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Wie Sie eine Nasennebenhöhlenentzündung bei Kindern mit Schüßlersalzen behandeln

Lesezeit: 3 Minuten Es handelt sich bei der Nasennebenhöhlenentzündung häufig um eine virale Entzündung der Schleimhäute der Nasenneben- und Kiefernhöhlen. Diese lästigen Sinusitiden lassen sich, bevor sie chronisch werden gut mit den biochemischen Mineralsalzen nach Dr. med. W. H. Schüßler behandeln.

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Wie Sie eine Nasennebenhöhlenentzündung bei Kindern mit Schüßlersalzen behandeln

Wie Sie eine Nasennebenhöhlenentzündung bei Kindern mit Schüßlersalzen behandeln

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Bis zum 8. Lebensjahr des Kindes sind bei einer Infektion der Nebenhöhlen die Siebbeinzellen, der sogenannte Sinus ethmoidalis und die Kiefernhöhlen, welches Sinus maxillaris medizinisch genannt wird, betroffen. Sind die Kinder älter, so kann auch die Stirnhöhle, die man Sinus frontalis nennt, mit entzündet sein.

Ursachen einer Sinusitis

Hierbei können vielerlei Kausalitäten auftreten, die eine akute Nasennebenhöhlenentzündung auslösen können. Häufig tritt diese während oder nach einem normalen Schnupfen, der sogenannten Rhinitis oder einer Pharyngitis (Rachenentzündung) auf.

Die pathogenen Keime sind häufig Viren, welche die Mucosae (Schleimhäute) anschwellen lassen. Hierbei werden die Nebenhöhleneingänge „verlegt“ bzw. eingeengt. Durch das in den Nasennebenhöhlen bedingte Milieu von Feuchtigkeit und Wärme und dem abgeschwächtem Immunsystem können sich zu den pathogenen Viren dann auch noch Bakterien hinzu gesellen. In den meisten Fällen handelt es sich um die Bakterienarten:

  • Pneumokokken
  • Streptokokken der Gruppe A und
  • Hämophilus influenzae.

Es gibt Kinder und Erwachsene, die wesentlich einfacher von einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung betroffen sind, als andere Kinder. Hierbei spielen die folgenden Risikofaktoren eine entscheidende Rolle bei der Entstehung einer Sinusitis:

  • Ein vermindert funktionierendes Immunsystem, durch die ständige Vergabe von Antibiotika (denken Sie stets an die Darmsanierung nach einer Antibiotikabehandlung)
  • anatomisch „verlegte“ Nasennebenhöhleneingänge (hierunter ist eine gebogene Nasenscheidewand, vergrößerte Nasenmuscheln bzw. verengte Nebenhöhleneingänge zu verstehen) (in manchen Fällen ist ein kleiner chirurgischer Eingriff erforderlich)
  • äußert aggressive Keime

Des Weiteren kann eine Sinusitis durch eine Zahnerkrankung, wie eine eitrig erkrankte Zahnwurzel ausgelöst werden. Jedoch kann auch eine Extraktion eines Zahnes zu einer Fistel führen, die wiederum eine Sinusitis auslöst.

Außerdem kann eine allergische Reaktion, wie z. B. ein allergischer Schnupfen zu einer Vereiterung der Nasennebenhöhlen führen. Hierbei ist die Sinusitis in der Regel nicht ansteckend.

Symptome einer Sinusitis

Das Hauptsymptom sind die sogenannten „Sinusitis-Kopfschmerzen“, welche sich beim Vornüberbeugen (also Bücken) eindeutig verschlechtern. Des Weiteren kommt es zum Druckschmerz, der durch die übervollen Nasennebenhöhlen und durch das leichte Abklopfen dieser entsteht. Es kommt zur lokalen Rötung und Schwellung der Nasennebenhöhlen, hierbei kann sich auch eine leichte bis höhere Temperatur beim betroffenem Kind/Erwachsenen aufzeigen.

Die Sinusitis kann sich mit einer völlig freien Nase oder aber mit einem eitrig grün-gelblichem Sekret aus der Nase zeigen.

Die akute Sinusitis ist mit folgenden biochemischen Mineralsalzen nach Dr. med. W. H. Schüßler gut behandelbar:

Für die erste Entzündungsphase ist stets das biochemische Mineralsalz Nr. 3 Ferrum phosphoricum D3, D6 und D12 angebracht. Zu Beginn der trockenen Phase mit wässrigem Sekret, sollte dem betroffenen Kind stündlich 2 Tabletten zum Lutschen verabreicht werden. Im Verlauf der weiteren Phase sollte dem Kind 3 mal täglich 2 bis 3 Tabletten zum Lutschen gegeben werden.

Die Kombination mit dem Schüßlersalz Nr. 8 Natrium chloratum D6 ist bei wässrigem Sekret sehr anzuraten. Hierbei sollte neben dem biochemischen Mineralsalz Nr. 3 Ferrum phosphoricum jeweils 2 Tabletten der Nr. 8 hinzugegeben werden.

Um eine Chronifizierung der Sinusitis und um die Schleimhautschwellung schneller in den Griff zu bekommen, kann das biochemische Mineralsalz Nr. 10 Natrium sulfuricum D6 mit jeweils stündlich 2 Tabletten verabreicht werden. Hierbei werden auch die pathogenen Keime wie Bakterien, Viren und abgestorbenen Immunzellen ausgeschieden.

Ab der zweiten Entzündungsphase, erkennbar durch ein Rückgang der wässrigen Sekrete zum Übergang in den weißlich-gelben, ziehenden Sekret wird das biochemische Mineralsalz Nr. 4 Kalium chloratum D6 benötigt. Hierbei sollten stündlich 2 Tabletten gelutscht werden, später sollten um das Abklingen dieser 2. Entzündungsphase zu beschleunigen 3 mal täglich 2 Tabletten gelutscht werden.

Um Schleimhautschädigungen mit Fieber in Höhe von mehr als 38,8 °C zu vermeiden und einer Kräftigung des Immunsystems zu erreichen, kann das biochemische Mineralsalz Nr. 5 Kalium phosphoricum D6 mit jeweils stündlich 3 Tabletten lutschend eingenommen werden. Im weiteren Verlauf kann dem Organismus durch eine dreiwöchige Einnahme von 3 mal täglich 3 Tabletten eine Stärkung des Immunsystems beschert werden.

Bildnachweis: bg-pictures / stock.adobe.com

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