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Wie Sie die 6 häufigsten Windows 10 Probleme selber lösen können

Lesezeit: 2 Minuten Windows 10, der Nachfolger von Windows 8, verfügt über zahlreiche Verbesserungen und neue Funktionen. Leider können im Betrieb aber immer noch Probleme auftreten, dies lässt sich wohl bei keinem Windows-Betriebssystem ganz verhindern. Zum Glück können Sie die meisten davon ohne großen Aufwand selbst beheben.

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Wie Sie die 6 häufigsten Windows 10 Probleme selber lösen können

Lesezeit: 2 Minuten

Für die häufigsten Probleme, die in Windows 10 auftreten, benötigen Sie keinen Fachmann.

  1. Startmenü
  2. Taskleiste
  3. Bildschirm
  4. Treiber- und Update-Installationen
  5. Soundprobleme
  6. CPU-Auslastung

1. Probleme mit dem Startmenü beheben

Im Gegensatz zu Windows 8 nimmt das Startmenü bei Windows 10 wieder eine zentrale Rolle ein. Von Zeit zu Zeit kann es passieren, dass das Startmenü nicht mehr richtig funktioniert. Am häufigsten ist das Ausbleiben einer Reaktion auf den Rechtsklick. In einem solchen Fall sollten Sie zuerst Ihren Windows-Explorer neu starten. Zu diesem Zweck öffnen Sie über die Tastenkombination "Strg + Shift + Esc" den Taskmanager von Windows 10 und wählen anschließend "Mehr Details" aus.

Suchen Sie nun im Abschnitt "Windows-Prozesse" den "Windows-Explorer". Klicken Sie dessen Eintrag mit Ihrer rechten Maustaste an und wählen Sie "neu starten" aus. Sollten die Probleme immer noch nicht behoben sein, dann starten Sie Windows 10 neu. Wählen Sie dazu im Startmenü den Punkt "Herunterfahren" aus, während Sie die "Shift"-Taste gedrückt halten.

2. Taskleiste ragt über den Bildschirmrand

Dieses häufige Problem entsteht dadurch, dass aus Versehen in den Tablet-Modus gewechselt wurde. Drücken Sie die Tastenkombination "Windows-Taste + "A" und wählen Sie rechts unten den "Tablet-Modus" aus, um ihn zu deaktivieren. Ist die Schaltfläche nicht blau, dann klicken Sie auf die Schaltfläche und deaktivieren Sie den Tablet-Modus anschließen.

3. Der Bildschirm friert ein

Hängt sich Windows 10 auf und reagiert nicht mehr auf Ihre Eingaben, dann liegt dies in den meisten Fällen an Ihrer Grafikkarte. Starten Sie Windows im Abgesicherten Modus und deinstallieren Sie die Grafikkartentreiber. Laden Sie sich die neuste Version der Treiber herunter und installieren Sie die Treiber auf Ihrem Computer. Wird Ihre Grafikkarte nicht richtig erkannt, dann öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator. Geben Sie folgenden Befehl ein: "bcdedit /set pciexpress forcedisable". Danach wird Ihr Betriebssystem automatisch neu gestartet.

4. Automatische Treiber- und Update-Installation deaktivieren

Möchten Sie einen bestimmten Treiber installieren und die Installation schlägt fehl, dann liegt dies an den Einstellungen von Windows. Das Betriebssystem ist so eingestellt, sodass es im Rahmen der Windows-Update-Funktion auch automatisch neue Treiber installiert. Gehört Ihr Treiber nicht dazu, dann können Sie ihn nicht manuell installieren. Solche Probleme können Sie ganz einfach lösen, indem Sie die automatische Treiber- und Update-Installation deaktivieren. Rufen Sie die "Erweiterte Systemsteuerung" und aktivieren Sie die Option "nie Treibersoftware von Windows Update installieren".

5. Soundprobleme in Windows 10 beheben

Probleme mit dem Sound gibt es in jedem Windows-Betriebssystem und 10 ist ebenfalls keine Ausnahme. Überprüfen Sie als Erstes, ob Ihr Lautsprecher auch als das Standardeingabe-Gerät festgelegt ist. Klicken Sie dazu mit Ihrer rechten Maustaste auf das Symbol des Lautsprechers und wählen Sie den Menüpunkt "Wiedergabegeräte". Ist der falsche Treiber für Ihre Soundkarte installiert, dann können Sie den richtigen Treiber über den Gerätemanager von Windows manuell nachinstallieren.

6. Zu hohe CPU-Auslastung

Eine übermäßig hohe Prozessor-Auslastung gehört unter Windows 10 zu den häufigsten Problemen. Ist dies bei Ihnen der Fall, obwohl Sie überhaupt nicht viele Programme gleichzeitig geöffnet haben, dann ist dies nicht normal. Verantwortlich für dieses Problem sind die beiden Systemprozesse "WUDFHost.exe" und "RuntimeBroker.exe". Öffnen Sie den Taskmanager von Windows und beenden Sie die beiden Prozesse und deaktivieren Sie die Dienste. Nun sollte die Auslastung Ihrer CPU schnell sinken.

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