Fotografie Praxistipps

Wie Sie Effektfilter in der Digitalfotografie einsetzen

Lesezeit: 2 Minuten In Zeiten der analogen Fotografie waren Filter recht weit verbreitet. Wie aber schaut es in der digitalen Fotografie aus? In der Digitalfotografie sind diese weitgehend überflüssig geworden. Eigentlich. Lesen Sie hier, welche Anwendungsgebiete es für Effektfilter in Zeiten der Digitalfotografie gibt.

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Wie Sie Effektfilter in der Digitalfotografie einsetzen

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"Unter Filter im Allgemeinen versteht man in der Fotografie Glas- oder Kunststoffscheiben, aber auch Folien aus Kunststoff oder Gelatine und weiteren Materialien, die meist in den Strahlengang der Kamera, eingebracht werden, um gezielt Veränderungen am Bild hervorzurufen. Effektfilter oder Kreativfilter zielen darüber hinaus auf weiter gehende Wirkungen ab. Bestimmte Effekte werden dabei bewusst als Gestaltungsmittel eingesetzt um Fotos zu verfremden", soweit die Definition.

Effektfilter als Mittel der kreativen Verfremdung 
Filter in Zeiten der Digitalfotografie dienen nicht mehr vorrangig der Optimierung der Bildergebnisse, sondern sind Mittel der kreativen Verfremdung. Daher werden diese gerne auch als Kreativfilter bezeichnet.

Die Hersteller von Digitalkameras überschlagen sich: Es gibt unzählige Effektfilter. Zu den am häufigsten verwendeten zählen Weichzeichner und Filter, mit denen Strahlenkränze um Lichtquellen herum erzeugt werden können. Daneben gibt es noch diverse Farbfilter, Farbverlaufsfilter und sonstige Trickfilter.

Hier eine Übersicht über einige Effektfilter

Sternfilter
Definition: Sternfilter (auch Kreuzfilter oder Gitterfilter genannt) formen Spitzlichter im Motiv zu Sternen. Die Anzahl der Strahlen variiert dabei meist von vier bis acht oder manchmal auch sechzehn. Die Anzahl und Orientierung der Gitterlinien im Filter bestimmt die Intensität und Orientierung der Spikes.
Anwednungsgebiet: Motive wie die Sonne, die Beleuchtung einer Stadt, Kerzen, Lichtreflexe auf Wasser, Metall oder Glas bekommen durch diese Filter einen wesentlich stärkeren Charakter. Die Lichtquellen sollten sich dabei vom Hintergrund abheben.

Verlaufsfilter
Definition: Ein neutralgrauer von hell nach dunkel reichender Verlauf erlaubt die partielle Abdunkelung eines Bildes. Verlaufsfilter gibt es auch in Ausführungen, bei denen der Hell-Dunkelübergang verschiebbar ist.
Anwendungsgebiet: Damit können zu hohe Kontraste, die den Dichteumfang des Sensors überschreiten, durch Abdunkelung der hellen Stellen korrigiert werden. Außerdem lassen sich damit dramatische Lichtstimmungen, wie ein besonders dunkler Himmel, erzeugen. Farbige Verläufe kombinieren diese mit einer Einfärbung von Bildteilen.

Weichzeichner
Definition: Diese geben dem Bild einen "verwischten" oder "traumhaften" Eindruck. Weichzeichner-Filter können auch nur Teile des Bildes bedecken, um beispielshaft die Bildmitte oder eine Hälfte des Bildes scharf darzustellen und den Rest des Bildes weichzuzeichnen. Die Weichzeichner können auch im weichgezeichneten Teil des Filters farbig beschichtet sein, um diesen Teil eine zusätzliche Farbwirkung zu geben.
Anwendungsgebiet: Mit einem Weichzeichnerfilter können klassische Landschaftsaufnahmen in geheimnisvolle Landschaften verwandelt werden. Aber auch bei Personenaufnahmen können Weichzeichnerfilter für spannende Effekte sorgen – soweit sie nicht übertrieben angewendet werden.

Praxistipp:
Effektfilter können Stimmungen von Bildern verstärken. Aber mit ihnen ist es wie mit Make-up – zu viel davon oder ein unpassendes verderben den Gesamteindruck!

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