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Wie Sie auf eine Erkältung in der Stillzeit reagieren

Lesezeit: 2 Minuten Halsschmerzen, Fieber und Husten sind typische Anzeichen für eine Erkältung. In der Stillzeit befürchten Mütter, ihr Baby über die Muttermilch anzustecken. Tatsächlich nimmt Ihr Kind aber keine Erkältungsviren über die Milch auf. Beachten Sie unbedingt unsere Hygienetipps, um Ihr Kleines vor einer Infektion zu schützen.

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Wie Sie auf eine Erkältung in der Stillzeit reagieren

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Mit Erkältung stillen

Lange Zeit kursierte der Glaube, bei einer Erkältung in der Stillzeit sollte die Mutter ihrem Baby keine Muttermilch zu trinken geben. Experten vom Verband Europäischer Laktations- und Stillberaterinnen raten zum Gegenteil. Gerade jetzt hilft Stillen dem Baby. Der Körper der Mutter bildet während der Erkrankung Abwehrkräfte. Über die Muttermilch erhält das Baby diese Antikörper. Dadurch ist das Baby weitgehend vor einer Ansteckung geschützt. Falls es trotzdem erkrankt, mildert das gestärkte Immunsystem den Krankheitsverlauf.

Erkältung in der Stillzeit behandeln

Schonen Sie sich und Ihren Körper, sobald Sie die ersten Anzeichen der Erkrankung bemerken. Beim Stillen haben Sie den Vorteil, dass Sie Ihr Kind weitgehend im Liegen versorgen können. Denken Sie daran, besonders bei Fieber viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Haben Sie eine leichte Erkältung, helfen Ihnen bewährte Hausmittel wie heiße Dämpfe inhalieren oder einen Löffel Honig gegen Halsschmerzen lutschen. Dauert die Erkrankung längere Tage an und verstärkt sich, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf. Er kann Ihnen Medikamente verschreiben, die Sie auch in der Stillzeit einnehmen dürfen.

Das Baby vor Ansteckung schützen

Obwohl Ihr Baby über das Stillen sein Immunsystem stärkt, kann es sich bei Ihnen anstecken. Eine Erkältung wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Achten Sie deshalb auf die Hygiene und waschen Sie sich regelmäßig die Hände. Wenden Sie Ihren Kopf zur Seite, wenn Sie husten oder niesen. Wenn Sie Ihr Baby zu sich ins Bett nehmen, wechseln Sie öfter die Bettwäsche oder zumindest den Kopfkissenbezug.

Babyfreundliche Apotheke

Mütter haben einen erhöhten Informationsbedarf, den Arzt und Hebamme nicht immer abdecken. Um diese Lücke zu schließen, entstand der Verein Babyfreundliche Apotheke e. V. In Apotheken mit diesem Prädikt berät speziell geschultes Fachpersonal die Eltern zu allen Themen rund um das Baby. Auch das Warenangebot deckt alle Bedürfnisse ab. Besonders hilfreich sind Infobroschüren sowie Kursangebote von Experten.

Liste mit Adressen Babyfreundlicher Apotheken

Bildnachweis: shurkin_son / stock.adobe.com

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