Familie Praxistipps

Wie Sie den richtigen Kindergarten finden

Lesezeit: 2 Minuten Für viele Eltern ist es ein riesiger Schritt, ihre Kinder in die Obhut eines Kindergartens zu übergeben. Die Trennung fällt leichter, wenn sie von den Vorzügen der Kinderbetreuung überzeugt sind. Zwar können Eltern die Unterbringung ihrer Kinder frei wählen, aber wie aus dem riesigen Angebot das passende finden. Mit diesen 10 Ratschlägen finden Sie garantiert den perfekten Kindergarten.

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Wie Sie den richtigen Kindergarten finden

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Grundsätzlich sollten Sie klären, ob Ihr Kind halbtags in den Kindergarten gehen soll oder eine Betreuung für den ganzen Tag braucht. Viele Kindergärten bieten inzwischen auch eine Nachmittagsbetreuung an. Das ist hilfreich, wenn Sie in Ihren Beruf zurückkehren möchten.

In der Regel besuchen Kinder ab drei Jahren den Kindergarten, wenn sie tagsüber keine Windeln brauchen. Inzwischen nehmen viele Kindergärten aber auch jüngere Kinder an. Machen Sie diese Entscheidung von Ihren eigenen Bedürfnissen und denen Ihres Kindes abhängig. Wenn Sie glücklich sind, ist es Ihr Kind auch.

Suchen Sie sich möglichst einen Kindergarten in der Nähe Ihrer Wohnung. Setzen Sie auf Mundpropaganda und erkundigen Sie sich bei anderen Eltern nach guten Kindergärten. Erfragen Sie, was den Eltern besonders gut gefällt und was nicht.

Schlendern Sie bei Ihrem nächsten Spaziergang an Kindergärten vorbei. Gefallen Ihnen die Außenanlagen, ist viel Platz zum Austoben vorhanden? Eltern gefallen eher saubere und moderne Anlagen. Wichtiger ist allerdings, ob die Kinder die Spielgeräte annehmen und ob auch “wilde” Ecken für fantasievolle Spielideen angeboten werden.

Wenn Sie einige Kindergärten in die engere Wahl gezogen haben, sollten Sie einen Termin vereinbaren. Sie können mit Ihrem Kind persönlich erscheinen und die Räumlichkeiten besichtigen. Wichtig ist ein Waschraum zum Zähneputzen. Achten Sie auf die Toiletten, ob sie sauber und kindgerecht sind.

Lassen Sie sich nicht von den verschiedenen Kindergartenkonzepten (Montessori, Waldorf etc.) verwirren. In der Theorie hört sich alles wunderschön an. Letztendlich kommt es auf die Erzieher an. Eine angenehme Atmosphäre und ein liebevoller, respektvoller Umgang mit den Kindern sind wichtiger als manche Konzeption.

Kinder sollen im Kindergarten ganzheitlich gefördert werden. Lese- und Erzählstunden im Stuhlkreis sind genauso wichtig wie regelmäßige Bewegung. Die Kinder sollten jeden Tag mindestens eine Stunde draußen verbringen. Zum Kindergarten gehören auch Basteln und Malen. Wird die Kreativität gefördert oder müssen die Kinder schablonenhaft arbeiten. Es ist auch wichtig, wenn Kinder längerfristig an Projekten arbeiten.

Ein guter Kindergarten bezieht auch Alltagsaktivitäten mit ein. Dazu gehört Tisch decken und abräumen, Blumen gießen, aufräumen…

Die Erzieher sollten die Entwicklung der Kinder schriftlich festhalten. So lassen sich Defizite zum Beispiel bei den motorischen und sprachlichen Fähigkeiten leichter entdecken. Auch sollten die Erzieher viel mit den Eltern reden. Es spricht für den Kindergarten, wenn die Mitarbeit der Eltern erwünscht ist.

Ein gut geführter Kindergarten arbeitet eng mit anderen Institutionen wie Grundschule, Beratungsstellen oder Vereinen zusammen. Vielleicht wird sogar die nähere Umgebung erkundet und es gibt Ausflüge in den Wald, zum Bauernhof, Musumsbesuche…

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