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Wie Sie Eisenmangel vorbeugen

Lesezeit: 2 Minuten Von Eisenmangel sind etwa 2 Milliarden Menschen betroffen. Vorbeugen sollten vor allem diejenigen, die gänzlich auf Fleisch und Fisch verzichten, denn da der menschliche Organismus 1 bis 2 mg pro Tag von diesem Spurenelement verliert, muss Eisen täglich mit der Nahrung aufgenommen werden.

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Wie Sie Eisenmangel vorbeugen

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An Eisenmangel leiden etwa 30 Prozent der Weltbevölkerung. Vorbeugen ist dabei gerade in diesem Bereich besonders wichtig, denn Eisen ist ein wichtiges Spurenelement, das der Körper nicht selber produzieren kann. Besonders wichtig ist Eisen z. B. für die Bildung des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin und damit den Sauerstofftransport.

Eisenmangel: Die Ursachen
Das Eisen, das täglich über die Nahrung aufgenommen wird, deckt höchstens den normalen Bedarf an diesem Spurenelement. Benötigt der Körper – z. B. in der Schwangerschaft oder bei starker Regelblutung – mehr Nahrungseisen, kommt es zu einem Eisenmangel.

Ein Auseinanderfallen von Eisenbedarf und Eisenangebot kann aber auch andere Ursachen haben. So können Frauen während der Schwangerschaft und der Stillzeit den erhöhten Eisenbedarf nicht immer über die Nahrung ausgleichen. Um dem Eisenmangel in diesem Fall vorbeugen zu können, ist die Einnahme von Eisentabletten zu empfehlen.

Kinder benötigen in der Wachstumsphase häufig mehr Eisen, als über die Nahrung aufgenommen wird. Und insbesondere Menschen, die keine tierischen Nahrungsmittel zu sich nehmen, nehmen über die Nahrung häufig zu wenig von diesem Spurenelement auf. Zwar ist auch in pflanzlichen Nahrungsmitteln Eisen enthalten, allerdings nur in einer Form, die der Körper nicht besonders gut verwerten kann. Auch hier sind Eisentabletten zu empfehlen, um dem Eisenmangel vorzubeugen.

Neben länger andauernden Blutungen sind auch Geschwüre oder chronische Entzündungen im Magen-Darm-Trakt oder blutende Hämorrhoiden für den Eisenverlust verantwortlich. Ferner führt eine hohe sportliche Belastung zu einem Verlust an Mineralstoffen und Spurenelementen, da diese über die Nieren und den Schweiß ausgeschieden werden.

Eisenmangel vorbeugen
Eisenmangel kann man schon durch eine "richtige" Nahrungsaufnahme vorbeugen. Wer 3- bis 4-mal in der Woche eine Portion mageres Fleisch zu sich nimmt, der hat schon einiges getan. Viel Eisen enthalten auch Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte wie Linsen oder weiße Bohnen.

Eisenmangel kann man ebenfalls vorbeugen, wenn man seine Mahlzeiten mit Nahrungsmittel kombiniert, die viel Vitamin C enthalten, wie z. B. Paprika, Wassermelonen, Kaki-Früchte Rosenkohl, Sauerkraut oder Kartoffeln. Auch ein Glas Orangensaft zum Frühstück kann nicht schaden.

Um Eisenmangel vorbeugen zu können, sollte man es vermeiden, Kaffee oder Tee zu eisenreichen Mahlzeiten zu trinken.

Weiter Behandlungsmöglichkeiten von Eisenmangel
Wer seinen Eisenmangel nicht durch eine Umstellung der Nahrungsaufnahme ausgleichen kann, der sollte mit seinem Arzt über die Einnahme von Eisenpräparaten sprechen. Ohne ärztliche Beratung kann es leicht zu Überdosieren kommen.

Wer ist von Eisenmangel betroffen?
Von einem Eisenmangel kann grundsätzlich jeder betroffen sein. Besonders hoch ist das Risiko allerdings bei Frauen, vor allem in der Schwangerschaft und Stillzeit. Gefährdet sind darüber hinaus Kinder und Jugendliche, Ältere und chronisch Kranke. Schließlich sollten auch Vegetarier, Ausdauersportler und Dauerblutspender prüfen, ob man dem Eisenmangel vorbeugen sollte.

Woran erkennt man Eisenmangel?
Der menschliche Körper ist durchaus in der Lage, einen Eisenmangel über einen gewissen Zeitraum zu verkraften. Da der Körper über einen großen Vorrat an Eisen verfügt, macht sich ein Eisenmangel auch nur allmählich bemerkbar. Dennoch erkennt man die Notwendigkeit, dem Eisenmangel vorzubeugen, schon an einigen Symptomen. Spröde Haare, trockene Haut, rissige Nägel oder Schleimhautveränderungen in Mund und Speiseröhre können auf einen Eisenmangel hindeuten.

Bereits diese Symptome des Eisenmangels können den Lebensrhythmus negativ beeinträchtigen und die Lebensfreude reduzieren. Auch die körperlichen Symptome sind nicht zu unterschätzen, da sie nicht gerade zum Wohlbefinden beitragen. Da brüchige Fingernägel, eingerissene Mundwinkel oder ein entzündeter Rachen mitunter durchaus schmerzhaft sein können, sollte man schon aus diesen Gründen einem Eisenmangel vorbeugen.

Bei länger andauerndem Eisenmangel kann sich die Anzahl der roten Blutkörperchen deutlich reduzieren. Hierdurch verschlechtert sich die Sauerstoffversorgung der Zellen, es kommt zur Blutarmut, die man zum Beispiel an der andauernden Müdigkeit, verminderten Leistungsfähigkeit und Konzentrationsschwäche, Kribbeln in Händen und Beinen, Blässe, Schwindel und Kopfschmerzen erkennen kann.

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