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Wie Sie eine ruhige Atmung dem Stress entgegensetzen

Lesezeit: 2 Minuten Die Atmung erfolgt ganz unbewusst; Sie müssen nicht daran denken, Luft zu holen und diese wieder aus dem Körper zu leiten. Doch gerade dann, wenn Sie sich sehr angespannt fühlen, kann es sehr hilfreich sein, die Atmung ganz bewusst zu verfolgen. Wie können Sie dabei ruhiger werden?

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Wie Sie eine ruhige Atmung dem Stress entgegensetzen

Wie Sie eine ruhige Atmung dem Stress entgegensetzen

Lesezeit: 2 Minuten

Viele Entspannungstechniken zielen auf eine Veränderung der Atmung ab. Bei der Progressiven Muskelrelaxation, also dem wechselnden Anspannen und Entspannen von Körperpartien, wird sich auch die Atmung verändern. Ebenso wird das Luftholen beim autogenen Training, also der Suggestion, dass Körperteile warm und schwer werden, beeinflusst. Sie können für eine kurze Entspannung aber ebenso nur auf die Atmung fokussieren und stressige Situationen etwas entschärfen. Auch als Übung vor dem Einschlafen eignet sich diese Technik gut.

Bewusst ein- und ausatmen

Um ein wenig zur Ruhe zu kommen, suchen Sie sich einen Ort, an dem Sie erst einmal alleine sind und die Übung in Ruhe durchführen können. Atmen Sie zunächst etwas tiefer ein als sonst und versuchen Sie dabei gedanklich den Weg der Luft durch die Nase in den Körper hinein nachzufühlen. Achten Sie darauf, wie sich Ihr Bauch durch das Einatmen leicht angehoben hat. Um das besser spüren zu können, können Sie auch eine Hand auf den Bauch legen. Halten Sie dann die Luft für eine kurze Zeit an, aber nur so lange, dass es nicht unangenehm wird und atmen Sie dann wieder aus. Beobachten Sie dabei innerlich, wie die Luft wieder hinaus strömt.

Eine Vorstellung mit der Atmung verknüpfen

Wiederholen Sie dieses sorgfältige Atmen und verbinden Sie damit ein Bild, was Ihnen angenehm ist. Das kann beispielsweise die Vorstellung sein, dass bei Ihrem Bauch, wenn er sich beim Atmen hebt, auch Wärme in Ihren Körper strömt. Dies ist eine ganz ähnliche Vorstellung, wie sie auch beim autogenen Training verwendet wird. Falls es Ihnen gelingt, sich zusätzlich Farben vorzustellen, dann können Sie damit ebenso Farben, wie ein sanftes Gelb, Orange oder ein abgeschwächtes Rot, verbinden. Auch das Bild eines Sonnenuntergangs passt gut hierzu.

Die Atemübung ausklingen lassen

Lassen Sie dann die Übung ausklingen, indem Sie Ihre intensivierte Bauchatmung langsam wieder etwas flacher werden lassen. Gleichen Sie das Ein- und Ausatmen also langsam wieder Ihrem normalen Atemrhythmus und -tempo an. Vielleicht werden Sie dann etwas schläfrig sein, was abends als Übergang zum Schlafen natürlich willkommen ist. Wenn Sie die Übung im Alltag durchgeführt haben, dann lassen Sie sich danach noch einige Minuten Zeit, um wieder munter zu werden.

Bildnachweis: contrastwerkstatt / stock.adobe.com

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