Gesundheit Praxistipps

Wie Sie die Kraft der heimischen Beeren richtig nutzen

Lesezeit: 2 Minuten Im Sommer versprechen Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Stachelbeeren sowie Johannisbeeren einen einzigartigen Genuss. Die voll ausgereiften Früchte aus der Region schmecken nicht nur gut, sie stärken unsere Abwehrkräfte und regen die Verdauung an. Im folgenden Artikel lesen Sie mehr über die gesundheitlichen Vorzüge der heimischen Beeren und bekommen Tipps für ihre Verwendung in der Küche.

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Wie Sie die Kraft der heimischen Beeren richtig nutzen

Wie Sie die Kraft der heimischen Beeren richtig nutzen

Lesezeit: 2 Minuten

Beeren sind nicht nur eine phantastische Bereicherung des Speisezettels während der Sommermonate, sie sind vor allem auch gesund und gelten von jeher als Heilpflanzen. Sie haben einen vergleichsweise hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, enthalten reichlich Ballaststoffe und eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Anthocyane. Diese Farbpigmente in gelben und orangefarbenen sowie roten und blauen Früchten fördern die Gesundheit.

Schwarze Johannisbeeren sind am gesündesten

Die schwarze Johannisbeere ist sehr gesund. Diese kugeligen Beeren, die sich mit einer Gabel leicht von den Stielen abstreifen lassen, enthalten dreimal soviel Vitamin C wie Zitronen oder Orangen vergleichbarer Menge.

Schwarze Johannisbeeren bieten außerdem reichlich Vitamin E, sind gute Eisen-, Kalium- und Calciumspender. Sie stärken deshalb das Immunsystem, kurbeln die Blutbildung an, fördern den Knochenaufbau und tun auch dem Kreislauf gut.

Auch die roten und weißen Arten dieser Frucht sind sehr gesund.

Zahlreiche Rezepte mit Johannisbeeren finden Sie in meinem Artikel „Johannisbeeren haben Saison: Heimischer Genuss pur!

Himbeeren sind reich an Mineralien

Die lieblichen Himbeeren enthalten Mineralstoffe wie Kalium, Eisen, Magnesium und Phosphor. Diese regen beispielsweise die Knochenbildung an. Mit ihren Säuren, den Gerbstoffen und dem Ballaststoff Pektin unterstützen sie die Verdauungsarbeit und helfen gegen Durchfall.

Mit Himbeeren lassen sich leckere Smoothie-Drinks zubereiten. Aber auch in einem Spinatsalat mit Pilzen und Schwarzkümmel machen sie sich gut.

Brombeeren gegen Halsschmerzen und Heiserkeit

Auch ihre wilde „Schwester“, die Brombeere, fördert die Verdauung. Der Saft aus frischen Brombeeren lindert Halsschmerzen und Heiserkeit.

Köstlich schmeckt eine eifreie Panna Cotta auf Brombeerspiegel. Das Rezept lesen Sie hier.

Heidelbeeren sind Vitamin-E-Bomben

Die Heidelbeeren sind wahre Vitamin-E-Bomben, deshalb wirkten sie entzündungshemmend. Ihr blauer Farbstoff, das Anthocyan, fördert zusammen mit dem Vitamin C und Eisen die Blutbildung.

Heidelbeeren sind außerdem sehr gut für Menschen, die unter Nachtblindheit leiden.

Probieren Sie eine leckere Avocadocreme mit Heidelbeeren!

Junge Mädchen und Schwangere sollten Erdbeeren essen

Lange belegt ist auch die positive Wirkung von Erdbeeren. Schon vor 200 Jahren kurierte der Botaniker Karl von Linne seine Gicht mit diesen süßen Früchten. Junge Mädchen und Schwangere sollten Erdbeeren essen, denn sie bieten viel Vitamin C und Folsäure.

Erdbeeren können auch aphrodisierend wirken. Hier finden Sie ein Rezept für Spargelsalat mit Erdbeeren.

Stachelbeeren kräftigen Haare und Nägel

Eine eher unerwartete Wirkung haben Stachelbeeren, die unter anderem Vitamin C, Silicium, Calcium, Kalium und Magnesium enthalten. Sie kräftigen Haare und Nägel. Welche Beeren noch gut für die Haare, Haut und Nägel sind, lesen Sie hier.

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Für Fragen stehe ich Ihnen als Bio-Koch, erfahrener Ernährungscoach und Kulinarische-Reisen-Experte gerne zur Verfügung!

Bildnachweis: travelbook / Adobe Stock

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