns bereits in der Kindheit anerzogen wurde.

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Wie Sie endlich lernen, Nein zu sagen

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Warum die meisten Menschen nicht Nein sagen können, ist häufig darin begründet, dass sie Angst vor Ablehnung befürchten, weil ein Nein zu unfreundlich wäre oder in ihren Augen mangelnde Hilfsbereitschaft signalisiert. Sie fürchten sich vor der bohrenden "Warum-denn-nicht-Frage", wollen kein Spielverderber sein oder für egoistisch gehalten werden.

Was versteckt sich dahinter?

Es ist die Angst vor negativen Konsequenzen bis hin zur Ablehnung. Mangelndes Selbstvertrauen und geringes Selbstbewusstsein sind der Auslöser für dieses Verhalten.

Lernen Sie, Nein zu sagen

Manchmal gilt es einfach eine Grenze zu ziehen, sei es im privaten wie auch im beruflichen Umfeld. Ansonsten laufen wir Gefahr, uns selbst zu überfordern. Depression und Burnout können die fatalen Folgen sein. Ganz zu schweigen von Ihrem eigenen Selbstwertgefühl, das Sie durch häufiges Nachgeben nur unnötig strapazieren.

Praktische Tipps, damit es besser wird

Schritt 1: Überlegen Sie sich, in welchen typischen Situationen Sie immer Ja sagen, obwohl Sie es eigentlich gar nicht möchten.

Schritt 2: Hinterfragen Sie für sich, weshalb Sie in diesen Situationen immer bereit sind, die Aufgabe zu übernehmen. Seien Sie aber wirklich ehrlich zu sich selbst.

Schritt 3: Überlegen Sie, was könnte passieren, wenn Sie jetzt widerstehen? Was hätte das für Konsequenzen? Wären die wirklich so folgenschwer, dass Sie doch besser Ja sagen? So schlimm, wie Sie es sich ursprünglich vorgestellt haben, wird es nämlich gar nicht. Sie können davon ausgehen, dass die Menschen, die von Ihnen immer die Zusage erhalten haben, erstaunt sein werden über Ihre Ablehnung. Im Gegenteil, eine unterschwellige Anerkennung wird Ihnen zuteilwerden.

Was tun bei Verärgerung?

Und wenn der andere doch maßlos enttäuscht oder verärgert reagiert? Dann machen Sie sich klar, dass seine Reaktion nichts mit Ihnen persönlich zu tun hat. Ihr Gegenüber ist unter Umständen verärgert, dass er nicht seinen Willen durchzusetzen vermochte oder Ihnen, wie so häufig, die Aufgabe zuschieben konnte. Sollte er es Ihnen wirklich übel nehmen und sich dauerhaft von Ihnen abwenden, dann ist das eindeutig ein Zeichen dafür, dass Sie ohnehin nur ausgenutzt worden sind. Auf solche Menschen können Sie getrost verzichten.

Kann ich im Job auch Nein sagen?

Wägen Sie ab, ob es sinnvoll ist, die Aufgabe zu übernehmen. Wenn der Kollege Sie ständig um dieselbe Gefälligkeit bittet und Ihnen im Gegenzug jedoch keinen Gefallen tut, dann dürfen Sie auch getrost Nein sagen.

Öfter mal Nein sagen kann so richtig guttun

Je häufiger Sie Nein sagen, umso mehr nehmen Sie Ihre eigenen Bedürfnisse wahr, denn nur Sie selbst wissen, was Ihnen wirklich guttut. Das wiederum hat zur Folge, dass Ihnen das Nein im Laufe der Zeit immer leichter fallen wird.

Wenn Sie Anerkennung und Respekt erhalten wollen, dann hüten Sie sich davor, es allen recht machen zu wollen.

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